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VDI-Fachbereich

Projekt- und Prozess­management

Bild: Rawpixel.com/Shutterstock.com

VDI-Fachbereich Projekt- und Prozessmanagement

Für erfolgreiche Projekte sind eine gute Planung, Umsetzung und Steuerung die entscheidenden Faktoren. Der VDI-Fachbereich "Projekt- und Prozessmanagement" macht die Projektverantwortlichen fit für genau diese Aufgaben.

Ganz gleich, ob Investitionsmaßnahmen, Reorganisationen, Produktentwicklungen, Marketingkampagnen oder digitale Transformationsprozesse – Menschen aus unterschiedlichen Abteilungen, Bereichen und sogar Unternehmen erreichen im Team die besten Ergebnisse. Die Voraussetzung: Planung, Umsetzung, Steuerung und ein qualifizierter Projektverantwortlicher.

Projektverantwortliche benötigen vielschichtige Kompetenzen

Die Marktbedingungen wandeln sich ständig und werden zunehmend dynamisch. Unternehmen müssen in der Lage sein, flexibel und schnell zu agieren. Folglich werden Prozesse immer effizienter, Entwicklungs- und Produktlaufzeiten immer kürzer. Gleichzeitig gestalten mehr und mehr Unternehmen die Projektarbeit fachbereichsübergreifend.

Die Folge: Methoden des Projekt- und Prozessmanagements gewinnen zunehmend an Relevanz. Das bedeutet für Projektverantwortliche, sich genauso gut mit Zusammenhängen, Erfolgsfaktoren und Risiken auszukennen und diese abzuwägen, wie die Projektelemente sorgfältig zu gliedern und die am Projekt oder Prozess beteiligten Mitarbeiter*innen zu führen.

Zukunft aktiv mitgestalten

Der VDI-Fachbereich "Projekt- und Prozessmanagement" entwickelt die Methodik kontinuierlich weiter und qualifiziert die Mitarbeiter*innen, die mit diesen Aufgaben betraut sind. Die Ergebnisse präsentieren die VDI-Expert*innen auf Lehrgängen, Expertenforen oder in VDI-Richtlinien. So profitieren alle Ingenieur*innen davon. Seine Aktivitäten erweitert der VDI-Fachbereich "Projekt- und Prozessmanagement" ständig, denn es geht darum, Zukunft aktiv mitzugestalten. Daran kann jeder/jede Ingenieur*in mitwirken, indem er/sie Teil des VDI-Netzwerks wird. Sprechen Sie uns an!

Innerhalb des VDI-Fachbereichs "Projekt- und Prozessmanagement" arbeiten verschiedene Fachausschüsse. Diese beschäftigen sich aktuell mit den folgenden Themen:

  • Digitaler Transformationsprozess in Unternehmen
  • Kooperation mit Entwicklungspartnern
  • Internationale Projekte
  • Methoden im Projektmanagement

Wichtige Dokumente aus dem Fachbereich Projekt- und Prozessmanagement

Richtlinien aus dem VDI-Fachbereich Projekt- und Prozessmanagement

Unsere Fachausschüsse

Gremium Beschreibung Vorsitz Stellvertretung Mitglieder
VDI-GPP FA404 Digitaler Transformationsprozess in Unternehmen

Welche Strategien müssen Unternehmen verfolgen, um die Herausforderungen des Digitalen Wandels zu meistern? Zum Thema Digitale Transformation sehen die Expertinnen und Experten noch Handlungsbedarf bei deutschen Unternehmen. Aus diesem Grund wurden praxisorientierte Handlungsempfehlungen herausgegeben und ein Orientierungsrahmen gesteckt für die Gestaltung der Digitalen Transformation in Unternehmen und zur Zukunftssicherung. Erschienen ist ein Statusreport und die Richtlinie VDI 6603 "Unternehmen digital transformieren" - immer mit Blick auf Mensch, Organisation und Technik.

Die Expertinnen und Experten sind sich einig: Digitalisierung nimmt an Bedeutung zu und kann von keinem Unternehmen unberücksichtigt bleiben. Ad-hoc-Projekte sind keine Lösung. Oft fehlt eine umfassende Strategie oder gar eine Bereitschaft für einen grundlegenden Veränderungsprozess. Gerade für KMUs ist die Komplexität des Themas und der nötigen Änderungen eine große Herausforderung. Geschäftsmodell müssen ggf. grundlegend geändert, digitale Produkte und Prozesse geschaffen werden. Der digitale Wandel in den Technologiebereichen Big Data, Internet der Dinge, Industrie 4.0, Smart Factory, Cloud Computing, Robotik und Additive Fertigung hat Auswirkungen auf sämtliche Unternehmensbereiche und kann deshalb nur erfolgreich vollzogen werden, wenn er ausgehend von der Unternehmensstrategie durchgeführt wird. Dabei müssen die Beschäftigten einbezogen werden. Bedarfsgerechte und angepasste Qualifizierungsmaßnahmen sorgen dabei für die Unterstützung der Mitarbeiter/innen. Es ist ein Wandel im Denken der Einzelnen und in der gesamten Unternehmenskultur erforderlich.

