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„3 Prozent Recyclingquote sind keine technische Restriktion“ – VDI-Impulsgespräch vor Ort zu zirkulärer Wertschöpfung bei Knipex in Wuppertal

(Bild: Max Stahl)
„3 Prozent Recyclingquote sind keine technische Restriktion“ – VDI-Impulsgespräch vor Ort zu zirkulärer Wertschöpfung bei Knipex in Wuppertal

Wuppertal, 10.10.2018 – Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten auf Einladung der VDI-Bezirksvereine Bergisches Land und Köln bei den 2. Impulsgesprächen die Zukunft der zirkulären Wertschöpfung. Im Knipex-Werk C. Gustav Putsch KG, dem Weltmarktführer im Bereich Zangen, stand die Produktlebensdauer und die Rückgewinnung von knappen Rohstoffen bei global verflochtenen Handelsströmen im Vordergrund. Die Ergebnisse der Impulsgespräche werden zum Abschluss der Reihe am 22. November einem erweiterten Kreis unter Beteiligung von Politik und Gesellschaft vorgestellt.

Teilnehmer des Impulsgesprächs vor Ort kamen aus Unternehmen, Instituten und Forschungseinrichtungen. Dr.-Ing. Bernd Riepe und Barbara Meimeth stellten das Unternehmen Knipex vor und schilderten dessen Aktivitäten zum Thema Nachhaltigkeit. So sei Nachhaltigkeit direkt bei der Geschäftsführung angesiedelt und mit konkreten Zielen verbunden: Bis 2020 will der Hersteller 20 % Energie und 15 % Abfall bei der Produktion einsparen.

Zwei Impulsreferate gingen dem Fachaustausch voran: Prof. Christa Liedtke vom Wuppertal Institut betonte, dass Metall mittelfristig weltweit die Ressourcenknappheit bestimme, weil es im Unterschied zu Kunststoff tatsächlich endlich und eine 100-prozentige Wiederverwertung technisch nicht möglich sei. Vermeidung und Wiederverwendung hätten Priorität vor dem Recycling, das gleichwohl nur zu 3 % stattfinde. „Vieles, was produziert wird, wird nicht genutzt“, betonte sie; die größte Schwierigkeit bei der Herstellung sei die Vermeidung von Dissipation, also dem Verlust kleiner Anteile in der Verarbeitung, die anschließend, untrennbar verbunden mit anderen Materialien, entsorgt werden müssten.

Lösungen liegen vorne im Zyklus

Prof. Dr. Sebastian Weber von der Bergischen Universität Wuppertal kritisierte den industriellen Lösungsansatz vom Ergebnis her. Material müsse gegenüber den Faktoren Zeit und Geld viel deutlicher in der Ressourcenaufstellung berücksichtigt werden. „Die Lösungen liegen am Anfang des Zyklus“, so Weber, „aber der Datenmangel behindert noch eine durchgehende Analyse. Wir müssen uns fragen, was wir wirklich brauchen und danach, ob wir kritische Materialien ersetzen können. Erst dann stellt sich die Frage nach Recycling.“ Den Einsatz wertvoller Rohstoffe zu reinen Statuszwecken veranschaulichte er am Beispiel von Zierleisten aus Aluminium an Autos.

Heiko Hansen vom  Bergischen Bezirksverein des VDI verdeutlichte, dass zirkuläre Wertschöpfung Ingenieursaufgabe sei. „Hier im Bergischen Land haben wir eine lange Tradition der Metallverarbeitung“, so Hansen, „dass Knipex hier eine Vorreiterrolle einnimmt, beflügelt unsere Diskussion um gangbare Wege.“ Horst Behr vom VDI-Bezirksverein Köln sah den VDI als lösungsorientierten Partner der Industrie beim Erhalt der Lebensgrundlagen. „Lockere und freie Formate wie die Impulsgespräche bringen praxistaugliche Erkenntnisse. Ich freue mich schon auf den Stresstest!“

Das Thema ist ein gesellschaftliches

Klaus Meyer, Landesvorsitzender des VDI-NRW, stellte den weiteren Weg vor: Auf der Abschlussveranstaltung werde das Gesprächsformat um Vertreter aus Politik, Medien und Öffentlichkeit erweitert. Dort wird auch der Schauspieler und Buchautor Hannes Jaenicke, der sich als Kämpfer gegen Plastikmüll einen Namen gemacht hat, sprechen. „Das Thema ist nicht nur ein technisches, sondern ein gesellschaftliches“, so Meyer, „und Lösungen sind nur praktikabel, wenn sie von allen kommen, die es angeht. Wir wollen gezielt in die Öffentlichkeit wirken, Akzeptanz schaffen und Mitstreiter finden.“

