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VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik (VDI-GBG)

23.06.2017
Bestes Gesamtkonzept
 

Uni Stuttgart gewinnt VDI-Wettbewerb „Wohnen 4.0“

Uni Stuttgart gewinnt VDI-Wettbewerb "Wohnen 4.0" (links: Dipl.-Ing. Andreas Wokittel, rechts Dipl.-Ing. Architekt Uwe Drost) (Bild: Daniela Döhring)

Uni Stuttgart gewinnt VDI-Wettbewerb "Wohnen 4.0" (links: Dipl.-Ing. Andreas Wokittel, rechts Dipl.-Ing. Architekt Uwe Drost) (Bild: Daniela Döhring)

Die Jury war sich selten so einig wie in diesem Jahr: Ein Team der Universität Stuttgart überzeugte mit dem besten Gesamtkonzept beim VDI- Wettbewerb Integrale Planung „Wohnen 4.0“ und gewann den ersten Preis des unter der Schirmherrschaft des BMUB stehenden Wettbewerbs . Den zweiten Preis sicherte sich ein Team der TU Wien, die FH Erfurt erhielt einen Sonderpreis für das beste TGA-Konzept.

 

Insgesamt haben 21 Teams von 6 Hochschulen ihre Entwürfe zum VDI-Wettbewerb Integrale Planung „Wohnen 4.0“ eingereicht. Jedes Team musste drei Planwerke anfertigen, die die wichtigsten Informationen zu ihrem Entwurf enthielten. Die besten Teams wurden zur Endausscheidung am 23. Juni 2017 nach Stuttgart eingeladen. Anhand ihrer erstellten Pläne bekamen die Studierenden-Teams dort zehn Minuten Zeit, die wichtigsten Aspekte ihrer Entwürfe der Fachjury zu präsentieren.

 

Die Studierenden sollten ein Gebäudekonzept entwickeln, das einem modularen Bauprinzip folgt. Es sollte auf möglichst unterschiedlichen Grundstücken funktionieren können. Die Bildung einer „Adresse“, also einer eindeutigen Wiedererkennbarkeit, war ebenfalls zu berücksichtigen. Das zu beplanende Grundstück lag in Hamburg, im Stadtteil Billstedt.

 

„Das was zwischen den Gebäuden ist, ist für den Charakter eines Quartiers fast wichtiger als die Gebäude selbst“, sagte Juryvorsitzender Dipl.-Ing. Architekt M.Arch Uwe Drost im Rahmen der Preisbekanntgabe.

 

Das Team der Universität Stuttgart, bestehend aus Hans-Christian Bäcker, Tim Ebbert und Stefan Langkamp, überzeugte die Jury bereits in der Vorbewertung und festigte den Eindruck auch in der persönlichen Präsentation während der Jurysitzung. Ihr Entwurf erfüllte alle Kriterien und stach durch eine stimmige Architektur und gute städtebauliche Einbindung hervor.

 

Die Studierenden der TU Wien, Robert Koch, Stefan Schützenhofer, Raffael Aumüller und Robin Jakoubek erhielten den 2 Preis. Besonders hervorzuheben war bei ihrem Entwurf die besonders gut gelungene architektonische und städtebauliche Einbindung.

 

Ein TGA-Konzept ist immer Teil der Wettbewerbsaufgabe, kommt aber häufig zu kurz. Umso erfreuter war die Jury, dass das Team der FH-Erfurt, bestehend aus Bernadette Horsch, Cong Doanh Lien, Jannis Müller und Christoph Steigerwald, alle TGA-Aufgaben erfüllte, auch die optionalen, und dazu noch ein funktionierendes TGA-Konzept für ihren Entwurf vorstellte. Belohnt wurde dies mit dem ersten Sonderpreis für TGA im Rahmen des VDI-Wettbewerbs Integrale Planung.

 

Im VDI-Blog werden in den nächsten Wochen die drei Siegerentwürfe noch einmal genauer vorgestellt.

 

Der VDI-Wettbewerb Integrale Planung findet jährlich zu einem wechselnden Thema statt und wird durch die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik organisiert. Der diesjährige Wettbewerb wurde durch die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit Dr. Barbara Hendricks als Schirmherrin sowie die Wilo-Foundation und die Firma Trox unterstützt.

 

Das Thema für den nächsten Wettbewerb im Wintersemester 2017/2018 steht auch bereits fest: Unter dem Motto „Vision Wildparkstadion“ geht es um die Planung eines energieeffizienten Fußballstadions. Die Ausschreibungsunterlagen sind ab August 2017 verfügbar.


Ihr Ansprechpartner im VDI:
Dipl.-Ing. Christof Kerkhoff
VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik (VDI-GBG)
Telefon: +49 211 6214-645
Telefax: +49 211 6214-97645
E-Mail: kerkhoff@vdi.de