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08.01.2019
VDI-GME Studie erschienen
 

Werkstoffinnovationen für Elektro- und Medizintechnik

3-D-integrierter Reifendrucksensor (Bild: Fraunhofer EMFT / Bernd Müller)

3-D-integrierter Reifendrucksensor (Bild: Fraunhofer EMFT / Bernd Müller)

Die VDI-Gesellschaft Materials Engineering (VDI-GME) und das VDI Technologiezentrum (VDI TZ) haben eine Studie erstellt, die die aktuelle Situation der Ingenieurswerkstoffe im Kontext ihrer Anwendungsfelder beschreibt und den Handlungsbedarf adressiert.

 

Unter den Themenschwerpunkten „Werkstoffinnovationen für Elektrotechnik und Medizintechnik“ beschreibt die Studie den aktuellen Stand der Technik, die neusten Trends, die Chancen, die Herausforderungen, die Grenzen neuer Werkstoffe und weist auf Entwicklungs- und Forschungsbedarf hin. Sie soll damit als Kompendium für Techniker und Wissenschaftler dienen, aber auch Leitfaden für politische und industrielle Entscheidungsträger sein. VDI-GME und VDI TZ wollen mit dieser Studie eine Grundlage für die gezielte Entwicklung der Werkstofftechnologie in Deutschland schaffen und damit einen Beitrag zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit leisten. Denn der Werkstofftechnik hat eine zentrale Bedeutung, indem zweidrittel aller Produktinnovationen auf neuen oder verbesserten Werkstoffen und den damit verbundenen Herstell- und Bearbeitungsverfahren gründen. Das profunde Verständnis des Werkstoffs, seiner Herstell- und Produktionsverfahren ist in diesem Zusammenhang ein entscheidender Wettbewerbsvorteil, da dieses Knowhow nur mit großem Aufwand kopiert werden kann. Die große Bedeutung der Werkstofftechnik und Werkstoffwissenschaften spiegeln sich in der Forschungsförderung der Bundesregierung wider.


Die VDI-Studie beleuchtet zum einen das Innovationspotenzial neuer Werkstoffe für die Elektrotechnik, die Markt- und Branchenstrukturen in diesem Bereich sowie aktuelle Herausforderungen, Lösungsansätze und F&E-Ziele. Sie umfasst die Energietechnik, Energiespeicher, Antriebstechnik, Leistungselektronik und Halbleiterelektronik, Elektronik mit Nanomaterialien, Optoelektronik, Photonik, organische Elektronik, gedruckte Elektronik.


Das Innovationspotenzial neuer Werkstoffe für die Medizintechnik umfasst die Bereiche Medizinprodukte, Biomaterialien, Additive Fertigung in der Medizintechnik, Bioprinting, bildgebende Diagnostik. Zusammenfassend werden die Chancen für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands dargestellt und Schwerpunktsetzungen in den Bereichen Elektrotechnik und Medizintechnik beschrieben.


Die VDI-Studie kann zum Preis von 59 Euro beim VDI Verlag sowie beim Beuth Verlag bezogen werden.

 

Ihr Ansprechpartner im VDI:
Dr.-Ing. Hans-Jürgen Schäfer
Telefon: +49 211 6214-254
E-Mail: schaefer@vdi.de