Als Lösungsansätze wurden unter anderem eine verbindliche Kennzeichnung von Materialien und ihrer Zusammensetzung näher erörtert, außerdem eine technische Richtlinie zur zirkulären Wertschöpfung und die Erprobung verschiedener Möglichkeiten der Rückführung und Wiederverwendung ausgedienter Produkte. Während das Modell „lebenslange Garantie“ in Deutschland keine Akzeptanz genieße, sei die Rückgewinnung von Rohstoffen –auch im Pfand- oder Leasing-Verfahren –bereits erprobt. Auch die Recycling-Quote sei deutlich steigerungsfähig: „Drei Prozent sind keine technische Restriktion“, so Meyer, „genauso wenig, wie vor 30 Jahren der Anteil erneuerbarer Energien technisch auf drei Prozent limitiert war. Wenn Techniker motiviert sind über Grenzen hinauszugehen, dann gelingt das in der Regel auch.“

Die Impulsgespräche werden zu technischen und gesellschaftlichen Themen seit zwei Jahren vom VDI-Landesverband NRW durchgeführt. 2018 liegt ein Schwerpunkt auf dem Thema Zirkuläre Wertschöpfung. Die Abschlussveranstaltung hierzu findet am 22.11.2018 bei :metabolon in Lindlar (Bezirk Köln) statt.

Der VDI ist die wichtigste berufliche Vereinigung von Ingenieuren in Deutschland und hat 150.000 Mitglieder. Er ist außerdem drittgrößter Regelgeber in Deutschland. Der Bergische Bezirksverein hat ca. 2.000 Mitglieder, der Bezirksverein Köln 6.000 Mitglieder.

Erweiterter Vorstand des Bergischen BV im VDI besuchte Förderfirma WAFIOS

Erweiterter Vorstand des Bergischen BV im VDI besuchte Förderfirma WAFIOS

Erweiterter Vorstand des Bergischen BV im VDI besuchte Förderfirma WAFIOS
In seiner Herbstsitzung war der erweiterte Vorstand des Bergischen Bezirksvereins zu Gast bei der Firma WAFIOS-Umformtechnik in Wuppertal-Ronsdorf, einer langjährigen Förderfirma des VDI. WAFIOS-Geschäftsführer Jens Gutsche führte die VDIler mit ihrem Vorsitzenden Heiko Hansen durch die Werkshallen des Unternehmens. Die WAFIOS Umformtechnik GmbH ist einer der führenden Hersteller von innovativen Maschinen und Werkzeugen zur Kalt- und Halbwarmumformung mit den traditionsreichen Marken HILGELAND, KIESERLING, EW MENN und NUTAP. Den Schwerpunkt des Produktportfolios bilden moderne Kaltumformer zur effizienten und hochpräzisen Herstellung von Befestigungselementen wie Schrauben und Nägel aus Draht in unterschiedlichen Metallen und Legierungen.
Fotos: Volker Wengenroth

Spülbürstenroboter, Blink-Smileys und Morselampen

Die VDInis im Verein Deutscher Ingenieure (VDI) verbrachten im W-tec einen kreativen Ferientag rund um Energie und Antriebe.

Es wurde gesägt, gelötet, gesteckt und ausprobiert. Die Kindergruppe VDInis im Verein Deutscher Ingenieure, die sich die Förderung des technischen Nachwuchses zur Aufgabe gemacht hat, erlebte im Technologiezentrum W-tec in Wuppertal einen Ferienworkshop rund um Energie und Antriebe. VDIni-Leiterin M. Sc. Chem. Sarah Kempf hatte viele Zutaten und Bastelanleitungen mitgebracht, aus denen die jungen Nachwuchstechnikerinnen und –techniker nützliche kleine Maschinen bastelten: Holzboote mit Gummimotor, Putzroboter aus Spülbürsten, Morselampen, Dampfkreisel, Smileys mit Wechselblinkschaltung und ein Rückstoßauto, das mit aufgeblasenen Luftballons angetrieben wird, entstanden unter den geschickten Händen der Kinder. „Das macht Spaß und ist cool,“ war die einhellige Meinung der Kinder, „wir lernen in der VDIni-Gruppe viele tolle Sachen.“

