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VDI-Fachbereich

Digitale Transformation

Bild: Zapp2Photo/Shutterstock.com

Digitalisierung befähigt Systeme der Mess- und Automatisierungstechnik zu höherer Präzision, Robustheit und Kreislauffähigkeit. Damit ist sie Schlüsselfaktor zur Gestaltung einer nachhaltigen Gesellschaft.

Prof. Dr.-Ing. Iris Gräßler, Vorsitzende des VDI-Fachbeirats Digitale Transformation

VDI/VDE-Fachbereich Digitale Transformation

Die digitale Revolution ist in vollem Gange. Innerhalb der digitalen Prozesse ist Automation das Bindeglied zwischen Informations- und Kommunikationstechnologien und tatsächlichen Anwendungen in der „realen“ Welt. Der VDI/VDE-Fachbereich Digitale Transformation sorgt hier für die notwendigen Standards und Prozesssicherheit.

Automation bietet zahlreiche Chancen und Möglichkeiten. Sie bietet unter dem Stichwort „Industrie 4.0“ eine umfassende Vernetzung von Wertschöpfungsketten und die Automation eröffnet eine neue Welt potenzieller Geschäftsmodelle.

VDI/VDE-Fachbereich Digitale Transformation: Neue Standards

Der VDI/VDE-Fachbereich ist innerhalb der VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik der zentrale Treffpunkt für Expert*innen auf der Suche nach Lösungen für Herausforderungen rund um das Thema „Digitale Transformation“. Der Fachbereich deckt dabei die verschiedensten Anwendungsbereiche ab. Im Fachbereich sieben „Digitale Transformation“ mit seinen 10 Fachausschüssen und über 250 ehrenamtlichen Spezialist*innen werden neue Standards gesetzt – davon profitieren die Anwenderbranchen. Hindernisse werden beseitigt, bevor sie entstehen können, und Prozesssicherheit wird im Dialog entwickelt.

Förderer und Impulsgeber

Ganz egal, ob es um die Förderung nachhaltigen Wachstums in der Produktion oder um notwendige Schnittstellen-Standardisierungen geht: Im VDI/VDE-Fachbereich Digitale Transformation finden Sie Impulsgeber*innen für die unterschiedlichsten Anwendungsgebiete der Automation. Auch Aspekte wie „Industrie 4.0“ oder „Big Data“ werden durch Fachausschüsse begleitet, deren Arbeit die Basis für mehr Modularität und Flexibilität in der Produktion legt.

Die Kernthemen des Fachbereichs:

  • Cyber-Physical-Systems
  • Industrie 4.0
  • Arbeitswelt Industrie 4.0
  • Geschäftsmodelle mit Industrie 4.0
  • Testen vernetzter Systeme für Industrie 4.0
  • Big Data 
  • Smart Farming
  • Wearables & Smart Textiles

Unser Fachbeirat

Gremium Vorsitz Stellvertretung Mitglieder
VDI/VDE-GMA Fachbeirat FB 7 Digitale Transformation Prof. Dr.-Ing. Iris Gräßler Dipl.-Ing. Thomas Froese Prof. Dr. Heinz Bernhardt
M.A. Bernd Dworschak
Prof. Dr.-Ing. Michael Weyrich
Dr.-Ing. Violett Zeller
und weitere Experten

Richtlinien des VDI/VDE-Fachbereichs

  • E Entwurf
  • Ü Überprüft und bestätigt
  • ZA Zurückziehung angekündigt
  • Zurückgezogen
  • P Projekt

Unsere Fachausschüsse

Gremium Beschreibung Vorsitz Stellvertretung Mitglieder
VDI/VDE-GMA 7.10 Planung und Entwicklung hybrider Leistungsbündel

Es wird eine Richtlinie erarbeitet, die in allen Aufgaben der strategischen Planung von Produkten sowie von der zur Erbringung jeweils erforderlichen Leistung unterstützen soll. Ihr zu Grunde liegt eine holistische Sicht auf Leistungen, insbesondere Hybride Leistungen, zur Erfüllung von Kundenbedürfnissen durch innovative Produkte. Diese reicht von den zu entwickelnden und zu erbringenden Leistungen über die hierzu benötigten Ressourcen bis zur (betriebswirtschaftlichen) Umsetzung in Produkte.

