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12.07.2016
Japanische Delegation besucht VDI
 

Erfolgreicher Abschluss des ISOBIONIK-Projekts

TLS-Geschäftsführerin Dr. Ljuba Woppowa (vorne) mit Mitgliedern der japanischen Delegation und Bionik-Experten Frau Prof. Heike Beismann und M.Sc. Markus Hollermann (Bild: VDI)

TLS-Geschäftsführerin Dr. Ljuba Woppowa (vorne) mit Mitgliedern der japanischen Delegation und Bionik-Experten Frau Prof. Heike Beismann und M.Sc. Markus Hollermann (Bild: VDI)

Am 01. Juli 2016 traf sich eine japanische Delegation mit den Bionik-Experten Prof. Heike Beismann, Westfälische Hochschule Bocholt, M.Sc. Markus Hollermann, die Bioniker GbR Bremen und Dr. Ljuba Woppowa, Geschäftsführerin der VDI-Gesellschaft Technologies of Life Sciences (VDI-TLS). Dank der guten internationalen Kooperationen konnten im Rahmen des ISOBIONIK-Projekts große Fortschritte in der Erarbeitung der internationalen Normen erzielt werden.

 

Im Rahmen des vom Wirtschaftsministerium geförderten ISOBIONIK-Projekts (Laufzeit 2010 bis 2013) sind inzwischen zwei internationale Normen und die zugehörigen deutschen Normentwürfe veröffentlicht worden:

  

DIN ISO 18458:2015-12 – Entwurf
Bionik - Terminologie, Konzepte und Methodologie (ISO 18458:2015)

  

DIN ISO 18459:2015-12 - Entwurf
Bionik - Bionische Strukturoptimierung (ISO 18459:2015)

  

Die dritte ISO-Norm, die im Rahmen des ISOBIONIK-Projekts bearbeitet wurde, ist im Mai 2016 als internationaler Normentwurf veröffentlicht worden:
ISO/FDIS 18457:2016-05 - Entwurf
Bionik - Bionische Werkstoffe, Strukturen und Bestandteile

 

Die Übersicht über die neun Bionik-Richtlinien VDI 6220 Blatt 1 "Grundlagen" bis VDI 6226 Blatt 1 "Architektur", von denen einige als Grundlage für das ISOBIONIK-Projekt gedient haben, finden Sie auf der Bionik-Richtlinienseite der VDI-TLS, s.u. 'relevante Links'.
  
Wenn Sie an der Mitarbeit im ISO/TC 266 und den Arbeitsgruppen interessiert sind, können Sie Ihre nationale Standardisierungsorganisation kontaktieren. In Deutschland ist das DIN zuständig, Ansprechpartner: Dr. Michael Schmitt (Michael.Schmitt@din.de).

  

Mit der Veröffentlichung dieser ersten internationalen Normen zur Bionik wurden wichtige Meilensteine zur Qualitätssicherung in der Bionik, zur verbesserten Sichtbarkeit und Verbreitung dieser innovativen Verfahren und somit auch das Förderziel erreicht. Das Projekt und der Projektbericht zur ISOBIONIK wurden im April 2016 vom Bundeswirtschaftsministerium genehmigt und stehen zum Download zur Verfügung.

  

Das ISOBIONIK-Projekt (gefördert durch das BMWi):
Der VDI war von 2010 bis 2013 im Rahmen des vom BMWi geförderten ISOBIONIK-Projekts gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Normung (DIN) damit befasst, das ISO/TC 266 aufzubauen und die internationale Standardisierung in der Bionik voranzutreiben. Durch Gründung des ISO TC 266 "Biomimetics" und das Einbringen der nationalen Vorarbeiten in Form von VDI-Richtlinien baut Deutschland seine Vorreiterrolle im Bereich Bionik weiter aus. Das Ziel der internationalen Regelsetzung im Bereich Bionik ist weiterhin, die im Rahmen der Förderprojekte erarbeiteten Anforderungen an bionische Produkte und die nachhaltigen und ressourcenschonenden Umweltaspekte international fortzuschreiben sowie das bionische Verständnis weltweit zu fördern.

  

Ihre Ansprechpartnerin im VDI:
Dr. Ljuba Woppowa
VDI-Gesellschaft Technologies of Life Sciences
Fachbereich Bionik 
Telefon: +49 211 6214-266
Telefax: +49 211 6214-97266
E-Mail: bionik@vdi.de  

Zugehörige Dateien
Projektbericht zur ISOBIONIK 5,26 Mi