Die VDIni-Gruppe im VDI existiert bereits seit fast 15 Jahren und hat ca. 80 Mitglieder nur in der Region Bergisches Land (deutschlandweit über 500), die sich regelmäßig treffen und von Sarah Kempf an technische Themen herangeführt werden. Außerdem gibt es noch die Zukunftspiloten, in der Jugendliche ab 13 Jahren altersgemäße Projekte durchführen. Beide Gruppen können noch Mitglieder aufnehmen. Kontakt: bergisches-land@vdini-club.de oder bergisches_land@zukunftspiloten.vdi.de Termine unter: www.vdi.de/ueber-uns/vdi-vor-ort/bezirksvereine/bergischer-bezirksverein/veranstaltungen/

 Fotos: Gibiec

Spülbürstenroboter, Blink-Smileys und Morselampen

Ein Rennwagen, Popcorn und viele technische Angebote

Der Vorsitzende des Bergischen BVs Heiko Hansen mit einem Bausatz zur Konstruktion von Häusern

Ein Rennwagen, Popcorn und viele technische Angebote
Großer Andrang herrschte an der Popcorn-Maschine am VDI-Stand, die nonstop süßes Popcorn produzierte
Ein Rennwagen, Popcorn und viele technische Angebote
Stolz waren die kleinen Rennfahrerinnen und Rennfahrer, die im Rennwagen des GreenLion Racing Teams Platz nehmen durften.

Ein Rennwagen, Popcorn und viele technische Angebote
 

Ein Rennwagen, Popcorn und viele technische Angebote 

Der Bergische Bezirksverein im VDI nahm am Sommerfest der Junior-Uni in Wuppertal teil.

Rund um die Technik ging es am 15. September beim Sommerfest der Junior-Uni in Wuppertal, auf dem auch der Bergische Bezirksverein des VDI mit einem Stand vertreten war. Ein besonderer Magnet für Kinder war der Rennwagen des GreenLion Racing Teams. GreenLion Racing ist das Formula Student Team der Bergischen Universität Wuppertal. Formula Student ist ein internationaler Konstruktionswettbewerb, bei dem Studierende ein möglichst leistungsstarkes Rennfahrzeug entwickeln, konstruieren und vermarkten, um damit an nationalen und internationalen Wettbewerben teilzunehmen. Die Rennfahrerinnen und Rennfahrer in spe stürmten das Cockpit des technisch hochgerüsteten Wagens, nahmen an einem Gewinnspiel mit technischen Fragen teil und konnten stolz ein Foto mit nach Hause nehmen. Außerdem konnten am VDI-Stand aus Bausätzen kleine Häuser konstruiert und gebaut werden. Nicht zuletzt sorgte die ununterbrochen laufende Popcorn-Maschine am VDI-Stand für großen Andrang.

Insgesamt 7000 Besucher nahmen nach Schätzung des Gründers der Junior-Uni Ernst Andreas Ziegler am Sommerfest der Junior-Uni teil. Dozenten und Kooperationspartner der Uni stellten ihre Forschungsangebote vor. Die an das Gelände der Junior-Uni angrenzende Wupper war Schauplatz eines vom Lions Club Wuppertal ausgerichteten aufregenden Entenrennens mit kleinen Badeenten und größeren, von Sponsoren gestalteten Enten.

 

Fotos: Christiane Gibiec

 

 

VDI-Zukunftspiloten strahlen bei Sonnenstrahlen

VDI-Zukunftspiloten strahlen bei Sonnenstrahlen

 

Die Zukunftspiloten der Nelson-Mandela-Schule in Remscheid testeten an einem sonnigen Herbsttag erstmalig ihren neuen Solarkocher. Hierzu transportierten sie den Kocher an eine geeignete Stelle auf dem Schulhof und bauten ihn auf. Da im Rahmen des Physikunterrichts auch Hohlspiegel besprochen worden waren, war es für die beteiligten Schülerinnen und Schüler ein leichtes, die Funktion des Kochers zu erläutern.

 

 

Ebenso selbstverständlich war die Tatsache, dass die Stellung des Kochers regelmäßig nach justiert werden musste, um die Sonnenstrahlen möglichst optimal einzufangen. Als dann schließlich das Wasser die Siedetemperatur erreicht hatte und damit Aufgabe gelöst war, strahlte nicht nur die Sonne.

 

Beim nächsten Versuch wird dann nicht Wasser gekocht, sondern etwas Leckeres zum Essen, das ist dann natürlich noch spannender.

 

 

Alle Beteiligten bedanken sich sehr herzlich bei Herrn Dipl.-Ing. Helmut Ruppert/VDI, durch dessen Initiative, der Solarkocher nun in unserer Schule steht.