Prof. Dr.-Ing. Iris Gräßler Prof. Dr.-Ing. Jivka Ovtcharova Univ.-Prof. Albert Albers
Prof. Dr. Tilko Dietert
Dipl.-Inf. Univ. Patrick Dietz
Dipl.-Ing. Célestin Fayet
Dipl.-Ing. (FH) Holger Fischer
Jan-Niklas Freund
Dipl.-Ing. (FH) Uwe Garbotz
Prof. Dr.-Ing. Torsten Groß
Dr.-Ing. Frank Häuser
Dipl.-Ing. (FH) Bernd Haußmann
Dipl.-Elektro-Ing. Matthias Hembrock
Dr.-Ing. Michael Herzog
Dr.-Ing. Rolf Kamps
M.Sc. Anna-Sophie Koch
Prof. Dr.-Ing. Christian Köhler
Dr. Jens Lachenmaier
Dr.-Ing. Erik Marquardt
Prof. Dr.-Ing. Henning Meyer
Sebastian Möser
Dr. Iryna Mozgova
Dipl.-Ing. Stefan Pollmeier
Dr.-Ing. Jens Pottebaum
Dr.-Ing. Michael Schluse
M.Sc. Jannik Schneider
Dr. Gregor Steinhagen
Dr.-Ing. Sophie Steinmaßl
M.Sc. Henrik Thiele
Prof. Dr.-Ing. Christan M. Thurnes
M.Sc. Alena Tušek
Prof. Dr.-Ing. Birgit Vogel-Heuser
und weitere Experten
VDI/VDE-GMA 7.30 Wearables and Smart Materials - M.Sc. Martin Seidenberg - Burkhard Dümler
B.Techn. Ulrike Lüthge
Dipl.-Ing. (FH) Michael Nolte
Dipl.-Math. Andreas Röpert
Dr.-Ing. Philipp Scheiner
und weitere Experten
VDI/VDE-GMA FA 7.21 Industrie 4.0 - Begriffe, Referenzmodelle, Architekturkonzepte

Die Optimierung der zukünftigen Industrieproduktion erfordert eine enge Integration der technischen Prozesse in die Geschäftsprozesse. Der Automatisierungstechnik kommt als Bindeglied zwischen der realen Welt und der virtuellen Welt eine zentrale Rolle zu.

Das Gelingen des Projekts „Industrie 4.0“ erfordert ein einheitliches Verständnis der grundlegenden Begrifflichkeiten, Referenzmodelle und Architekturkonzepte, an denen sich die Entwicklung ausrichten kann. Hierfür ist eine Standardisierung unbedingt erforderlich.

Der GMA-Fachausschuss „Industrie 4.0“ fokussiert sich derzeit auf Begriffscluster, Terminologiestandards, Handhabung von Ontologien, Referenzarchitekturen für Industrie 4.0 und Quality of Services.

Prof. Dr.-Ing. Tobias Kleinert - Christian Bauer
Dr. Annerose Braune
Prof. Dr.-Ing. Christian Diedrich
M.Sc. Julian Grothoff
Guido Hüttemann
Prof. Dr. Ulrich Löwen
B.Sc. Daniel Schel
Dipl.-Ing. Mario Thron
Dr.-Ing. Thomas Usländer
Prof. Dr.-Ing. Clemens Westerkamp
M.Sc. Sarah Willmann
Prof. Dr.-Ing. Martin Wollschlaeger
und weitere Experten
VDI/VDE-GMA FA 7.22 Arbeitswelt Industrie 4.0

Wegen der sich rasant entwickelnden Technologien der Digitalen Transformation müssen Unternehmen lernen umzudenken und befähigt werden, die neuen Möglichkeiten des Smart Machine Age bewerten und erfolgsversprechend anwenden zu können. Ohne gute betriebliche Lernkulturen ist dies nicht möglich. Die Bausteine, die benötigt werden, um erfolgreiche Unternehmen mit einer guten Lernkulturen zu schaffen, die ebenso stabil wie wandlungsfähig sind, heißen: Kreativität, Neugier und Lernkultur, emotionale und soziale Intelligenz, agile Projektarbeit und neue Führungskultur. Es besteht derzeit erheblicher Bedarf, Unternehmen Unterstützung auf diesem Weg anzubieten.

Der Fachausschuss Arbeitsumfeld Industrie 4.0 hat sich mit der Erstellung der Richtlinie „Lernförderliche Arbeitsgestaltung“ der Aufgabe angenommen, Unternehmen Unterstützung zu bieten, im Zuge der Digitalen Transformation die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und auszubauen, indem Arbeit lernförderlich gestaltet wird und damit die Kompetenzen aller Beschäftigten der Dynamik des ständigen Wandels stetig angepasst werden.

