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Künstliche Intelligenz (KI), Politik

VDI fordert höhere Investitionen für KI-Strategie

Mit der KI-Strategie will die Bundesregierung Deutschland attraktiver für Spitzenforscher machen und den Zugang zu Daten verbessern. Drei Milliarden Euro sollen dafür bis 2025 investiert werden. „Angesichts der Anstrengungen in anderen Ländern reicht diese Summe bei weitem nicht aus“, sagt VDI-Direktor Ralph Appel. „Eher die dreifache Summe, also rund neun Milliarden, ist aus meiner Sicht notwendig, um beim zukünftigen KI-Markt vorne mitzuspielen. Verglichen mit dem zusätzlichen Wertschöpfungsbeitrag, den KI leisten kann, ist das eine noch überschaubare Investition in unsere digitale Zukunft.“

„Der Digitalpakt Schule muss jetzt endlich umgesetzt werden“, fordert VDI-Direktor Ralph Appel. „Bund und Länder tragen auf dem Rücken unseres Nachwuchses seit mehr als zwei Jahren Kompetenzstreitigkeiten aus. Es ist ein Armutszeugnis für Deutschland, dass unser Bildungssystem aktuell nicht in der Lage ist, Schülerinnen und Schüler auf das digitale Zeitalter vorzubereiten“, so Appel weiter.

Der VDI hatte sich in der Vergangenheit bereits für eine digitale Bildungs- und Qualifizierungsoffensive ausgesprochen und den Digitalpakt Schule als längst überfällig begrüßt. „Der Digitalpakt Schule darf nicht scheitern. Bund und Länder müssen sich im Vermittlungsverfahren so schnell wie möglich einigen“, mahnt der VDI-Direktor. 

Eines der Ziele des VDI ist es, in der derzeitigen digitalen Transformation die technische Grundkompetenz von jungen Menschen zu stärken. „Mit unseren Initiativen, wie dem VDIni-Club, den VDI-Zukunftspiloten oder der VDI-GaraGe wollen wir den Nachwuchs für Technik begeistern und fördern, um den Technikstandort Deutschland langfristig zu sichern“, erklärt Appel. Um den Einsatz technischer Bildung maßgeblich zu unterstützen, hat der Verein darüber hinaus den VDI Technikfonds ins Leben gerufen.
Dieser leistet unbürokratisch Hilfe, indem er Schulen, Lehrkräfte und Bildungsinitiativen finanziell unterstützt, die sich der technischen Allgemeinbildung von Kindern und Jugendlichen widmen.

Stephan Berends
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Stephan Berends