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20.02.2018
Team KitCar aus Karlsruhe gewinnt
 

Carolo Cup 2018: Dr. Drift setzt auf Schnelligkeit

Das Team KITcar vom Karlsruher Institut für Technologie holte sich mit ihrem Dr. Drift den Sieg. (Bild: Jonas Vogel / TU Braunschweig)

Das Team KITcar vom Karlsruher Institut für Technologie holte sich mit ihrem Dr. Drift den Sieg. (Bild: Jonas Vogel / TU Braunschweig)

Technik und Spaß kommen zusammen, wenn jährlich der Carolo-Cup ausgetragen wird. Für den Wettbewerb der TU Braunschweig, den der VDI als Schirmherr unterstützt, entwickeln Studierende aus Elektrotechnik, Maschinenbau und Informatik ein Modellfahrzeug im Maßstab 1:10. Das Team KitCar vom Karlsruher Institut für Technologie holt sich mit Auto Dr. Drift den diesjährigen Siegertitel - Der VDI gratuliert!

 

Für den Wettbewerb der TU Braunschweig entwickeln Studierende aus Elektrotechnik, Maschinenbau und Informatik ein Modellfahrzeug im Maßstab 1:10, das autonom in drei dynamischen Disziplinen antritt. Paralleles Einparken, das Durchfahren eines unbekannten Parcours und ein um Hindernisse und Kreuzungen erweiterter Parcours gehören zu den Herausforderungen, für die die Modellautos gerüstet sein müssen.

 

19 Teams aus ganz Deutschland, China, Polen und der Schweiz traten mit ihren kleinen bunten Flitzern in zwei Leistungsklassen beim 11. Carolo-Cup in der Braunschweiger Stadthalle an. Über 600 Zuschauer konnten am 14.02.2018 das Finale auf dem knapp 90 Meter langen Parcours mit verfolgen.

 

Schnelle kurvenreiche Runden, bei denen viel Gas gegeben werden konnte, Einparken in die richtige Parklücke, Stoppschilder erkennen, Tempolimits einhalten, Überholverbote beachten und Steigungen meistern. Auch wenn einige Teams Startschwierigkeiten hatten und es zu der einen oder anderen kleinen Kollision kam, überstanden alle Fahrzeuge den Wettbewerb.

 

Der Vorjahressieger CDCL zeigte sich natürlich etwas enttäuscht. „Das Team aus Karlsruhe hat in diesem Jahr eine super Leistung gezeigt und war einfach einen Tick besser. Unser Ziel: Nächstes Jahr holen wir den Titel zurück“, so Torsten Vinicky vom CDLC-Team.

 

Insgesamt 20 der über 40 Teammitglieder aus Karlsruhe waren beim Sieg ihres Fahrzeugs in der Stadthalle dabei. Ein Jahr lang haben sie an einem völlig neuen Fahrzeug und an einem neuen Parkkonzept getüftelt und damit einen ganz großen Schritt zum Vorjahr gemacht. Bei der Entwicklung des schnittigen schwarz-grünen Designs von „Dr. Drift“ erhielten sie Unterstützung von Studierenden des Studiengangs Transportation Design aus Pforzheim. Auch abseits der Strecke wurde viel Zeit und Energie für die Wahl des Fahrzeugnamens und des neuen Logos investiert. Aber in einem ist sich das Team ganz sicher: „Wir haben einen super Teamspirit, der uns zu Höchstleistungen motiviert hat“, so Andreas Blattmann.

 

VDI-Sonderpreis für das leichteste Fahrzeug

Eine erstaunliche Leistung zeigte auch das Team NaN aus Hamburg. Zum dritten Mal holte sich das Team den Sonderpreis des VDI für das leichteste Fahrzeug. Nur knapp 1 Kilo brachte ihr Leichtgewicht auf die Waage. Damit haben sie das Gewicht ihres Fahrzeugs innerhalb der letzten 2 Jahre halbieren können. Mit ihrem winzigen Computer, einer Carbonkarosserie und nur zwei Sensoren haben die vier Informatik-Studenten gezeigt wie viel mit wenig möglich ist. Neben 500 EUR Preisgeld und einer Jahresmitgliedschaft im VDI für jedes Teammitglied dürfen wir das Team auch bei der diesjährigen Formula Student Germany am Hockenheimring wieder begrüßen.

 

Ihr Ansprechpartner im VDI:
Dipl.-Ing. Christof Kerkhoff
VDI-Gesellschaft Fahrzeug- und Verkehrstechnik
Telefon: +49 211 6214-645
Telefax: +49 211 6214-97645
E-Mail: fvt@vdi.de