Zielgruppe sind Unternehmer in kleinen und mittleren Unternehmen und unternehmerisch geführten Institutionen, Führungskräfte und Personalentwickler, die Anforderungsprofile formulieren wollen. Mitarbeiter erhalten einen Überblick über das Vorgehen.

Dipl.-Kult. Barbara Gronauer Dipl.-Math. Detlev Kobus, Dr.-Ing. Ralf Theiß, Dr.-Ing. Fabian Schreiber Prof. Dr. Thomas Berlage
Helmut Eberz
Dipl.-Ing. (FH) Dörte Hinz
Dr.-Ing. Tim Jeske
Dipl.-Ing. Christian Kind
Dr.-Ing. Christoph Taphorn
und weitere Experten
VDI-GPP FA405 Kooperation mit Entwicklungspartnern

Die Entwicklung von neuen Produkten und Dienstleistungen, die Anwendung von neuen Technologien und ganz allgemein die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit machen es für Unternehmen notwendig, Entwicklungspartnerschaften mit anderen Unternehmen und Lieferanten einzugehen und diese in einem Projekt zu integrieren.

Der Unterschied zu den herkömmlichen Projekten besteht in der Ausgestaltung der Partnerschaft, die über die Stellung eines reinen Entwicklungslieferanten hinausgehen kann. Als Gründe, derartige "Partner-Projekte" anzugehen, sind häufig die Konzentration auf Kernkompetenzen, die Nutzung des Know-hows von  Unternehmen mit komplementärem Leistungsumfang sowie Entwicklungslieferanten, Synergieeffekte im Projekt und Verkürzung von Entwicklungszeiten zu nennen. Wesentliche Herausforderungen liegen für den Projektingenieur in der Integration der externen Partner sowie der Umsetzung der innerbetrieblichen Strategievorgaben. Dabei sind Fragestellungen der systematischen Auswahl und der organisatorischen Einbindung zu berücksichtigen. Die spezifischen Aufgaben des Projektingenieurs, seine Rolle sowie die erforderliche Qualifikation zur Leitung oder Mitarbeit in einem Mehr-Unternehmen-Projekt mit Entwicklungspartnern, sollen im Fachausschuss besprochen und in einem Vorgehensmodell erarbeitet werden.

Dipl.-Wirt.Ing. Patrick Schneider - Nicht alle Mitglieder haben einer Anzeige im Internet zugestimmt
VDI-GPP FA406 Internationale Projekte

Um Ingenieuren, die in internationalen Projekten arbeiten, eine praxisorientierte Hilfestellung zu geben, hat die VDI-Gesellschaft Produkt- und Prozessgestaltung (VDI-GPP) innerhalb des VDI-Fachbereichs Projekt- und Prozessmanagement den Fachausschuss 406 „Internationale Projekte“ gegründet.

Ziel des Fachausschusses ist es, eine VDI-Richtlinie für Projektingenieure in internationalen Projekten zu erstellen. Werden Projekte im oder mit dem Ausland abgewickelt, verstärken sich soziale, fachliche und kulturelle Probleme und Herausforderungen. Als Praxisleitfaden wird beschrieben werden, welche Inhalte in internationalen Projekten beachtet werden sollen oder welche Werkzeuge unterstützend in der täglichen Arbeit in internationalen Projekten einsetzbar sind. Ebenfalls sollen Empfehlungen für die Gestaltung des Projektumfelds gegeben werden. Darüber hinaus werden die speziellen Fähigkeiten und Eigenschaften beschrieben werden, die ein Ingenieur haben muss, um erfolgreich die Position eines Projektleiters oder Experten für Projektmanagement in internationalen Projekten zu bekleiden.

Die VDI-Richtlinie kann für den Ingenieur eine schnelle Hilfestellung im Projektalltag darstellen aber auch zur Besetzungshilfe im Personalwesen herangezogen werden. Sie soll branchenunabhängig im technisch-wirtschaftlichen Umfeld in großen Unternehmen, aber auch in KMUs anwendbar sein. Sie kann in der international tätigen Industrie ebenso wie in der Forschung und Lehre Verwendung finden.Der praktische Erfahrungsaustausch ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit des Fachausschusses. Derzeit plant der Ausschuss die Besonderheiten der Arbeit von Ingenieuren in internationalen Projekten in der VDI 6601 Blatt 1 umfassend darzustellen. Im Anschluss werden sich die Experten mit Anforderungen an die Qualifizierung für die Arbeit in internationalen Projekten beschäftigen (VDI 6601 Blatt 2). Insbesondere das Blatt 2 kann ggf. als Basis für die Gestaltung von Weiterbildungsmaßnahmen herangezogen werden.

B.Sc. Stefanie Bertuch Martin Bartsch Dipl.-Ing. Karsten Kullack
Dipl.-Ing. Martin Laurowski
B.Eng. Cedrik Schlag
und weitere Experten
VDI-GPP FA407 Werkzeuge im Projektumfeld - Ing. Jürg Ammann Dipl.-Phys. Hendrik Wölper Dipl.-Ing. (FH) Jochen Bergmann
B.Sc. Stefanie Bertuch
und weitere Experten
Mehmet Bozkurt, M.Sc.
Ihr Ansprechpartner

Mehmet Bozkurt, M.Sc.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter