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VDI-Studienpreise Mecklenburg-Vorpommern 2019

Hochschule Stralsund: Reik Schick, B.Eng.

Der VDI Mecklenburg-Vorpommern vergibt jedes Jahr sechs Studienpreise an herausragende Absolventen der Ingenieurwissenschaftlichen Fakultäten in MV. Diese sind mit jeweils 500 € dotiert.

Den ersten dieser Preise übergab am 21. September 2019 der Vorsitzende des VDI e.V. Landesverband MV, Dipl.-Ing. Mario Kokowsky, an Reik Schick. Der Absolvent des Studienganges Maschinenbau an der Hochschule Stralsund wurde für seine Bachelorarbeit „Optimierung der Verklebung von Dauermagneten in Rotoren für Elektro-motoren" ausgezeichnet. Ein regionaler Hersteller von Elektromotoren wollte seine Anlage zum Verkleben von Permanentmagneten in Rotoren im Serienprozess optimieren. Die vorhandene Anlage sollte entweder überarbeitet werden oder aufgrund der Ergebnisse der Bachelorarbeit sollte eine neue Sondermaschine eingesetzt werden. Diese Aufgabe erfüllte Schick, so Prof. Wolfgang Schikorr, HS Stralsund, hervorragend.

Foto: HOST

 

Hochschule Neubrandenburg: Martin Brabetz, B.Eng.

Energie und Umwelt gehören zu den Kernthemen des VDI. Und so freute es Dipl.-Ing. Thorsten Lukas, Leiter des VDI AK Technische Gebäudeausrüstung in Neubrandenburg, am 23. Oktober einen der Studienpreise an Martin Brabetz, B. Eng. zu überreichen. Seine Bachelorarbeit an der Hochschule Neubrandenburg im Studiengang Geoinformatik, hat den Titel „Web-Mapping-Anwendungen zur Darstellung relevanter Daten eines „Erneuerbare Energie-Unternehmens“. Es galt eine alternative Lösung zum Darstellen und zur Nutzung der für die Arbeitsprozesse relevanten Daten eines Energieunternehmens auf mobilen Endgeräten zu entwickeln.

Nach intensiven Mitarbeiterbefragungen und umfänglichen Untersuchungen hat Brabetz auf Basis von Mapbender einen eigenen Prototyp entwickelt, der mit Einschränkungen die Anforderungen an ein Web-GIS in dem Energie-unternehmen erfüllt. Lukas bedankte sich auch bei Prof. Dr. Andreas Wehrenpfennig, für die freundliche Empfehlung zu dieser Auszeichnung.

Foto: HS Neubrandenburg

 

Hochschule Wismar: Lena Daum, B. Eng.

Am 19. Oktober freute sich Prof. Christoph Woernle, stellv. Vorsitzender des VDI Bezirksvereins MV Lena Daum für Ihre hervorragenden Studienleistungen und für die Bachelor-Thesis mit dem Thema ,,Machbarkeitsstudie zur energetischen Optimierung von Lüftungs- und Klimaanlagen in Nichtwohngebäuden“ auszuzeichnen.

Gegenstand dieser Bachelor-Thesis ist die Vorbereitung und Durchführung einer energetischen Inspektion nach §12 EnEV anhand eines reellen Projektes.

Erwähnenswert, so Prof. Dr.-Ing. Taljana Vasyltsova, HS Wismar, auch das Engagement von Lena Daum in der akademischen Selbstverwaltung. Außerdem war sie mehrere Jahre bei Studien-beratungen im Rahmen des jährlich stattfindenden Tages der offenen Tür „Campus Ahoi" und des Schülertages aktiv und arbeitete als studentische Hilfskraft zur Unterstützung der Lehre.

Foto: Hochschule Wismar

 

Universität Rostock MSF: Swantje Romig, B.Sc.

Professor Dr.-Ing. Christoph Woernle, stellvertretender Vorsitzender des VDI Bezirksvereins Mecklenburg-Vorpommern überreichte Swantje Romig, B.Sc. am 15. November einen der VDI Studienpreise. Sie hatte den Bachelor-Studiengang Maschinenbau in der Vertiefung „Energie- und Umwelttechnik im vergangenen Jahr mit der Gesamtnote 1,2 abgeschlossen.

Die Bachelorarbeit wurde zum Thema: „Numerische Untersuchung einer instationären Rohrströmung mittels CFD“ bearbeitet und mit der Note 1,1 bewertet. Nach einem freiwilligen Praktikum studiert sie nun im Master Maschinenbau

Foto: Universität Rostock

 

Universität Rostock AUF: Tim Richter, B.Sc.

Mit einem aktuellen Thema beschäftigt sich Tim Richter in seiner Bachelorarbeit mit dem Thema „Emissions- und immissionsorientierte Bewertung von Regenwasserabflüssen aus Straßen Entwässerungsanlagen“. Die Behandlungsbedürftigkeit des anfallenden Regenwassers aus Straßenentwässerungsanlagen wird derzeit nach dem Emissionsprinzip bewertet. Wobei man mit angenommenen Werten, die von der verunreinigten Straßenfläche ausgehen, rechnet. Mit der Umsetzung der Europäische Wasserrahmenrichtlinie (EU-WRRL) erfolgt ein Paradigmenwechsel zu einem kombinierten Ansatz, der sowohl emissions- als auch immissionsbezogene Kriterien berücksichtigt. Richter analysiert in seiner Arbeit die Belastung der Gewässer durch das Einleiten von Regenwasserabflüssen aus Straßen Entwässerungsanlagen und beurteilt die Konsequenzen bezüglich der erforderlichen Regenwasser-Behandlungsanlagen auf Grundlagen von verschiedenen Bewertungsansätzen.

Foto: Universität Rostock