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VDI-Fachbereich Technische Gebäudeausrüstung

11.10.2017
BIM, Baukosten, Bürgerbeteiligung
 

Jahrestagung der VDI-GBG in Konstanz

Dr. Volker Kefer (rechts) auf der Jahrestagung der VDI-GBG in Konstanz (Bild: VDI)

Dr. Volker Kefer (rechts) auf der Jahrestagung der VDI-GBG in Konstanz (Bild: VDI)

Dipl.-Ing. Andreas Wokittel begrüßte über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Jahrestagung der VDI-GBG, die vom 05. - 07. Oktober 2017 Konstanz stattfand. Nie waren mehr Teilnehmer zu einer Jahrestagung der Gesellschaft gekommen, und das aus gutem Grund: Die Themen BIM, Baukostensenkung und Bürgerbeteiligung bei großen Bauprojekten bewegen die Branche.

 

„Richtig angefasst, kann die digitale Transformation zum Jobmotor für Deutschland werden!“, so lautete bereits eine der Kernbotschaften des 28. Deutschen Ingenieurtags, der im Mai diesen Jahres in Düsseldorf stattfand. Ich bin mir sicher, das gilt auch für die Bauwirtschaft mit all ihren Facetten, so Wokittel. Das Leben und Arbeiten in einer digitalen Welt wird sich verändern. So wird es bestimmte Dienstleistungen und Produkte zukünftig nicht mehr geben, dafür aber andere entstehen. Und - das möge uns beruhigen: Diese „technische und sozial-ökonomische Evolution“ ist ja nicht neu, sie begleitet den Menschen schon „ein Leben lang“. Digitalisierung in der Bauwirtschaft ist mehr als BIM, aber BIM hat die VDI-GBG in den letzten 12 Monaten sehr beschäftigt. Die Arbeiten im BIM - Koordinierungskreis der VDI GBG machen gute Fortschritte, die erste Richtlinie ist im Januar auf der Messe Bau in München vorgestellt worden und weitere Blätter folgen in Kürze. Hervorzuheben ist die dabei zu beobachtende wachsende Zusammenarbeit vieler Vereine, und (Interessens)-Verbände. Dies gilt nicht nur für die neuen BIM-Richtlinien VDI 2552, sondern auch für die Weiterentwicklung der Richtlinienreihe VDI 3805 „Produktdatenaustausch“.

Im politischen Raum war der Wunsch nach einer signifikanten Senkung der Baukosten, insbesondere für Wohngebäude, ein wichtiges Thema. Als VDI-Gesellschaft haben wir dagegen argumentiert. Das ist auch ein Ergebnis der Mitgliederumfrage der VDI-GBG. Gebäude, die wir in Deutschland bauen, dürfen nicht in minderer Qualität hergestellt werden. Dies wäre nicht nachhaltig und somit auch nicht wirtschaftlich!

Der Festvortrag von Dr. Volker Kefer, der auf dem Ingenieurtag im Mai 2017 die Grashof Denkmünze des VDI erhielt, befasste sich mit der Rolle des Ingenieurs in der Gesellschaft, dabei kam Kefer auch auf seine Rolle beim runden Tisch zu Stuttgart 21 zu sprechen.

In weiteren Fachvorträgen zur Jahrestagung wurde das Museum von Quatar von Dr. Winterstätter vorgestellt, Prof. Bauer berichtete über aktuelle Fragen der GebäudeEnergetik und Prof. Bjarne Olesen sprach über neue Standards für Innenräume.

 

Der Netzwerkgedanke stand gerade auch bei den Abendveranstaltung der Jahrestagung im Fokus. Hier bot sich die Gelegenheit des Austausches zwischen den Mitgliedern der vier Fachbereiche der VDI-GBG (Architektur, Bautechnik, Facility Management und Technische Gebäudeausrüstung) sowie mit den eingeladenen Gästen. In diesem Jahr konnten Landesvertreter des Verbandes der Bauwirtschaft, der Architektenkammer, der Ingenieurkammer, des Verbandes der Beratenden Ingenieure, der Vereinigung der Prüfingenieure für Bautechnik sowie des Deutschen Beton und Bautechnikvereins und der Präsident der Hochschule für Technik und Wirtschaft Konstanz begrüßt werden.

 

Ihr Ansprechpartner im VDI:

Dipl.-Ing. (FH) Thomas Terhorst

VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik

Telefon: +49 211 6214-466

Telefax: +49 211 6244-97466

E-Mail: gbg@vdi.de 

 

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