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Verein Deutscher Ingenieure > Technik > Fachthemen > Bauen und Gebäudetechnik > Technische Gebäudeausrüstung > Schulungspartnerschaft VDI 2047
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Wie werde ich Schulungspartner nach VDI 2047 Blatt 2

Der Weißdruck der Richtlinie VDI 2047 Blatt 2 liegt seit 1. Januar 2015 vor. Die Richtlinie enthält Festlegungen zu einem Schulungsmodell analog dem bei den Richtlinien VDI 6022 und VDI/DVGW 6023.

 

Die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik bietet interessierten Schulungsträgern zur Qualitätssicherung eine VDI-Schulungspartnerschaft an. Diese Schulungspartnerschaft basiert auf einem Vertrag zwischen dem Schulungsträger und der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik.
Der Vertrag sieht u. a. vor, dass bei Partnerschulungen ausschließlich Referent(inn)en eingesetzt werden, die die Voraussetzungen nach VDI 2047 Blatt 2 gegenüber der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik nachgewiesen haben und eine entsprechende Referentenurkunde vorweisen können. Das bedeutet konkret, dass die Referent(inn)en festgelegte Anforderungen an die Berufsausbildung und Erfahrung erfüllen und zusätzlich selbst an einer Schulung nach VDI 2047 Blatt 2 teilgenommen haben.

Eine Schulung wird in der Regel von zwei Referent(inn)en (jeweils für die Teilgebiete Technik und Hygiene) durchgeführt.

 

Voraussetzungen zum Abschluss eines Schulungspartnervertrags mit der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik


Während die Anerkennung der Referenten personenbezogen ist, basieren Partnerschulungen auf einem Schulungspartnervertrag zwischen dem Schulungsträger (der juristischen oder natürlichen Person, die verantwortlich die Schulungen veranstaltet) und der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik. Eine Partnerschulung kann nur auf Grundlage eines beiderseits unterschriebenen Schulungspartnervertrags stattfinden, der u. a. vorsieht, dass der Schulungsträger ausschließlich Referent(inn)en mit jeweils einer gültigen Referentenbescheinigungen einsetzt.

 

Ablauf bis zum Abschluss des Schulungspartnervertrags

  • Der Schulungspartner erhält einen personalisierten Vertragsentwurf von der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik. 
  • Der Schulungspartner schickt den einseitig unterschriebenen Vertrag an die Geschäftsstelle der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik. Der Vertrag wird begleitet von:
    - der Benennung von Referent(inn)en mit gültiger Urkunde 
    - einem kompletten Satz der für die Schulung vorgesehenen Folien/Schulungsunterlagen (mit Ausnahme des Sonderdrucks der Richtlinie)
    - den Prüfungsfragebogen 
  • Die Geschäftsstelle der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik prüft diese Unterlagen; erfüllen die Unterlagen den Anforderungen, schickt die Geschäftsstelle den Vertrag – nunmehr beiderseits unterschrieben – zurück; der Schulungsträger kann nun die VDI-Partnerschulungen veranstalten.

Anmerkung: Die Prüfung der Unterlagen leistet die Hauptgeschäftsstelle der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik ohne Kosten für die Schulungspartner. Unvollständige Unterlagen werden nicht in der Geschäftsstelle der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik abgelegt oder zwischengespeichert, sondern zur Entlastung zurückgeschickt (bei Papier) oder gelöscht (bei elektronischer Einreichung). Bei Neueinreichung ist daher jeweils wieder ein vollständiger Satz Unterlagen erforderlich.