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VDI 2077 Beiblatt - Zurückgezogen Verbrauchskostenabrechnung für die Technische Gebäudeausrüstung - Verfahren zur Berücksichtigung der Rohrwärmeabgabe

Auf einen Blick

Englischer Titel
Energy consumption accounting for the building services - Method for the consideration of heat loss through pipes
Erscheinungsdatum
2009-03
Zurückziehungsdatum
2018-05
Ersatzdokument
Herausgeber
VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik
Autor
VDI-Fachbereich Facility-Management
Zugehörige Handbücher
Seitenanzahl
22
Erhältlich in
Deutsch, Englisch
Kurzreferat

Die vorliegende Richtlinie VDI 2077 Beiblatt gilt im Zusammenhang mit der Verbrauchsabrechnung für solche Heizanlagen, bei denen konstruktionsbedingt eine nennenswerte, in der Regel nicht erfasste Wärmeabgabe von Rohrleitungen an die zu beheizenden Nutzeinheiten erfolgt. Dies sind insbesondere vertikale Einrohrheizungen mit ungedämmten Strangleitungen sowie z. B. horizontale Einrohrheizungen nach dem Rietschel-Henneberg- Prinzip (ungedämmte Ringleitung, siehe Schrifttum). Dabei ist es technisch unerheblich, ob diese Rohrleitungen freiliegend oder nicht sichtbar im Estrich bzw. unter Putz geführt werden. Die Wärmeabgabe der Rohrleitungen kann die Verteilgenauigkeit der Heizkostenabrechnung wesentlich beeinflussen. Diese Richtlinie gibt Empfehlungen zur Reduktion der Rohrwärmeabgabe und definiert Verfahren, mit denen bei der Heizkostenabrechnung die Rohrwärmeabgabe berücksichtigt und damit Kostenverzerrungen vermieden werden können.

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Preis
81,06 EUR inkl. MwSt.
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FAQ

Antwort:

"Richtig" ist ein schwieriges Wort in diesem Kontext, da es sich bei der Rohrwärmekorrektur nach VDI 2077 Blatt 3.5 ja letztendlich nur um eine Näherung für etwas handelt, das nicht gemessen wird. Genau für den von Ihnen beschriebenen Fall sieht VDI 2077 Blatt 3.5 die Möglichkeit vor, eine Verteilung auch proportional der Rohrlänge vornehmen zu können. Es ist eine Kann-Regelung. Das Problem ist, dass die Abrechner in der Regel nicht die genaue Topologie kennen. Das bedeutet, dass ein zusätzliches Rohraufmaß erforderlich wäre, das jedoch nicht kostenfrei zu bekommen ist. Daher wird nur im Einzelfall so abgerechnet. Für die oberste Wohnung ergäbe sich so eine Entlastung. Es fällt jedoch schwer, ohne Kenntnis der Topologie des ganzen Systems eine Einschätzung zu geben, wie signifikant die Abweichung ist.

Antwort:

Bitte um Nachsicht: Das Korrekturverfahren in einem FAQ zu erklären ist nicht möglich. Die Heizkostenabrechnung soll so beschaffen sein, dass Sie als Abrechnungsempfänger sie nachvollziehen können. Wenn das nicht der Fall ist, wenden Sie sich bitte an Ihren Vermieter oder Verwalter als Ihren Vertragspartner. Ggf. wird er unterstützend seinen Abrechnungsdienstleister hinzuziehen.

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