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VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik (VDI-GBG)

11.10.2017
09. Januar 2018 in Düsseldorf
 

VDI-Expertenforum „Gefährdungsanalyse Trinkwasser"

VDI-Expertenforum "Gefährdungsanalyse Trinkwasser" am 09.01.2018 in Düsseldorf (Bild: Wollstein / VDI)

VDI-Expertenforum "Gefährdungsanalyse Trinkwasser" am 09.01.2018 in Düsseldorf (Bild: Wollstein / VDI)

Pünktlich zum Erscheinen der neuen Richtlinie VDI/BTGA/ZVSHK 6023 Blatt 2 "Hygiene in Trinkwasser-Installationen - Gefährdungsanalyse" veranstaltet der VDI ein Expertenforum, auf dem die Richtlinie vorgestellt wird und die Teilnahmer ihre Fragen direkt mit Fachleuten aus dem Richtlinienausschuss diskutieren können. Ein Exemplar der Richtlinie ist Teil der Veranstaltungsunterlagen. Wir empfehlen eine frühzeitige Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

 

Treten in einer Trinkwasser-Installation Überschreitungen des technischen Maßnahmenwerts für Legionellen auf, so ist dies ein sicheres Zeichen dafür, dass in Planung, Bau und/oder Betrieb etwas schief läuft. Die Trinkwasserqualität ist dann bereits beeinträchtigt und es besteht die Besorgnis von Gesundheitsgefährdungen für die Verbraucher. Dabei sind diese Beeinträchtigungen und Gefährdungen technisch vermeidbar: Die TrinkwV stellt klar heraus, dass von einwandfreier Beschaffenheit des Trinkwassers ausgegangen werden darf, wenn in Planung, Errichtung und Betrieb der Installation mindestens die allgemein anerkannten Regeln der Technik eingehalten werden. Ist es zu einer Überschreitung des technischen Maßnahmenwerts gekommen, so muss nach TrinkwV durch einen umfassend fachkundigen Sachverständigen eine Gefährdungsanalyse durchgeführt werden. Diese dient der Entwicklung von Maßnahmen zu einer Wiederherstellung des besorgnisfreien Zustands, sprich zur Einhaltung mindestens der allgemein anerkannten Regeln der Technik. In der Vergangenheit existierten keine normativen Vorgaben für Ablauf, Inhalt und Aufbau der Gefährdungsanalyse. Entsprechend weit streute die Qualität solcher Gutachten. Die Richtlinie VDI/BTGA/ZVSHK 6023 Blatt 2 schafft eine praxisnahe Grundlage zur Erstellung von vereinheitlichten und zielführenden Gefährdungsanalysen. Sie wurde in enger Zusammenarbeit der wichtigsten im Bereich der Trinkwasserhygiene tätigen Vereine und Verbände erarbeitet, um den Qualitätsstandard bei Gefährdungsanalysen für Trinkwasser-Installationen zum Schutz der Trinkwassernutzer wie auch der Betreiber von Trinkwasser-Installationen signifikant zu erhöhen.


Aus den Inhalten der der Richtlinie VDI/BTGA/ZVSHK 6023 Blatt 2 "Hygiene in Trinkwasser-Installationen - Gefährdungsanalyse" leiten sich Anforderungen an einen VDI/BTGA/ZVSHK-anerkannten Sachverständigen für Trinkwasserhygiene ab. Auf Basis von Zertifizierungsprogrammen wird die Möglichkeit einer neutralen und unabhängigen Zertifizierung und eines Sachverständigenregisters geschaffen werden.

Im Rahmen des VDI-Expertenforums "Gefährdungsanalyse Trinkwasser" werden Sie von Mitgliedern des Richtlinienausschusses Hintergründe für die getroffenen Festlegungen erfahren und erhalten die Möglichkeit, mit den Fachleuten aus dem Ausschuss zu diskutieren. Den Weißdruck der zum 1. Januar 2018 erscheinenden Richtlinie erhalten Sie als Bestandteil der Tagungsunterlagen.

 

Wir empfehlen eine frühzeitige Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Bitte nutzen Sie das Online-Anmeldeformular für die Anmeldung zum VDI-Expertenforum "Gefährdungsanalyse Trinkwasser".

 

Ihr Ansprechpartner im VDI:
Dipl.-Phys. Thomas Wollstein

VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik

Telefon: +49 211 6214-500

Telefax: +49 211 6214-97500

E-Mail: Wollstein@vdi.de