 

 

Text und Fotos: HW Bauss

Langer Nachmittag für Studieninteressierte

Langer Nachmittag für Studieninteressierte

Um Oberstufenschülerinnen und -schüler bei ihrer Studienwahl zu unterstützen, veranstaltete die Zentrale Studienberatung der Bergischen Universität Wuppertal gestern den „Langen Nachmittag für Studieninteressierte“. Rund 250 Schülerinnen und Schüler – zum Teil mit Eltern – waren der Einladung auf den Campus Grifflenberg gefolgt und erhielten in Gebäude K einen Einblick in die Studienmöglichkeiten an der Wuppertaler Hochschule.

 

Dr. Christine Hummel, Leiterin der ZSB, begrüßte die Schülerinnen und Schüler an der Bergischen Uni. Marcus Holzheimer berichtete in seinem Impulsvortrag „Es ist toll Ingenieur zu sein!“ aus dem Berufsalltag eines Ingenieurs.
Fotos Heike Schardischau

In Kooperation mit „Study-ING“ informierten die Studienberaterinnen und -berater die Schülerinnen und Schüler sowohl über das Ingenieursstudium als auch ganz allgemein zum Studium an der Bergischen Uni. In Vorträgen berichteten Praktikerinnen und Praktiker aus der Berufswelt zum Ingenieursalltag.

Die Teams der Zentralen Studienberatung, der Servicestelle der School of Education (ISL) und des BAföG-Amts beantworteten die Fragen der Schülerinnen und Schüler zu Themen wie: Was kann ich studieren? Wie bewerbe ich mich? Wie finanziere ich mein Studium?

www.zsb.uni-wuppertal.de

Neu und clever: „Mein VDI….“

 

wenn Sie das Internet am PC nutzen, finden Sie unter www.vdi.de den Link zu „Mein VDI“ ganz oben:

Am Smartphone kommen Sie unter VDI.de/meinvdi ebenfalls dort hin.

 

Es ist der clevere Zugang zum VDI, ganz auf Sie zugeschnitten, wenn Sie sich entsprechend registrieren. Dazu benötigen Sie Ihre Mitgliedsnummer. Und Sie legen ein eigenes Passwort fest.

 

Auf der Startseite finden Sie die nach Ihrer fachlichen und regionalen Zuordnung individuell zusammengestellten News, Veranstaltungen und Richtlinien. Unter ‚Alle ansehen‘ gelangen Sie jeweils zu den kompletten Listen

 

Sie können Ihre persönlichen Daten so einfach wie nie pflegen, z.B. wenn Sie mal umziehen oder eine neue/andere E-Mailadresse haben

 

Abschluss oder Änderung der Fachzeitschriften-Abonnements ist jetzt nur noch einen Klick entfernt

 

Die regionalen und fachlichen VDI-Ansprechpartner werden angezeigt, so dass die Mitglieder bei Fragen oder Anregungen direkt Kontakt aufnehmen können

 

Unter Mitgliedschaft-FAQ haben wurden die häufigsten Fragen der Mitglieder, die in der Hauptgeschäftsstelle ankommen, beantwortet

 

Und selbstverständlich ist „Mein VDI“ responsiv angelegt. Die Darstellung ist also für alle Endgeräte vom Smartphone und Tablet bis zum Desktop-Monitor optimiert.

 

Am besten loggen Sie sich gleich ein und schauen selbst!

Kooperation VDI und FABU beschlossen

(Bild: Christiane Gibiec)
Kooperation VDI und FABU beschlossen

 

Gemeinsames Vorgehen, um technische Nachwuchskräfte zu gewinnen, sowie die Unterstützung der Bergischen Universität Wuppertal sind die Ziele, mit denen jetzt der Bergische Bezirksverein im Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und die Freunde und Alumni der Bergischen Universität (FABU) eine Kooperationsvereinbarung geschlossen haben. Sie wurde gestern auf dem Campus Grifflenberg von Heiko Hansen, Vorsitzender des Bergischen Bezirksvereins, Ulrich Jaeger, Stellv. Vorsitzender der FABU, und Uni-Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch unterschrieben:

Foto: Friederike von Heyden, von links: Uni-Rektor Prof. Dr.Dr.h.c. Lambert T. Koch; VDI-Vorsitzender Heiko Hansen, sein Stellvertreter Werner Kemper und der stellvertretende FABU-Vorsitzende Ulrich Jaeger

Der Bergische VDI war zu Gast bei Vaillant

Der Bergische VDI war zu Gast bei Vaillant

Der Vorstand des Bergischen Bezirksvereins im Verein Deutscher Ingenieure (VDI) war zu Gast bei der Vaillant GmbH in Remscheid und informierte sich über die neuesten Entwicklungen im Bereich Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Besonders gut gefiel den VDIlern das Besucherzentrum „Vaillant Expo“, in dem sich das Unternehmen mit seiner langen Geschichte, seinen Produkten und Zielen  in eindrucksvoller Weise multimedial präsentiert. Zu dem Besuch eingeladen hatte Marion Storch, bei Vaillant Ingenieurin im Nachhaltigkeitsteam, die selbst lange Jahre Vorsitzende des Bergischen VDI war. „Besonders beeindruckt haben uns die lange Tradition des Weltmarktführers und die Innovationskraft der im Unternehmen tätigen Ingenieure für die zukünftigen Herausforderungen des Klimaschutzes,“ sagte der derzeitige VDI-Vorsitzende Heiko Hansen.

