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VDI-Gesellschaft Fahrzeug- und Verkehrstechnik

07.12.2015
Neues Positionspapier: Passive Sicherheit
 

Insassenschutz bleibt Fundament der Verkehrssicherheit

Entwicklung der Verkehrstotenzahlen in Deutschland 1991-2014. Rot: Pkw-Insassen. Blau: alle übrigen Verkehrsteilnehmer. Quelle: Destatis. (Bild: VDI / Albrecht)

Entwicklung der Verkehrstotenzahlen in Deutschland 1991-2014. Rot: Pkw-Insassen. Blau: alle übrigen Verkehrsteilnehmer. Quelle: Destatis. (Bild: VDI / Albrecht)

Der VDI unterstützt das Ziel der EU-Verkehrspolitik, die Zahl der Verkehrstoten bis 2050 gen Null zu senken (sog. "Vision Zero"). Um dieses Ziel zu erreichen, sollte der Fokus künftig nicht auf die weitere Verschärfung von Maßnahmen der passiven Fahrzeugsicherheit, sondern auf die Förderung und Erforschung von Fahrerassistenzsystemen gelegt werden. In einem Positionspapier gibt der VDI Antworten auf die Frage „Wie viel passive Fahrzeugsicherheit brauchen wir in Zukunft?“.

 

Seit Anfang der 1970er Jahre weisen die Unfallstatistiken einen fast durchgehenden Rückgang der Opferzahlen auf. Wer ein Auto des Baujahres 2015 mit einem von 1970 vergleicht, kann schon vom Augenschein erkennen, welcher Bereich der Technik dazu den größten Beitrag beleistet hat. Und tatsächlich geht der Löwenanteil an der Verringerung der Verkehrstotenzahlen auf das Konto der Pkw-Insassen, die heutzutage in einem Maße vor Unfallfolgen geschützt sind, von dem man vor 40 Jahren nur hätte träumen können.


Die Träume von heute sind aber noch radikaler. Heute erscheint es manchem schon als technisch realisierbar, Unfälle gleich ganz zu vermeiden. Warum dann aber noch den hohen Aufwand treiben, um Unfallfolgen zu mindern? Warum diese Frage heute um einiges zu früh kommt und welche Ansätze der Fahrzeugtechnik heute zielführend sind, um die Zahl der Unfallopfer weiter zu senken und Antworten auf die noch ungelösten Probleme der Verkehrssicherheit zu geben, ist die Fragestellung, aus der die VDI-FVT ihr neues Positionspapier zur Fahrzeugsicherheit verfasst hat.


Es wurde anlässlich der zweijährlichen Tagung ‚Fahrzeugsicherheit‘ in Berlin verteilt, anlässlich derer sich der Expertenkreis zur Berliner Erklärung des VDI zu seinem jährlichen Update traf. Bei der Tagung des Jahres 2013 stand bereits die Frage der zukünftigen Entwicklung des Verhältnisses zwischen aktiver Sicherheit (Unfallvermeidung) und passiver Sicherheit (Unfallfolgenminderung) im Mittelpunkt. Das Positionspapier greift diese Frage noch einmal auf und beleuchtet sie auch unter Berücksichtigung der weiteren Entwicklung der Unfallstatistik im letzten Jahr.

 

Download:

Positionspapier "Wie viel passive Fahrzeugsicherheit brauchen wir in Zukunft?"

 

Ihr Ansprechpartner im VDI:
Dipl.-Ing. Christof Kerkhoff
VDI-Gesellschaft Fahrzeug- und Verkehrstechnik
Telefon: +49 211 6214-645
Telefax: +49 211 6214-97645
E-Mail: fvt@vdi.de 

 

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