
Geschichte des VDI
Geschichte des VDI: technische Meilensteine, gesellschaftliche Impulse und die Entwicklung eines führenden Ingenieurnetzwerks seit 1856.
Tradition und Innovation - Von Alexisbad in die Welt
Seit 1856 prägt der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) die technische Entwicklung in Deutschland. Denn der im Mai 1856 von einer kleinen Gruppe engagierter Ingenieure in Alexisbad gegründete VDI, entwickelte sich zu Deutschlands größtem technisch-wissenschaftlichen Verein. Von Anfang an verfolgte der VDI das Ziel technischen Fortschritt zu fördern, Wissen verfügbar zu machen und den Austausch über Fachgrenzen hinweg zu organisieren.
Bereits kurze Zeit nach der Gründung entstanden die ersten Bezirksvereine in Düsseldorf, Berlin, Aachen, Saarbrücken und Dortmund. Mit der Einführung der Zeitschrift des Vereins deutscher Ingenieure 1857 und der Publikation der ersten VDI-Richtlinie im Oktober 1884 wurden Grundlagen geschaffen, die Ingenieurinnen und Ingenieure in ihrer fachlichen Arbeit unterstützen sollten und ihre Arbeit bis heute prägen.
Im 20. Jahrhundert setzte sich der VDI erfolgreich dafür ein, die Ingenieurwissenschaften als akademische Disziplin zu etablieren. Nach dem Zweiten Weltkrieg prägte der Wiederaufbau die Arbeit des Vereins, der seine Geschäftsstelle 1946 nach Düsseldorf verlegte. Seit 1960 bildet der Deutsche Ingenieurtag das zentrale Forum für Austausch, Impulse und Ehrungen. Heute vereint der VDI rund 125.000 Mitglieder und hat zahlreiche Freundeskreise außerhalb Deutschlands, betreibt umfangreiche Regelsetzung mit den VDI-Richtlinien, fördert den Nachwuchs und unterstützt Forschung und Innovation.
Mit dem Blick in die Vergangenheit Zukunft gestalten
Die Entwicklung von Technik und Gesellschaft in Deutschland ist eng mit dem VDI verbunden. Hier liegt großes Potenzial, Erkenntnisse für die Zukunft zu gewinnen. Darum erkunden wir im Projekt “Zukunft braucht Herkunft” unsere Wurzeln und versuchen, daraus Impulse für kommende Herausforderungen zu gewinnen.
- Langfristige Wirksamkeit: Die Dokumentation zeigt, wie der VDI gesellschaftliche Herausforderungen bewältigt hat.
- Renommee und Kontinuität: Die Geschichte des Vereins stärkt das öffentliche Ansehen und unterstreicht seine Rolle als Mitgestalter der Technik.
- Wissen und Identität: Die Aufarbeitung fördert die Identifikation der Mitglieder und liefert eine Grundlage für künftige Entscheidungen.
Das Ziel des Projektes ist es, die Rolle des VDI in den letzten 50 Jahren zu rekonstruieren. Das Projekt wird durch die Gesellschaft für Unternehmensgeschichte koordiniert und in Kooperation mit der TU Berlin und dem VDI durchgeführt. Zum Projekt
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Dr.-Ing. Christoph Sager M. Techn.
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