 

Foto: Vaillant

Das VDI-Team beim 5. Schwebebahn-Lauf am 02.Juli 2017

(Bild: H. Hansen)
Das VDI-Team beim 5. Schwebebahn-Lauf am 02.Juli 2017

Gestern fand der Schwebebahn-Lauf statt und wir waren mit 31 Läufern aus dem Bergischen Bezirksverein am Start! Auch wenn sich das Wetter nicht ganz so sommerhaft gezeigt hat, hatten alle Teilnehmer viel Freude und konnten durchaus gute Zeiten erreichen! Auch nächstes Mal sind wir bestimmt wieder mit dabei!

Angeregte Diskussionen beim 12. Bergischen Qualitätsforum

(Bild: C.Gibiec)
Angeregte Diskussionen beim 12. Bergischen Qualitätsforum

Automatisiertes und vernetztes Fahren stand im Mittelpunkt des 12. Bergischen Qualitätsforums bei der Delphi Deutschland GmbH in Wuppertal, zu dem die Bergische Universität, das Institut für Qualitäts- und Zuverlässigkeitsmanagement (IQZ), die BSW und der Bergische Bezirksverein des VDI eingeladen hatten. 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten über die zukünftigen Herausforderungen, die das automatisierte und vernetzte Fahren mit sich bringt. Ein weiteres Hauptthema waren die Anforderungen, die die Industrie 4.0 an Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung stellen.

Mit einer Key Note von Dr. Michael Metzele, Prokurist und Qualitätschef der BPW Bergische Achsen, wurde das Forum eröffnet. Dabei erklärte Dr. Metzele, welche Herausforderungen bei der Transformation vom Hersteller „gewöhnlicher“ Achsen hin zum Mobilitätsdienstleiter gemeistert werden müssen und wie ein ganzheitlicher Zuverlässigkeitsprozess dabei unterstützen kann.

Danach wurden in zwei Sessions Qualitäts- Sicherheits- und Zuverlässigkeitsthemen im Bereich des Automatisierten Fahrens sowie Industrie 4.0 diskutiert.

 

Dr. Andreas Braasch, Geschäftsführender Gesellschafter des IQZ und als VDI Arbeitskreisleiter Mitveranstalter des Forums, war mit der Veranstaltung sehr zufrieden. Besonders die angeregten Gespräche während der Pausen, die Besichtigung des automatisierten Erprobungsfahrzeugs von Delphi sowie der  Firmenrundgang wurden von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern als Highlights genannt. Aufgrund der ehrenamtlichen Organisation sowie großzügiger Spenden der Firmen babtec, Böhme und Weihs, WSW sowie Delphi konnten zwei Deutschlandstipendien realisiert werden, die Studierenden der Qualitätswissenschaften an der Bergischen Universität zur Verfügung stehen.

 

Diese Pressemitteilung wird versandt durch das Büro Christiane Gibiec

Christiane Gibiec

cgibiec@arcor.de
www.cgibiec.de

Tag des autonomen Fahrens war ein voller Erfolg

(Bild: C.Gibiec)
Tag des autonomen Fahrens war ein voller Erfolg

Auf dem Campus Freudenberg warb das Formula Student GreenLion Racing-Team um Unterstützung für einen autonom fahrenden Rennwagen.

Die Zukunft gehört dem autonomen Fahren. Davon geht zumindest das Formula Student- oder GreenLion Racing-Team aus Ingenieursstudenten der verschiedensten Fachbereiche der Bergischen Universität aus. Bisher baute das Team vier Rennwagen mit Verbrennungsmotoren und schickte sie bei mehreren Formula Student-Rennen am Hockenheimring, in Italien und Österreich auf die Piste. Als neue Herausforderung lockt jetzt die Teilnahme an der Formula Driverless in Hockenheim, die 2017 zum ersten Mal ausgelobt wird. Was lag also näher, als auf dem Campus Freudenberg einen Tag des autonomen Fahrens zu veranstalten, um Studierende, Lehrende und potenzielle Unterstützer über das Projekt zu informieren und einen Austausch in Gang zu setzen.

