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Ein starkes Land braucht kluge Köpfe!

Wenn Deutschland weiterhin ein starker Wirtschafts- und Technologiestandort sein will, geht es nicht ohne Menschen mit den passenden Qualifikationen und Kompetenzen. Hier ist ein früher Start in der Bildungskarriere wichtig.

Allerdings steht das deutsche Bildungssystem vor vielen Problemen:

  • fehlende Integration benachteiligter Zielgruppen
  • hohe Schul- und Studienabbruchquoten
  • geringe Quoten von Mädchen und Frauen in den MINT-Fächern
  • ein wenig flexibles und kaum durchlässiges Bildungssystem
  • Lehrkräftemangel
  • fehlende (technologische) Ausstattung an Bildungseinrichtungen

Impulse zur Bildung und Qualifikation der Zukunft

Das VDI-Impulspapier zu Bildung und Qualifikation der Zukunft zeigt Herausforderungen entlang der gesamten Bildungskette auf – von der Kita bis zur Weiterbildung – und stellt 28 nationale und internationale Good-Practice-Beispiele vor. Es richtet sich an alle Bildungsakteure und will Impulse für nachhaltige Veränderungen geben.

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VDI-Lebensphasenmodell der Bildung

Mit unserem VDI-Lebensphasenmodell begleiten wir Menschen ein Leben lang. Dabei setzen wir mit unseren konkreten Aktivitäten bereits bei der Technikbegeisterung im Kita-Alter an und führen die Förderung von Technikmündigkeit in der Schule fort. Zudem begleiten wir Ingenieurstudierende, Young Professionals und erfahrene Ingenieurinnen und Ingenieure über alle Phasen ihres Bildungs- und Berufsweges hinweg.

Wir fordern mehr technische Bildung an Schulen

Um Kinder bestmöglich auf die Zukunft vorzubereiten, muss frühkindliche und schulische Bildung über die reine Wissensvermittlung hinausgehen. Neben fachlichen Grundlagen sind Kompetenzen gefragt, die den Umgang mit neuen Technologien erleichtern, kreatives und kritisches Denken fördern und praxisnahe Lösungsansätze ermöglichen. Gleichzeitig muss Bildung Chancengleichheit gewährleisten und alle Lernenden – unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder sozialen Voraussetzungen – erreichen.

Besonders die MINT-Fächer spielen hierbei eine zentrale Rolle. Sie sollten nicht nur essenzielles Wissen für eine technologiegetriebene Welt vermitteln, sondern auch den Aufbau von Zukunftskompetenzen unterstützen, die für den Umgang mit komplexen Problemstellungen unerlässlich sind. 

Damit Kinder und Jugendliche ihr Potenzial entfalten können, braucht es mehr als klassische Lehrpläne: Interesse und Motivation müssen früh geweckt werden, indem MINT-Inhalte alltags- und praxisnah, fächerübergreifend sowie mit modernen digitalen Werkzeugen vermittelt werden.

Dafür ist es wichtig:

  • bundesweit gleiche Bildungsstandards sowie Bildungs- und Lehrpläne zu verankern
  • Kooperationen mit non-formalen Lernorten (Lehr-/Lernlabore, Makerspaces etc.) und Unternehmen auszubauen
  • pädagogisches Personal in den Bereichen diversitätssensibler sowie technologiegestützter Didaktik aus- und weiterzubilden
  • Eltern und Familien in den Bildungs- und Berufsorientierungsprozess zu integrieren

Ihr Ansprechpartner

Dr. Thomas Kiefer

Beruf, Bildung und Netzwerke