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VDI-Gesellschaft Technologies of Life Sciences

26.09.2017
Ressourceneffizienz durch Bionik
 

Neue VDI ZRE-Kurzanalyse: Vorbilder aus der Natur bieten Innovationspotenzial

VDI-ZRE Kurzanalyse Nr. 19: Ressourceneffizienz durch Bionik (Bild: VDI ZRE)

VDI-ZRE Kurzanalyse Nr. 19: Ressourceneffizienz durch Bionik (Bild: VDI ZRE)

Die Natur inspiriert zu technischen Innovationen, die dem schonenden Einsatz von Ressourcen dienen. Wie bionische Methoden und Produkte zur Material- und Energieeffizienz beitragen, zeigt die neue Kurzanalyse der VDI Zentrum Ressourceneffizienz GmbH (VDI ZRE). Sie verdeutlicht, an welcher Stelle des Produkt-Entwicklungsprozesses und -Lebensweges die größten Ressourceneffizienz-Potenziale durch bionische Lösungen zu erwarten sind. Diese können helfen, Kosten einzusparen und die Wettbewerbsposition auszubauen.

 

Lotus-Effekt, Klettverschluss Gecko-Tape oder künstliche Hai-Haut – wo Biologie auf Technik trifft, ergeben sich viele neue Anwendungsmöglichkeiten. Die Bionik – das Lernen von der Natur – gibt auf Grundlage der Biologie Inspirationen für Lösungsideen zur Entwicklung technischer Innovationen. In der neuen Kurzanalyse des VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE) „Ressourceneffizienz durch Bionik“ wird anhand aktueller Beispiele gezeigt, wie diese Neuentwicklungen für die Verbesserung der Material- und Energieeffizienz in Unternehmen genutzt werden können.

Ziel der Kurzanalyse ist es, Betriebe bei der Produktentwicklung oder -optimierung mit bionischen Lösungen zu unterstützen „Die Bionik kann Unternehmen helfen, technische Innovationen zu entwickeln, um Ressourcen effizienter einzusetzen und Kosten zu sparen. Biologische Funktionsprinzipien bieten oft überraschende Lösungsansätze. Hier lohnt es sich, genauer hinzusehen“, so Dr. Martin Vogt, Geschäftsführer des VDI ZRE.

So wie bei dem regelmäßigen Sechseck, ein biologisches Vorbild, das in Bienenwaben oder auch Seeschildkrötenpanzern vorkommt. Hexagonale Strukturen haben viele Vorteile: Sie sind bei geringem Materialeinsatz stabil und nutzen die vorhandene Fläche optimal aus. Daraus wurde das Verfahren der Wölbstrukturierung für Bleche entwickelt, das die Formsteife und Biegeelastizität, beispielsweise bei Waschmaschinentrommeln oder Lichtreflektoren, erhöht. Weitere anschauliche Beispiele werden in der neuen Publikation vorgestellt.

 

Die VDI ZRE-Kurzanalyse „Ressourceneffizienz durch Bionik“ steht kostenfrei auf der Website des VDI ZRE zur Verfügung. Zum Thema Bionik gibt es auch den VDI ZRE-Kurzfilm „Bionische Wölbstrukturen – Die Natur als Vorbild für Ressourceneffizienz“. Er ist auf dem YouTube-Kanal des VDI Zentrums Ressourceneffizienz „Ressource Deutschland“ oder dem WebVideomagazin zu sehen.

 

Der VDI hat zur Bionik auch eine Richtlinienreihe erstellt, insbesondere verweisen wir auf die VDI 6224 Blatt 3 "Bionik - Bionische Strukturoptimierung im Rahmen eines ganzheitlichen Produktentstehungsprozesses".

 

Ihre Ansprechpartnerin im VDI ZRE:

Evelyn Schönsee
Pressereferentin

Telefon: +49 30 2759506-22

Telefax: +49 30 2759506-30

E-Mail: schoensee@vdi.de

 

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