 In Wuppertal und im Umkreis beschäftigen sich mehrere namhafte Unternehmen wie zum Beispiel Delphi mit der faszinierenden Technologie des autonomen Fahrens und das GreenLion Racing-Team hofft, neue Unterstützer zu gewinnen. „Das Projekt wäre finanziell überschaubar, wir könnten ein schon existierendes Fahrzeug mit der Technologie ausrüsten. Alternativ könnte auch ein eigenständiges Fahrzeug entwickelt werden. Voraussetzung wäre allerdings, dass wir, wie bisher auch, Unternehmen als Sponsoren gewinnen können,“  so Teamleiter Philip von dem Bussche. „Gerade bei der Fertigung, wie 5-Achs-CNC Bearbeitung oder bei der Bereitstellung von Material, etwa Carbon, sind wir auf Sponsoren angewiesen.“ Die positive Resonanz auf den Tag des autonomen Fahrens macht Hoffnung. „Wir könnten 2018 an den Start gehen oder als Zweijahresprojekt 2019,“ sagte von dem Bussche, der sich von der Aktion auch wünscht, neue Mitglieder für das bisher achtzehnköpfige GreenLion Racing-Team zu gewinnen. „Wir sprechen alle Fachbereiche an, neben den Ingenieuren haben wir auch viele Wirtschaftswissenschaftler und sogar eine Germanistin im Team, die sich um die Öffentlichkeitsarbeit kümmert.“

 

Diese Pressemitteilung wurde versandt durch das Büro Christiane Gibiec, cgibiec@arcor.de

Am 01.06. war es wieder so weit:

(Bild: S.Ahrendt)
Am 01.06. war es wieder so weit:
(Bild: S.Ahrendt)
Am 01.06. war es wieder so weit:
(Bild: S.Ahrendt)
Am 01.06. war es wieder so weit:
 

Mit kostenlosem Popcorn und jeder Menge Informationen rund um den VDI waren die Wuppertaler Studenten und Jungingenieure des VDI am Campus Grifflenberg der BUW. Zum ersten Mal konnten wir dieses Jahr die Sonne unter einem Pavillon genießen und mit einem Rätsel auch die bereits bestehenden Mitglieder anlocken. Drei tolle Sommer Gadgets gab es zu gewinnen: Einen Grill, eine JBL Bluetooth-Box und ein Luftkissen für eine Wiese oder den Strand.

Wir haben mit vielen Studenten interessante Gespräche geführt und konnten 15 neue Mitglieder für den VDI gewinnen. Hast du noch Fragen oder willst selbst aktiv mitwirken? Dann komm doch zu einer unserer nächsten Veranstaltungen oder schreibe uns einfach an.

.Gibiec. Ohne Ingenieure läuft nichts am Döppersberg

(Bild: C.Gibiec)
.Gibiec. Ohne Ingenieure läuft nichts am Döppersberg
(Bild: C.Gibiec)
.Gibiec. Ohne Ingenieure läuft nichts am Döppersberg

Dipl.-Ing. Andreas Klein von der Projektleitung Döppersberg der Stadt Wuppertal berichtete vor der 147sten Jahreshauptversammlung des Bergischen VDI von Wuppertals Jahrhundertbaustelle. Eine Folge des Unternehmens ist jetzt schon feststellbar: Es wurde kräftig investiert.

Der innerstädtische Verkehrsknotenpunkt im Zentrum von Wuppertal-Elberfeld wird ab Mitte Juli 2017 in neuem Glanz erstrahlen und wieder für den Verkehr freigegeben. Vom Stand des Projektes berichtete Dipl.-Ing. Andreas Klein, bei der Stadt Wuppertal schwerpunktmäßig für die Verkehrsflächen, Ingenieurbauwerke, Plätze und Freianlagen zuständig

Ohne Ingenieure nahezu aller Fachrichtungen sei das ambitionierte Projekt , das alle Beteiligten vor große Herausforderungen stellte, nicht möglich gewesen, sagte Klein. Schwierigkeiten habe z. B. der Fund einer Panzergranate aus dem Zweiten Weltkrieg bereitet, in deren Folge erhebliche Aufwendungen in Sicherheitsmaßnahmen und   Änderungen des Bauablaufs vorgenommen werden mussten. „Wir sind stolz, dass wir trotz einiger Widrigkeiten im Zeitplan bleiben konnten“, sagte Klein.

Geplant wurde das Projekt vor gut zehn Jahren als Regionale 2006-Maßnahme, wie Klein berichtete.  Die Dimensionen des Bauvorhabens lassen sich nur in Superlativen beschreiben: 185 000 cm³ Erde und Bauschutt, der zum Teil aus vergangenen Jahrhunderten stammte, mussten abgetragen werden. Allein sechs große Stützbauwerke und mehrere Brücken wurden errichtet, die B7, die Bahnhofstraße und Straße Döppersberg  tiefer gelegt und ein neuer Busbahnhof mit Parkdeck sowie eine Mall als Eingangshalle zum Hauptbahnhof gebaut. Im Boden unter der Baustelle befanden sich zahlreiche Hauptleitungen – unter anderem eine riesige Wasserleitung -, die abgeklemmt und umgelegt werden mussten.

Eine positive Folge des Döppersberg-Umbaus, so Klein, sei jetzt schon zu verzeichnen. Seitdem bekannt wurde, dass die Stadt ihr Zentrum aufwerten wolle, sind und werden rund eine Milliarde Euro in Wuppertal investiert, unter anderem durch das Möbelhaus Ikea, verschiedene Hotels, Geschäftshäuser und Industrieerweiterungen.

 

Diese Pressemitteilung wurde versandt durch das Büro Christiane Gibiec

Von Pferdehintern und Spargelpapier

Der VDIni-Club Bergisches Land richtete eine lehrreiche Faschingsparty aus

(Bild: C.Gibiec)
Von Pferdehintern und Spargelpapier
(Bild: C.Gibiec)
Von Pferdehintern und Spargelpapier

 

Das Leben der alten Ägypter stand im Mittelpunkt der Faschingsparty des VDIni-Club Bergisches Land im Technologiezentrum W-tec. Eine altägyptische Bauingenieurin - alias die Chemikerin Sarah Kempf, die den VDIni-Club mit großem Engagement betreut - , hielt einen Experimentalvortrag, bei dem die Kinder erfuhren, wie damals Tempel und Wohnhäuser gebaut wurden und wie die ägyptischen Pyramiden konstruiert wurden. Die Kinder lernten auch, dass Frauen nicht als Architektinnen für Pyramiden, dafür aber für alle anderen Bauwerke arbeiten durften, wie man sich kleidete und weshalb man im alten Ägypten meistens Perücken trug. Großes Vergnügen löste die Nachricht aus, dass die "Halbspur" (oder auch zwei Ellen) als damals gebräuchliches Maß die Normbreite eines Pferdehinterns hatte. Rund zwanzig kleine Jecken konnten dann bei frisch gemachtem Popcorn und Saft nach altägyptischem Rezept Papyrus aus Spargelstangen herstellen.

Der VDIni-Club Bergisches Land trifft sich einmal im Monat im Wuppertaler Technologiezentrum W-tec. Er vermittelt Kindern von vier bis zwölf Jahren in anschaulicher Weise technisches Wissen und die Möglichkeit zu experimentieren. Im März geht es um die Themen „Rinde, Kork und Bast“, in den Osterferien winkt die Exkursion zu einer Straußenfarm. Informieren und anmelden kann man sich über die Mailadresse bergisches-land@vdini-club.de

 

Foto: Gibiec,

BU: Die Diplom-Chemikerin Sarah Kempf – hier als altägyptische Bauingenieurin – leitet mit großem Engagement den VDIni-Club Bergisches Land, in dem Kinder von vier bis zwölf Jahren technische Themen nahegebracht werden

VDI Neujahrsempfang

(Bild: C.Gibiec)
VDI Neujahrsempfang

Zu einem Besuch des Röntgenmuseums in Remscheid-Lennep und anschließendem Neujahrsessen trafen sich der Vorstand des Bergischen BV im VDI – vertreten durch den Vorsitzenden Dipl.-Phys.Ing Heiko Hansen und seinen Stellvertreter Dipl.-Ing. Werner Kämper –, die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle und die Arbeitskreisleiter samt Anhang am 21. Januar 2017. In fröhlicher Runde wurde das vergangene Jahr verabschiedet und es gab Ausblicke auf die spannenden Vorhaben, die die Arbeitskreise für dieses Jahr planen.

