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VDI-Fachbereich

Sicherheit, Methoden und Prozesse

Bild: sirtravelalot/Shutterstock.com

Der VDI-Fachbereich Sicherheit, Methoden und Prozesse bietet eine unabhängige Plattform, um unsere Mobilität der Zukunft sicher und nachhaltig zu gestalten.

Prof. Dr.-Ing. Rodolfo Schöneburg, Daimler AG,
Vorsitzender des VDI-Fachbeirats

VDI-Fachbereich Sicherheit, Methoden und Prozesse

Jährlich kommen weltweit über eine Million Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. In Europa geht die Zahl der Todesopfer seit den 1970er Jahren zurück – obwohl die Verkehrsdichte und die Fahrleistung seitdem kontinuierlich angestiegen ist. Die Zahl der Unfälle nimmt aber nicht im selben Maße ab wie die Zahl der Opfer. Das Auto ist also sicherer geworden, aber nach Überzeugung des VDI-Fachbereichs Sicherheit, Methoden und Prozesse noch nicht sicher genug.

Das Ziel, mehr Menschenleben retten zu können, ist ein wichtiger Ansporn. Die VDI-Gesellschaft Fahrzeug- und Verkehrstechnik, innerhalb derer der VDI-Fachbereich Sicherheit, Methoden und Prozesse arbeitet, hat sich in seiner „Berliner Erklärung zur Fahrzeugsicherheit“ auf der Tagung Fahrzeugsicherheit 2011 verpflichtet, dazu einen aktiven Beitrag zu leisten.

Insbesondere im Hinblick auf Fahrassistenzsysteme und die Kommunikation zwischen Fahrzeugen und der entsprechenden Infrastruktur gilt es, zahlreiche bisher ungenutzte Potenziale zu erschließen – auch wenn dies ein äußerst komplexes Spektrum darstellt. Der VDI-Fachbereich Sicherheit, Methoden und Prozesse bündelt alle diesbezüglichen Aktivitäten unter seinem Dach.

Sicherheitstechnik: Ein Querschnittsthema

Simulationen, Berechnungen und Betriebsfestigkeit spielen in der Sicherheitstechnik eine entscheidende Rolle. Der VDI-Fachbereich Sicherheit, Methoden und Prozesse betreut deshalb auch diese methodischen Bereiche. Als „Querschnittsfachbereich“ arbeitet er verkehrsträgerübergreifend und ermöglicht so ein breites Themenspektrum im Bereich der Sicherheit, Methoden und Prozesse.
Wichtige Themenbereiche des Fachbereichs sind:

  • Berliner Erklärung zur Fahrzeugsicherheit
  • Sicherheit automatisierter Fahrzeuge
  • Digitalisierung, Simulation
  • Fachveranstaltungen
  • Branchenübergreifende Ausrichtung
  • Technische Regelsetzung

Unsere Fachausschüsse

Gremium Beschreibung Vorsitz Stellvertretung Mitglieder
Expertengremium Berliner Erklärung zur Fahrzeugsicherheit

Die Europäische Verkehrspolitik hat eine Vision: die Vision Zero, einen Straßenverkehr, in dem kein Mensch mehr auf Europas Straßen zu Tode kommt. Auf dem Weg zu diesem Ziel gibt es mehrere Etappenziele: Jeweils von Anfang bis Ende eines Jahrzehnts soll sich in der Europäischen Union die Zahl der Getöteten im Straßenverkehr halbieren.

Dieses Ziel einer Halbierung der Verkehrstotenzahl von 2010 bis 2020 unterstützen auch die Sicherheitsexperten der VDI-Gesellschaft Fahrzeug- und Verkehrstechnik, die sich in der „Berliner Erklärung zur Fahrzeugsicherheit“ im Jahr 2011 dazu bekannt haben.

Eines der wichtigsten Foren, auf denen sich die Expertinnen und Experten der deutschen Industrie und unabhängiger Forschungsinstitute regelmäßig austauschen, ist die zweijährliche VDI-Tagung Fahrzeugsicherheit. Als großer unabhängiger technisch-wissenschaftlicher Verein bietet der VDI den Expert*innen die Plattform, ihr persönliches Engagement mit der beruflichen Expertise zu verbinden. So entstand die Initiative zur Gründung des VDI-Expertengremiums. Sie alle eint der Wunsch, kooperativ und über die Grenzen ihres jeweiligen Fachgebiets hinaus an einer Senkung der Verkehrsopferzahlen mitzuwirken. Unterstützen auch Sie mit Ihrer Expertise das VDI-Expertengremium der „Berliner Erklärung zur Fahrzeugsicherheit“ und helfen Sie mit, interdisziplinär das Ziel der Vision Zero zu erreichen.

Prof. Dr.-Ing. Rodolfo Schöneburg - Dipl.-Ing. Jürgen Bönninger
Johannes Clemm
Dipl.-Ing. (FH) Michael Fehring
Kay Morschheuser
Prof. Dr.-Ing. Lothar Wech
und weitere Experten
Dipl.-Ing. Christof Kerkhoff
Ihr Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Christof Kerkhoff

Geschäftsführer der VDI-Gesellschaft Fahrzeug- und Verkehrstechnik