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VDI-Fachbereich

Werkstofftechnik

Bild: VDI/Thomas Ernsting

VDI-Fachbereich Werkstofftechnik

Die Werkstofftechnik spielt bei fast allen technischen Innovationen eine zentrale Rolle. Letztendlich hängt die Umsetzbarkeit von Produkten von den Eigenschaften der genutzten Werkstoffe ab – direkt oder indirekt. Der VDI-Fachbereich Werkstofftechnik bündelt die Expertise von Ingenieuren über alle Materialklassen hinweg.

Lösungen für aktuelle werkstofftechnische Fragestellungen lassen sich auf Basis eines gesunden Erfahrungsaustauschs und Wissenstransfers deutlich einfacher erarbeiten. Deshalb vernetzt der VDI-Fachbereich Werkstofftechnik innerhalb der VDI-Gesellschaft Materials Engineering die mit werkstofftechnischen Fragen befassten Ingenieur*innen – im Bereich aller Materialklassen und deren Engineering-Ketten.

Die Themen, mit denen sich die Werkstofftechniker und Materialwissenschaftler aus unterschiedlichsten Sektoren hier auseinandersetzen, sind industriell und gesellschaftlich äußerst relevant. So liefert der VDI-Fachbereich Werkstofftechnik mit seiner Arbeit einen essenziellen Beitrag zur technologischen Weiterentwicklung und damit zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit.

Ökobilanz: Zusätzliche Anforderungen an die Werkstofftechnik

Mittlerweile sind Aspekte zum Bereich der klassischen Werkstofftechnik hinzugekommen, die zunehmend wichtiger werden. So ist die Frage nach einer guten Ökobilanz neuer Werkstoffe ein zentraler Punkt. Zudem stehen CO2-arme Herstellverfahren und die Recycling-Möglichkeiten im Fokus.

Richtlinien aus dem VDI-Fachbereich Werkstofftechnik

Unsere Fachausschüsse

Gremium Beschreibung Vorsitz Stellvertretung Mitglieder
GME FB 1 FA 101 Anwendungsnahe zerstörungsfreie Werkstoff- und Bauteilprüfung

Der VDI-Fachausschuss Anwendungsnahe Zerstörungsfreie Werkstoff- und Bauteilprüfung treibt die problemorientierte Entwicklung der NDT-Methoden voran bis hin zur Erarbeitung von Standards und sucht dazu gezielt die Kooperation mit anderen etablierten Verbänden und Einrichtungen. Dazu zählt auch die Bereitstellung von Kommunikationsplattformen wie Konferenzen, Workshops und Expertenforen, auf denen aktuelle Fragestellungen diskutiert werden, NDT-Methoden und deren Grenzen und Entwicklungstendenzen vorgestellt werden, anwendungsspezifische Fragestellungen an den FA adressiert werden können, potentielle Anwender unterstützt werden und das Netzwerk gezielt erweitert wird. Alle 2 Jahre wird ein VDI-Expertenforum zur zerstörungsfreien Prüfung an Industriebauteilen an der TU München angeboten. Der Fachausschuss adressiert alle verfügbaren NDT-Methoden bis hin zu den Methoden an Neutronen- und Synchrotronquellen über die gesamte Palette der Ingenieurwerkstoffe. Der Fachausschuss kann zur Lösung messtechnischer Probleme bei Bedarf auch die Einbindung von Forschungseinrichtungen mit ihren Prüfmethoden initiieren.Die Methoden der Zerstörungsfreien Werkstoffprüfung helfen verborgene Fehler in Materialien, Bauteilen und Konstruktionen so frühzeitig aufzuspüren, dass ein unvorhergesehenes Versagen vermieden werden kann. NDT-Verfahren helfen, Unfälle und Verletzungen zu verhindern und Sach- und Umweltschäden zu vermeiden. Die Expertise des Fachausschusses umfasst alle verfügbaren NDT-Methoden bis hin zu den Methoden an Neutronen- und Synchrotronquellen über die gesamte Palette der Ingenieurwerkstoffe:
• Spannungsanalyse• Texturanalyse• Tomographie• Neutronen-Radiographie• Ultraschall• Diffrakt. Phasenanalyse• Kleinwinkelstreuung• Thermographie• Prompte Gammaanalyse• Neutronen Aktivierungsanalyse• Mikromagnetik• Wirbelstromprüfung• Röntgenfluoreszenzanalyse• Schallemission• Photogrammetrie• Mikrowellen- /Terrahertzverfahren• Shearographie

Dipl.-Min. Thomas Ullmann Prof. Dr. Rainer Schneider Dr. rer. nat. Stefan Becker
Prof. Dr. Heinz-Günter Brokmeier
Dr. Achim Eggert
Dr. Andreas Fent
Dr. habil. Ralph Gilles
Dr.-Ing. Frank Herold
M.Sc. Susanne Hillmann
Dr. Michael Hofmann
Dipl.-Ing. Wolfgang Holub
Dr.-Ing. Joachim Jonuscheit
Prof. Dr. Gerd Marowsky
Dr. Bernd Randolf Müller
Dr. Jürgen Neuhaus
Dr.-Ing. Jens Prager
Dr. Holger Roth
Dr. rer. nat. Michael Schulz
Dr.-Ing. Frank Schweizer
Dr. Marc Thiry
und weitere Experten
GME FB 1 FA 103.1 Werkstofftechnik AM - Metalle

Der VDI-Fachausschuss befasst sich mit werkstoffftechnischen Aspekten des Additive Manufacturing im Bereich der Metalle. Es hat sich gezeigt, dass viele werkstofftechnische Fragen ungelöst sind und beantwortet werden müssen, damit die Verfahren erfolgreich eingesetzt werden können.

Derzeit werden die offenen Fragen und Problemstellungen umfangreich ausgewertet und Lösungsansätze erarbeitet. Dies mit dem Ziel, diese in die Fachkreise zu kommunizieren, damit die Erkenntnisse in die Verfahren einfließen können.


Prof. Dr.-Ing. Thomas Niendorf - Nicht alle Mitglieder haben einer Anzeige im Internet zugestimmt
GME FB 1 FA 107 Schadensanalyse

Die Experten des VDI-Fachausschusses "Schadensanalyse" befassen sich seit Jahrzehnten mit der systematischen Auklärung von Werkstoff- und Bauteilschäden, um mit dem Verständnis über die Schädigungsmechanismen erfolgreiche Werkstoffentwicklung zu betreiben und Schäden an Bauteilen vermeiden zu können. Denn Bauteilschäden bedeuten weltweit hohe wirtschaftliche Verluste und Gefahren für Mensch und Umwelt.


Der VDI-Fachausschuss hat rund 30 VDI-Richtlinien zur Schadensanalyse an metallischen Werkstoffen, Kunststoffen und Elastomeren veröffentlicht, betreibt bundesweite Koordinierungskreise und Expertenkreise und erarbeitet Inhalte für Workshops und Tagungen zum Thema.

Dr.-Ing. Karin Borst Prof. Dr.-Ing. Michael Pohl Prof. Dr. Rainer Dahlmann
Dr.-Ing. Christian Klinger
Dipl.-Ing. (FH) Uwe Laukant
Dr.-Ing. Johannes Stoiber
Dipl.-Ing. Jürgen Wolff
und weitere Experten

Weitere Fachbereiche der VDI-Gesellschaft Materials Engineering

Dr.-Ing. Hans-Jürgen Schäfer
Ihr Ansprechpartner

Dr.-Ing. Hans-Jürgen Schäfer