Die Digitale Transformation erfordert und eröffnet neue Möglichkeiten, wie wir in Zukunft lernen. Idealerweise wird die Arbeit so gestaltet, dass sie selbst lebensbegleitendes und lebenslanges Lernen fördert. Um eine Handlungsempfehlung zu geben, werden in der Richtlinie 7100 die Ziele lernförderlicher Arbeitsgestaltung, der Nutzen für Unternehmen, Mitarbeiter und die Gesellschaft dargelegt sowie zentrale Treiber und Notwendigkeiten für das Lernen in der Arbeit aufgezeigt. Die Richtlinie beschäftigt sich mit den notwendigen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen, der Strategie, den Handlungsfeldern (Mensch, Organisation und Technik), der Vorgehensweise und der Evaluation der Lernförderlichen Arbeitsgestaltung.

M.A. Bernd Dworschak Dr.-Ing. Tim Jeske, Drs. Roman Senderek Nicht alle Mitglieder haben einer Anzeige im Internet zugestimmt
VDI/VDE-GMA FA 7.24 Big Data

Die Komplexität der vielfältigen Daten aus Produktion und Prozess muss reduziert werden, um reale Unterstützung für Entscheidungen und Service zu bieten. Dazu müssen die Daten aufbereitet werden und in Zukunft auch mobil zur Verfügung stehen, ohne Sicherheitslücken zu bieten. Big Data wird neue Services bieten, die in Deutschland erschlossen werden sollten. Sichere Cloud-Lösungen sind eine der Voraussetzungen, um Big Data für deutsche Global Player und für KMUs zu erschließen. Das Wissen, das mit der Analyse der vielfältigen Daten einhergeht, darf nicht in Unternehmen abwandern, die, aus der Consumer-Branche kommend, einfach nur früher Lösungen für Big Data entwickelt haben. IT-Sicherheit und das Ownership of Data sind mit die wichtigsten Herausforderungen, zu denen in Deutschland Lösungen erarbeitet werden müssen. 

Unternehmen müssen sich bewusst werden, dass das Wissen, das mit der Analyse großer Datenmengen einhergeht, ein Service ist, den Kunden weltweit honorieren werden. Hier besteht neben allen Risiken eine große Chance für neue Geschäftsmodelle für deutsche Unternehmen. Der VDI ist angetreten, die dafür notwendigen Kooperationen und regulatorischen Voraussetzungen zu unterstützen.

Der Fachausschuss fokussiert auf eine schnellere und bessere Diagnose, präventive Wartung, optimierte Maschinen, Früherkennung von Strukturschäden, geringeren Ressourcenverbrauch, besseren Produkte, schnellere Inbetriebnahme und die Unterstützung auch geringer qualifizierten Personals.

Experten, die ihr Know-how für diesen Fachausschuss zur Verfügung stellen möchten und an Lösungen für Big Data mitarbeiten möchten, sind herzlich willkommen. Bitte melden Sie sich direkt bei Frau Dr. Dirzus.

Dipl.-Ing. Thomas Froese Prof. Dr.-Ing. Winfried Wilke Nicht alle Mitglieder haben einer Anzeige im Internet zugestimmt
VDI/VDE-GMA FA 7.25 „Testen vernetzter Systeme für Industrie 4.0

Welche Eigenschaften müssen Sensoren der Zukunft mitbringen? Wie werden aus Bauteilen und industriellen Baugruppen „Industrie 4.0-Komponenten“? Wie können dynamisch kooperierende Systeme im Vorfeld und inline getestet werden? Was bedeutet Losgröße 1 für Test und Qualitätssicherung? 

Derzeit ist es eine offene Frage, welche Schnittstellen und wie viel Intelligenz ein einzelner Sensor, Aktor oder ein Gesamtsystem in Zukunft aufweisen muss. Darüber hinaus ist noch nicht geklärt, wie die von Industrie 4.0 geforderte Kommunikationsfähigkeit im Vorfeld getestet werden kann, sodass diese auch nachhaltig gesichert ist. In einer dynamischen, vernetzten Umgebung ist das Testen der korrekten Funktion eine Herausforderung. Wechselnde Umgebungsbedingungen durch Ad-Hoc-Vernetzung, ständige Rekonfigurationen bedingt durch kleine Losgrößen und Softwareupdates im Feld sind Indikatoren dafür, dass das Testen im laufenden Betrieb zunehmend an Bedeutung gewinnen wird.

