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22.11.2018
Neue Richtlinie VDI 3461
 

Thermochemische Vergasung von Biomasse in Kraft-Wärme-Kopplung

Bei der thermochemischen Vergasung von Biomasse wird mithilfe eines Vergasungsmittels und Temperaturen über 600 °C der brennbare Anteil der festen Biomasse in ein brennbares Gas überführt. Damit lassen sich nachwachsende Rohstoffe dezentral in nutzbare Energieformen umzuwandeln. Zwar ist der Gesamtprozess auch mit Emissionen verbunden, doch kann die Energieverwertung dank der Überführung des Energieträgers in die Gasphase verfahrenstechnisch einfacher gehandhabt werden. Die neue VDI 3461 bietet einen umfassenden Überblick über die thermochemische Vergasung von Biomasse zum Zweck der Energiegewinnung.

 
Neue Richtlinie VDI 3461: Thermochemische Vergasung von Biomasse in Kraft-Wärme-Kopplung  (Bild: Spanner Re² GmbH)

Neue Richtlinie VDI 3461: Thermochemische Vergasung von Biomasse in Kraft-Wärme-Kopplung (Bild: Spanner Re² GmbH)

Zusätzlich zeigt die Richtlinie den Stand der Technik sowohl bei der Erzeugung von Holzgas als auch bei dessen Verwertung. Weiterhin gibt die VDI 3461 Hinweise zur Errichtung und zum Betrieb von Vergasungsanlagen.

Herausgeber der Richtlinie VDI 3461 „Emissionsminderung - Thermochemische Vergasung von Biomasse in Kraft-Wärme-Kopplung“ ist die VDI/DIN-Kommission Reinhaltung der Luft (KRdL) - Normenausschuss. Die Richtlinie ist ab Dezember 2018 als Weißdruck in deutsch/englischer Fassung zum Preis von EUR 191,50 beim Beuth Verlag in Berlin (+49 30 2601-2260) erhältlich. Sie ersetzt den Entwurf von September 2016. VDI-Mitglieder erhalten 10 Prozent Preisvorteil bei allen VDI-Richtlinien. VDI-Richtlinien können in vielen öffentlichen Auslegestellen kostenfrei eingesehen werden. Weitere Informationen unter www.vdi.de/3461 und www.beuth.de

Fachlicher Ansprechpartner im VDI: 

Dr. Christoph Sager

VDI/DIN-Kommission Reinhaltung der Luft (KRdL) - Normenausschuss

Telefon: +49 211 6214-404 

Telefax: +49 211 6214-97404

E-Mail: sager@vdi.de