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Sommerfest des Bezirksvereins war ein voller Erfolg

Unser Sommerfest am 1. September war für alle ein tolles Erlebnis

Am 1. September 2019 war es wieder soweit: Der Vorstand des Mittelrheinischen Bezirksvereins hatte die Mitglieder mit ihren Familien zum beliebten Sommerfest des Vereins eingeladen. Als Veranstaltungsort war in diesem Jahr die Westerwald-Brauerei in Hachenburg ausgewählt worden. Neben dem netten Ambiente einer eigentümergeführten, regionalen Privatbrauerei lockten deftiges Essen und leckeres Bier in verschiedenen Variationen. Mit über 120 Teilnehmern verzeichnete der Ingenieurverein eine Rekordteilnahme. Ganz offenkundig hatte man mit der Westerwald-Brauerei eine glückliche Wahl getroffen.

Für einige VDI-Mitglieder startete das Sonntagsvergnügen bereits bei der Anreise. Sie hatten sich dafür entschieden, das eigenen Auto stehen zu lassen und nutzten einen eigens angemieteten Kässbohrer-Setra-Oldtimerbus von 1960. Auf 22 Sitzplätzen mit Panoramablick und mit kräftigen 75 PS sorgte der Bus für eine stressfreie und gediegene Anreise nach Hachenburg. Mit den anderen Teilnehmern, welche lieber mit dem eigenen Auto anreisen wollten, traf man sich dann vor Ort in Hachenburg. Zur Begrüßung gab es einen Bierempfang – Sekt geht ja gar nicht in einer Brauerei! – und das Wetter lockte noch ein bisschen zum Verweilen im Freien.

Im so genannten Kinosaal der Brauerei fand dann der offizielle Teil der Veranstaltung statt: Der Mittelrheinische Bezirksverein im VDI vergibt jährlich einen oder mehrere Förderpreise für besonders förderwürdige Studienabschlussarbeiten. Der Vorsitzende des Vereins, Dr. Thomas Kinsky, konnte in diesem Jahr zwei durch eine Jury ausgewählten Preisträgern eine Urkunde sowie eine finanzielle Zuwendung überreichen.

Nicole Bretthauer, Master of Engineering, wurde ausgezeichnet für ihre hervorragende Masterarbeit mit dem Titel „Sensorfusion von Radar und Ultraschall zur Erweiterung der Rückraumüberwachung“. Thematisch hierzu passend ging der zweite Förderpreis an Marcus Opdenberg, Master of Science, für seine ebenfalls herausragende Masterarbeit mit dem Thema „Hinderniserkennung für Nutzfahrzeuge mittels Stereobildern als Rangierhilfe“. Beide Preisträger stellten ihre Arbeiten kurz vor, die wichtige Beiträge zur Erkennung von Hindernissen im Verkehrsumfeld von Fahrzeugen leisten und damit zur Erhöhung der Sicherheit auf unseren Straßen beitragen.

Nach so viel geballtem Fachwissen wurde erst einmal dem brauereitypischen Buffet gefrönt. Leckerer Biergulasch, eine ebenso leckere vegetarische Alternative sowie süße Nachspeisen sorgten bestens für das leibliche Wohl.

Gut gestärkt konnte anschließend in mehreren Gruppen die Brauerei mit ihren diversen Produktionsstufen und interessanter Technik eingehend besichtigt werden. Beginnend mit den Zutaten nach dem deutschen Reinheitsgebot über den Brauprozess bis hin zum abgefüllten Endprodukt wurden alle Herstellungsschritte des Bieres eingehend erläutert und es blieben keine Fragen offen.

Nach der Besichtigungstour durch die Brauerei hatten die Teilnehmer noch die Möglichkeit, ihren Bier- oder Kaffeedurst zu stillen. Der Brauereishop lockte zum Abschluss viele Ingenieure mit interessanten Erinnerungsstücken an, bevor es dann nach einem sehr schönen und erlebnisreichen Tag wieder mit dem eigenen Pkw oder dem Oldtimerbus nach Hause ging.