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VDI-Gesellschaft Technologies of Life Sciences

09.11.2017
CRISPR/Cas & Co
 

VDI-Publikation zu den Chancen der neuen Biotech-Werkzeuge

Neue VDI-Publikation zu den Chancen der neuen Biotech-Werkzeuge, wie CRISPR/Cas & Co (Bild: VDI)

Neue VDI-Publikation zu den Chancen der neuen Biotech-Werkzeuge, wie CRISPR/Cas & Co (Bild: VDI)

Biotechnologische Durchbrüche wie die CRISPR/Cas-Methode verheißen völlig neuartige und viel versprechende Anwendungen in Medizin, Landwirtschaft und Industrie. Der VDI-Fachbereich Biotechnologie gibt aus Ingenieurperspektive einen Überblick über die Chancen dieser Technologien, beleuchtet aber auch mögliche Risiken sowie gesellschaftliche, ökologische und ökonomische Implikationen.

 

Immer wieder haben technologische Durchbrüche die Welt dramatisch verändert, wie etwa die Nutzbarmachung der Elektrizität in der Mitte des 19. Jahrhunderts oder jetzt aktuell die so gut wie alle Wirtschaftsbereiche betreffende Digitalisierung. Derzeit mehren sich die Stimmen derer, die voraussagen, dass eine weitere technologische Revolution von der Biotechnologie ausgehen wird.

 

Durchbrüche wie die CRISPR/Cas-Methode verheißen viele innovative Anwendungen in den Bereichen Medizin, Agrarwirtschaft und Industrie. Beispiele hierfür sind Gentherapien gegen erblich bedingte und bisher nicht heilbare Krankheiten, die Entwicklung neuer Immuntherapien gegen Krebs sowie antivirale Strategien gegen HIV. Aber auch stark optimierte Prozesse in der Chemieindustrie sowie neue Methoden zu einer erleichterten Züchtung von Nutzpflanzen, welche die Anpassung der Agrarwirtschaft an den Klimawandel unterstützen kann.

  
Allerdings haben diese Perspektiven auch Fragen aufgeworfen, und neue Technologien müssen immer hinsichtlich möglicher Risiken oder ethischer Bedenken diskutiert werden. Der VDI-Fachbereich Biotechnologie möchte mit dem vorliegenden Dokument aus Ingenieurperspektive eine Einführung in diese Thematik und eine Diskussionsgrundlage geben. Es beschreibt Methoden gezielter Genomveränderungen und deren Anwendungsgebiete und beleuchtet rechtliche Aspekte sowie gesellschaftliche, ökologische und ökonomische Implikationen.

  

Insgesamt plädieren die Autoren für einen interdisziplinären, konsensorientierten und öffentlichen Dialog – unter Einbindung von Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft, Politik und Verwaltung. Ziel muss es sein, mögliche Vor- und Nachteile für Umwelt und Gesellschaft zu diskutieren sowie offene Fragen zu klären, damit der Einsatz von Genom-Editierungsmethoden zukunftsorientiert und zum Wohle aller gestaltet werden kann.

 

Die Veröffentlichung steht unter "Publikationen" kostenfrei zum Download zur Verfügung.

 

Ihr Ansprechpartner im VDI:

Dr. Martin Follmann

VDI-Fachbereich Biotechnologie

Telefon: +49 211 6214-320

Telefax: +49 211 6214-97 320

E-Mail: Biotechnologie@vdi.de 

 

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