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VDI 6000 Blatt 2 - Projekt Sanitärräume; Bedarf und Ausstattung; Wohnungen und Hotelzimmer

Auf einen Blick

Englischer Titel
Sanitary facilities; Demand and furnishing; Residences and hotel rooms
Mögliches Erscheinungsdatum
2022-03
Herausgeber
VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik
Autor
VDI-Fachbereich Technische Gebäudeausrüstung
Zugehörige Handbücher
Kurzreferat

Die Richtlinie beschreibt die Grundlagen der Sanitärraumplanung hinsichtlich der Bedarfsermittlung und der Ausstattung von Sanitärräumen mit Wohn- und wohnähnlicher Nutzung (Wohnungen und Hotels, Wohnheime). Dies betrifft: Mindestanzahl von Sanitärobjekten, Ausstattung der Räume, Platzbedarf (Bewegungs- und Verkehrsflächen und -räume), Anforderungen an übrige Haustechnik, Hygieneanforderungen. Die Überarbeitung soll die Richtlinie an den aktuellen Stand technischen Wissens anpassen. Die Struktur der Richtlinienreihe VDI 6000 wird dahingehend aktualisiert, dass VDI 6000 Blatt 1 alle generischen Aspekte enthält und in den Folgeteilen nur noch diejenigen Aspekte dargestellt werden, die für das jeweilige Thema (z. B. Wohnungen und Hotels) spezifisch sind. Wiederholungen zwischen den Blättern sollen weitestgehend vermieden werden.

FAQ

Antwort:

Sanitärgegenstände weisen unvermeidlich Fertigungstoleranzen auf, die zu Abweichungen bei bestimmten Maßen führen können. Ebenso können beim Bauen im Bestand aus technischer Notwendigkeit heraus Abweichungen entstehen. Solange dies nicht die Gebrauchstauglichkeit verletzt, sehen wir diese als zulässig. In solchen und allen anderen Fällen von unvermeidbaren oder mitunter auch bewussten Abweichungen ist es vernünftig, mit dem Auftraggeber über die Abweichung zu sprechen und eine Einigung herbeizuführen und zu dokumentieren.

Antwort:

Eine grundsätzliche Übersicht über Bauwerke, für die in NRW eine Baugenehmigung erforderlich ist, finden Sie in https://www.vialog-bauplanung.com/2019/11/baugenehmigungen-fuer-welche-bauvorhaben-sind-sie-in-nrw-notwendig/. Aber: Baurecht ist Ländersache. Sie müssen also in Ihre jeweilige Landesbauordnung schauen.
Kleingartenordnungen wiederum sind Sache der Städte. Auch hier empfiehlt sich ein Blick in die jeweils aktuelle städtische Kleingartenordnung, um sicher zu sein, was geht und was nicht.
Der Begriff der "Öffentlichkeit" ist leider nicht klar abgrenzbar. Die Frage nach "öffentlich" ist daher nur bedingt eindeutig zu beantworten. Im Zusammenhang mit der TrinkwV und der Abgabe von Trinkwasser gilt für "öffentliche" Räume, "dass die Zugänglichkeit nach allgemeinen Merkmalen bestimmt wird, die von jedermann erfüllt werden können oder dass die Räume nach dem erkennbaren Willen des Berechtigten von jedermann betreten werden dürfen".
In jedem Fall haftet der Vorstand des Kleingartenvereins für die Verkehrssicherheit. Das gilt nicht nur für die bauliche Sicherheit, sondern auch für die Sicherheit des Trinkwassers.
Grundsätzlich gilt die Richtlinienreihe VDI 6000 für alle Räume mit Sanitärausstattung. VDI-Richtlinien sind allerdings keine Gesetze, sondern privatrechtliche Empfehlungen. Heißt: Sie sollten sie anwenden, um im Zweifelsfall nachweisen zu können, dass der Raum entsprechend den üblichen Gepflogenheiten errichtet wurde. Sie dürfen es indes immer anders machen, nur dann müssen Sie im Zweifelsfall nachweisen, dass Sie alles richtig gemacht haben.

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