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VDI 6023 - Zurückgezogen Hygienebewußte Planung, Ausführung, Betrieb und Instandhaltung von Trinkwasseranlagen

Auf einen Blick

Englischer Titel
Hygienic aspects of the planning, design and installation, operation and maintenance of drinking water supply systems
Erscheinungsdatum
1999-12
Zurückziehungsdatum
2006-07
Ersatzdokument
Herausgeber
Bauen und Gebäudetechnik
Autor
Technische Gebäudeausrüstung
Zugehörige Handbücher
Seitenanzahl
40
Erhältlich in
Deutsch, Englisch
Kurzreferat

Das Dokument gibt weitere Hinweise zu bestehenden relevanten Normen für die Planung, Errichtung, Inbetriebnahme, Nutzung, Betriebsweise und Instandhaltung von Trinkwasseranlagen auf Grundstücken und in Gebäuden.

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Preis
110,60 EUR inkl. MwSt.
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FAQ

Antwort:

Die Interpretation teilen wir. Wir planen den Beginn der Schulungen nach der neuen Richtlinie im Januar. Wer sich heute schulen lässt, dessen Urkunde gilt bis maximal 25.10.2026. Wir empfehlen allerdings, mit einer Neuschulung nicht unbedingt 5 Jahre abzuwarten, da das umfangreiche Trinkwasserregelwerk häufigen Änderungen unterworfen ist, die über die Jahre akkumulieren.

Antwort:

Die inhaltliche Tiefe der Frage erfordert schon fast eine gutachterliche Stellungnahme. Das können wir in einem FAQ nicht leisten. Ohne eine Ortsbesichtigung mit einer strategischen Messung kann hier keine Aussage getroffen werden.

Allgemein gilt: Kaltwasser muss *möglichst kalt* ins Haus kommen und möglichst kalt bleiben.

Wir unterscheiden zwei Fälle:

Zum einen ist da die normale zu erwartende Temperaturanpassung durch nicht vermeidbare Stillstandszeiten im bestimmungsgemäßen Betrieb. Das Wasser kommt mit einer hoffentlich niedrigen Temperatur ins Haus und wird auf dem Weg über die Verteilung zur Entnahmestelle wärmer. Durch eine Hitzeperiode (Der Klimawandel macht sich auch hier bemerkbar.) erhöht sich die Temperatur im Boden, um das Gebäude herum, und im Gebäude. Dann steigt auch die Temperatur des Wassers am Hausanschluss. Das muss im Zweifel einfach durchgestanden werden. Hoffentlich nur wenige Wochen im Jahr. Im Gebäude erfolgt dann eine zusätzliche Anpassung an die Temperaturen im Gebäude, leider typischerweise auch nach oben.

Der andere Fall ist eine ungewollte, durch falsche Planung und/oder Ausführung verursachte, durch "richtiges" Arbeiten also vermeidbare Temperaturerhöhung durch Wärmequellen (Hotspots). Hier sind für die Temperaturerhöhung z.B. Zirkulations- und Warmwasserleitungen, Solarleitungen, Heizungsleitungen, Technikräume usw. verantwortlich.

Die Bewertung, ob eine hohe Temperatur unvermeidbar ist oder ein Mangel vorliegt, obliegt einem Sachverständigen, der aufgrund verschiedenster Messungen und einer Ortsbegehung durch eine neutrale Bewertung zu einer Schlussfolgerung kommt.

Schauen Sie gerne mal in den Kommentar zur VDI 6023 von A. Bürschgens, den Sie beim Beuth Verlag beziehen können. Im Kommentar zu VDI/BTGA/ZVSHK 6023 Blatt 2 steht ein recht ausführliches Kapitel zu Temperaturen.

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