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VDI 6000 Blatt 1 - Entwurf Sanitärtechnik - Sanitärräume - Bedarf und Ausstattung - Grundlagen

Auf einen Blick

Englischer Titel
Sanitary technology - Sanitary facilities - Demand and furnishing - Fundamentals
Erscheinungsdatum
2018-09
Enddatum der Einspruchsfrist
2019-05-31
Herausgeber
VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik
Autor
VDI-Fachbereich Architektur
Zugehörige Handbücher
Seitenanzahl
26
Erhältlich in
Deutsch
Kurzreferat

Die Richtlinienreihe VDI 6000 beschreibt die Ermittlung des Bedarfs an Sanitärgegenständen und die Ausstattung und Ausführung von Sanitärräumen in Abhängigkeit von der Nutzung und gibt Hinweise zur Ausführung. Diese Richtlinie behandelt die Grundlagen. Spezifische Aspekte von Sanitärräumen für spezielle Nutzungen werden in den Folgeblättern beschrieben. Im Rahmen der laufenden Überarbeitung der gesamten Richtlinienreihe VDI 6000 wurde die Systematik der einzelnen Richtlinien zugunsten einer übersichtlicheren und wiederholungsfreien Struktur umgestellt. Dieser VDI-Richtlinien-Entwurf trägt der neuen, für die zukünftige VDI-Richtlinienreihe geplanten Struktur Rechnung, verhält sich jedoch nach Meinung des Richtlinienausschusses widerspruchsfrei zu den Richtlinien der gültigen Ausgabe.

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Preis
90,90 EUR inkl. MwSt.
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FAQ

Bitte beachten Sie, dass die Einspruchsfrist bereits abgelaufen ist.

Antwort:

Das A & O ist die Gebrauchstauglichkeit der Anlagen. Diese ist letztendlich geschuldet. Die angegebenen Maße von sanitären Ausstattungsgegenständen sind i. W. eine Darstellung des Status quo, nicht jedoch eine Anforderung. (Wobei hier die Frage ist, auf welche Ausgabe der VDI 6000 Blatt 1 - den alten Weißdruck oder den neuen Gründruck - Sie sich beziehen. Wir haben nämlich bei der Überarbeitung einige der Maße nach neueren Entwicklungen angepasst.) Sanitäre Ausstattungsgegenstände dürfen jede Abmessung haben, die als gebrauchstauglich gelten kann; wir greifen nicht in die Gestaltungsfreiheit der Hersteller solcher Produkte ein.
Was die Barrierefreiheit betrifft, empfehlen wir, zusätzlich VDI 6008 Blatt 2 zu beachten.
Wenn explizit "nach VDI 6000 Blatt 1" vereinbart ist, sollten Sie über etwaige Abweichungen und deren Gründe mit dem Auftraggeber reden und gemeinsam entscheiden (und die Entscheidung dokumentieren). Nur so können Sie sicherstellen, dass Ihnen nach Fertigstellung nicht bei der Abnahme oder nachher vor einem Gericht irgendwelche Überraschungen ins Haus stehen, die schlicht dadurch zustande kommen, dass man aneinander vorbei kommuniziert hat.

Antwort:

Der Ausschuss beschäftigt sich mit der Problematik, wie die "Personenstandsbarriere", die durch den bislang gewohnten binären Personenstand m/w entsteht, ausgeräumt werden kann. Es sind erste Lösungsansätze im Gespräch, die in Richtung eines Design for all gehen. Dabei werden die Lösungen für Bestandsgebäude andere sein müssen als für Neubauten. Die Interessen transidenter und intersexueller Menschen werden im Ausschuss durch Vertreterinnen der dgti e. V. (Deutsche Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität) vertreten.

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