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20.12.2017
Studenten überzeugen mit sicherer Technik und Kreativität
 

ChemCar-Pokal 2017 geht an die DHBW Mannheim

In einem spannenden Wettkampf sicherte sich das Team „Zero“ der DHBW Mannheim den ersten Platz beim ChemCar-Wettbewerb im Rahmen des Jahrestreffens der ProcessNet-Fachgemeinschaft (PAAT) in Würzburg.

 
Sieger des ChemCar-Wettbewerbs 2017 in Würzburg: das Team „Zero“ der DHBW Mannheim mit ChemCar  (Bild: Bild: Wenzel / kjVI der VDI-GVC)

Sieger des ChemCar-Wettbewerbs 2017 in Würzburg: das Team „Zero“ der DHBW Mannheim mit ChemCar (Bild: Bild: Wenzel / kjVI der VDI-GVC)

Zum 11. Mal hatten die Veranstalter – die kreativen jungen Verfahrensingenieuren (kjVIs) der VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (GVC) – Studierende aufgerufen, kleine Fahrzeuge zu bauen, die für Antrieb und Steuerung ausschließlich (bio-)chemische Reaktionen nutzen. Auf den Rängen zwei und drei lieferten sich die Teams der Azad University Najafabad Branch from Isfahan (Iran) und RWTH Aachen ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

 

Insgesamt neun Teams aus vier Ländern stellten sich der Herausforderung, ein ChemCar zu entwerfen und am Wettbewerbstag die ausgeloste Strecke von 16,5 Metern mit einem Zusatzgewicht von 10 Prozent möglichst genau zu erreichen.

Erst nachdem die Teams die Expertenjury aus Industrievertretern mit ihren innovativen Konzepten einschließlich Sicherheitsanalyse überzeugt hatten, ging es auf die Rennstrecke. Das neue Regelwerk 2017 erlaubte erstmals auch die Verwendung einer zweiten chemischen Reaktion, um das Fahrzeug punktgenau abzubremsen. Der Aspekt der Sicherheitsanalyse trat dabei weiter in den Vordergrund. Zwei Experten betreuten die Teams und stellten sicher, dass die chemischen Reaktionen im Wettbewerb sicher abliefen.

 

Das Team der DHBW Mannheim schloss das Rennen und die Gesamtbewertung am besten ab. Das Team mit dem besten Ergebnis aus Konzept, Sicherheitsprüfung, Präsentation und Rennen gewann neben dem ChemCar-Pokal ein Preisgeld von EUR 2.000. Die zweit- und drittplatzierten Teams erhielten 1.000 EUR bzw. 500 EUR Preisgeld.

 

Alle Ergebnisse und Bilder gibt es auf den Internetseiten www.chemcar.de/ und www.vdi.de/chemcar.

 

Fachliche Ansprechpartnerin im VDI:

Dr. Ljuba Woppowa

VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (GVC)

Telefon: +49 211 6214-266

Telefax: +49 211 6214-97266

E-Mail: gvc@vdi.de