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Corona
VDI-Podcast

Wie können Ingenieure in der Corona-Krise helfen?

In der Corona-Krise werden technische und medizinische Hilfsmittel händeringend benötigt. In Krankenhäusern fehlen Beatmungsmaschinen. In allen medizinischen Einrichtungen und in der Bevölkerung sind Atemschutzmasken gefragt. Produzierende Unternehmen und selbständige Unternehmer versuchen, mithilfe von 3-D-Druck dringend benötigte Teile und Produkte herzustellen. Außerdem stellen sich viele die Frage, wie infektiös Oberflächen wirklich sind – allerhand Themen, die wir in Form einer Sonderfolge unseres Podcasts „Technik aufs Ohr“ angehen.

Sarah Janczura und Eike Röckel sprechen mit ...

Stefanie Brickwede vom Verein „Mobility goes Additive“ verspürt eine große Aufbruchsstimmung in der 3-D-Druck-Community. Schon über 300 Unternehmen, die helfen wollen, haben sich bei ihrem Verein gemeldet. Die jetzt gegründete Task-Force „3D Printing fights Corona“ will schnellstmöglich unterstützen und dringend benötigte Bedarfe abdecken. Auch der VDI unterstützt diese Aktion.

Jan Lukas Waibel hat bereits eine Idee, wie man Kontakt mit Oberflächen wie Türen oder Klingelknöpfe im öffentlichen Raum vermeidet. Der 26-jährige Ingenieur hat sich eine simple Lösung für das Problem ausgedacht: ein Werkzeug, das hilft, direkten Berührungskontakt zu vermeiden.

Clemens Bulitta von der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden ist Wissenschaftler und Experte für Hygiene und Medizintechnik. Er untersucht, wie sich Viren auf Oberflächen verhalten und inwiefern sie dort für Menschen infektiös bleiben. Der neuartige Krankheitserreger lässt noch viele Fragen offen; vor allem, ob er sich auf Oberflächen aggressiver verhält als bisher bekannte Coronaviren.

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