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VDI 6000 Blatt 6 - Projekt Ausstattung von und mit Sanitärräumen; Kindergärten, Kindertagesstätten, Schulen

Auf einen Blick

Englischer Titel
Provision and installation of sanitary facilities; Kindergartens, day-care centres, schools
Mögliches Erscheinungsdatum
2022-12
Herausgeber
VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik
Autor
VDI-Fachbereich Technische Gebäudeausrüstung
Zugehörige Handbücher
Kurzreferat

Die Richtlinie beschreibt die Grundlagen der Sanitärraumplanung hinsichtlich der Bedarfsermittlung und der Ausstattung von Sanitärräumen. Dies betrifft: Mindestanzahl von Sanitärobjekten, Ausstattung der Räume, Platzbedarf (Bewegungs- und Verkehrsflächen und -räume), Anforderungen an übrige Haustechnik, Hygieneanforderungen. Die Überarbeitung soll die Richtlinie an den aktuellen Stand technischen Wissens anpassen. Die Struktur der Richtlinienreihe VDI 6000 wird dahingehend aktualisiert, dass VDI 6000 Blatt 1 alle generischen Aspekte enthält und in den Folgeteilen nur noch diejenigen Aspekte dargestellt werden, die für das jeweilige Thema (z.B. Wohnungen und Hotels) spezifisch sind. Wiederholungen zwischen den Blättern sollen weitestgehend vermieden werden.

FAQ

Antwort:

Es könnten Unisex-Toiletten vorgesehen werden, aber nur für die niedrigen Klassen. Die Kinder kennen solche Toiletten aus der Kindertagesstätte.
In der 6. Klasse sind die Kinder 12 Jahre oder 13 Jahre alt. Das ist schon grenzwertig. Zu beachten sind kulturelle Faktoren: Z. B. Eltern von Mädchen muslimischen Glaubens könnten Probleme mit Unisex-Toiletten haben.
Zu beachten ist auch, dass die WC-Kabinen in Unisex-WC-Räumen zwingend raumhohe Wand- und Türabschlüsse haben müssen. Daraus erwachsen andere Anforderungen an die Lüftungs- und Beleuchtungstechnik. (letztendlich Lüftung und Beleuchtung jeder einzelnen Kabine)
Wenn erst im angrenzenden Gebäudeteil Mädchentoiletten vorhanden sind, sollte das im Bauantrag stehen. Wenn das Bauvorhaben genehmigt ist, können Sie es so durchziehen.

Antwort:

VDI 6000 Blatt 1 legt nicht zwingend Fliesen als Wandbekleidung fest, sondern fordert wegen des Auftretens von Spritzwasser und Kondensat sowie der Luftfeuchte, dass die Oberflächen wasserfest und leicht zu reinigen sind. Fußboden und Wandflächen im Spritzbereich sollen wasserabweisend bekleidet sein. Die verbleibende Wandfläche und die Deckenfläche sollen so ausgeführt werden, dass sie den überschüssigen Wasserdampf aufnehmen und wieder abgeben können.

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