Die Vernetzung von Produktionsanlagen und die Art der Nutzung der Digitalisierung haben weitreichende Folgen. Der Fachausschuss „Testen vernetzter Systeme für die Industrie 4.0“ der VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik (GMA) setzt sich zusammen aus Vertretern der herstellenden und anwendenden Industrie sowie von beratenden Unternehmen und Hochschulen. Ziel des Fachausschusses ist die Beleuchtung der Auswirkungen von Industrie 4.0 auf das Testen von Produktionsanlagen und der dazu eingesetzten Verfahren und technischen Komponenten.

Die erarbeitete Richtlinie 4004 betrachtet die zusätzlichen Herausforderungen beim Testen vernetzter Industrie 4.0-Systeme. Zudem wird eine Methodik zur Grobplanung von Testprozessen vorgestellt. 

Weiterhin werden die Themen IT-Funktionstest vernetzter Systeme, Test-Management Methoden, Security, Simulation zur Absicherung, Testen im Internet of Things und Connected Car diskutiert.

Prof. Dr.-Ing. Michael Weyrich Dr.-Ing. Kai Krüning Prof. Dr. Christian Facchi
M.Sc. Marco Grochowski
Dipl.-Math. Cäcilia Maria Kurz
M.Sc. Andreas Löcklin
Dipl.-Ing. (FH) Markus Rentschler
Dipl.-Elektro-Ing. Christian Schleicher
Dipl.-Ing. Daniel Siegrist
und weitere Experten
VDI/VDE-GMA FA 7.27 STEPS 4.0 - Systematische Transformation und Evaluation von Produktionssystemen

Wo steht mein Unternehmen in der Digitalen Transformation? Welche Bereiche müssen entwickelt werden? Wie messe ich meine Performance für Industrie 4.0 und muss mein Unternehmen wirklich überall digital werden? Auf diese Fragen will der neu gegründete Fachausschuss unter Leitung von Frau Dr.-Ing. Dipl.-Inform. Violett Zeller (FIR an der RWTH Aachen) mit einem Vorgehensmodell für Unternehmen Antworten finden. 

Viele Unternehmen sehen der Digitalen Transformation, der vielbeschworenen Disruption der Märkte und den Geschwindigkeiten, mit denen sich die Digitalen Technologien entwickeln, kritisch, manche auch unsicher entgegen. Um den produzierenden Unternehmen in Deutschland für den bevorstehenden Wandel eine bessere Orientierung zu geben, wurde am 18. Januar 2018 dieser Fachausschuss ins Leben gerufen: VDI/VDE-GMA STEP 4.0. Ziel des Fachausschusses ist die Entwicklung geeigneter Vorgehensweisen für verschiedene Unternehmensbereiche in Abhängigkeit von ihrem Reifegrad in Bezug auf Industrie 4.0 und den Unternehmenszielen. 

Derzeit existiert eine Vielzahl von Reifegradmessungen, die für ein gesamtes Unternehmen oder auch für einzelne Unternehmensbereiche Maturity-Indexe für Industrie 4.0 bzw. die Digitale Transformation ausgeben. Diese werden als Basis herangezogen, um mit allen interessierten Kreisen herauszuarbeiten, in welcher Situation Unternehmen welche Methoden mit welchem Ziel einsetzen können. Favorisiert wird nicht ein Index für ein gesamtes Unternehmen, sondern verschiedene Messungen und empfohlene Vorgehensweisen für Unternehmensbereiche und für unterschiedliche industrienahe Dienstleistungen. Insbesondere der Maturity Index der acatech wird als gute Basis für das Vorgehensmodell gesehen. 

Ziel des Fachausschusses ist es, eine Richtlinie zu erarbeiten, die beschreibt, wie die bestehenden Reifegradmessungen eingesetzt, ihre Ergebnisse interpretiert werden und vor allem, wie vorgegangen werden kann, nachdem die Ortsbestimmung stattgefunden hat.

Dr.-Ing. Violett Zeller Dr. chem. nat. Christoph Lang Dr.-Ing. Christian Büscher
M.Sc. Sebastian Häberer
Dr. Stefan Huck
MBA Nicolas Ivandic
Raphael Kiesel
M.Sc. Marie Lindemann
Dipl.-Ing. (BA) Reda Mostafa
Dr.-Ing. Silke Müller
Dipl.-Betriebsw. (BA) Rene Zölfl
und weitere Experten
Dr. Heinz Bedenbender
Ihr Ansprechpartner

Dr. Heinz Bedenbender

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