Netzwerken und sich weiterbilden – Studenten und Jungingenieure trafen sich auf dem Campus der Bergischen Uni Mit einhundert Delegierten aus ganz Deutschland fand am Wochenende das Bundesdelegiertentreffen der Studenten und Jungingenieure (suj) im Verein

(Bild: H.Paul)
Netzwerken und sich weiterbilden – Studenten und Jungingenieure trafen sich auf dem Campus der Bergischen Uni Mit einhundert Delegierten aus ganz Deutschland fand am Wochenende das Bundesdelegiertentreffen der Studenten und Jungingenieure (suj) im Verein
(Bild: H.Paul)
Netzwerken und sich weiterbilden – Studenten und Jungingenieure trafen sich auf dem Campus der Bergischen Uni Mit einhundert Delegierten aus ganz Deutschland fand am Wochenende das Bundesdelegiertentreffen der Studenten und Jungingenieure (suj) im Verein


Mit einhundert Delegierten aus ganz Deutschland fand am Wochenende das Bundesdelegiertentreffen der Studenten und Jungingenieure (suj) im Verein Deutscher Ingenieure (VDI) in der Bergischen Uni statt. Eingeladen hatte der Bergische Bezirksverein im VDI, der in der Uni gleich das neue, sehr freundlich ausgestattete Gebäude K nutzen konnte. Die Versammlung wurde von Wuppertals Oberbürgermeister Andreas Mucke – er hat in seinem früheren Berufsleben als Sicherheitsingenieur gearbeitet  - , vom BV-Vorsitzenden Dipl.-Ing Heiko Hansen und Prof. Dr. Peter Gust eröffnet.

Während des ganzen Wochenendes fanden zahlreichen Workshops zu den so genannten Softskills und zu Fachthemen statt. Außerdem gab es viel Raum für das Kennenlernen untereinander, so auch einen Netzwerkabend im Haus Müngsten und eine Fahrt im Kaiserwagen der Schwebebhn.

„Zum suj gehören Studierende der Ingenieurwissenschaften und Jungingenieure, die in den Beruf starten,“ so die suj-Bundesvorsitzende Daniela Schob. „Dadurch ist ein fruchtbarer Austausch gegeben, der für den Berufseinstieg hilfreich ist. Der suj hilft uns, über den Tellerrand zu schauen.“ Mit 46 000 Mitgliedern macht der suj rund ein Drittel der VDI-Mitglieder aus. Bundesweit gibt es an den Universitäten 82 suj-Teams, die von der Hauptgeschäftsstelle des VDI unterstützt werden, zum Beispiel bei den Themen  Karriereplanung und -beratung.

Im nächsten Jahr wird das Bundestreffen der suj in Düsseldorf stattfinden. In Planung ist außerdem ein Doktorandentag, bei dem es Informationen zur Karriereplanung und zur Promotion geben wird.

Weihnachtsgeschenke aus Müll – Upcycling mit den VDInis

(Bild: C.Gibiec)
Weihnachtsgeschenke aus Müll – Upcycling mit den VDInis


Dass aus Müll praktische und schöne Sachen entstehen können, bewiesen die Mitglieder des VDIni-Clubs Bergisches Land (Kindergruppe des Bergischen Bezirksvereins im Verein Deutscher Ingenieure VDI) bei dem Ferienseminar „Upcycling“ im Wuppertaler Technologiezentrum W-tec. Unter Leitung der Chemikerin Sarah Kempf entstanden selbstgießende Blumentöpfe aus PET-Flaschen, Dinkelkissen aus Stoffresten, Schüsseln aus Papierstreifen, Glasbilder in Tiffany-Technik, gewebte Körbchen aus Verbundstoffen und andere nützliche Dinge, die auch zu Weihnachten verschenkt werden können. 16 VDInis – Kinder zwischen vier und zwölf Jahren – übten sich in Techniken wie Löten, Falten und Kleben und verbrachten einen kreativen Ferientag.

 

Seit nunmehr fünf Jahren kursiert der Begriff der Industrie 4.0 in Deutschland. Als Forschungsprojekt der Bundesregierung gestartet, werden nun Umsetzungserfolge erwartet. Studien belegen jedoch: Der Umsetzungsstand bleibt hinter den Erwartungen zurück. Längst stellen Experten fest, Industrie 4.0 sei kein Forschungsproblem, sondern ein Umsetzungsproblem. Doch woran liegt das? Ist Deutschland noch nicht bereit für die sogenannte digitale Revolution? Was wollen wir überhaupt mit diesem Werkzeug umsetzen, also: was wollen wir herstellen, wie wollen wir arbeiten, welche Probleme wollen wir lösen? Welche Möglichkeiten eröffnen sich?

Die VDI Impulsgespräche widmen sich in diesem Jahr dem Thema Industrie 4.0 mit all seinen Facetten, mit Chancen, Risiken und Perspektiven. Der VDI versteht sich hier als kreativer Gestalter. Bei den Impulsgesprächen vor Ort des Bergischen Bezirksvereins diskutierten zehn Experten über die Herausforderungen von Industrie 4.0 und den Erfolgsfaktoren für eine Umsetzungsstrategie. Zu Gast bei der Bergischen Universität Wuppertal erläuterten die Teilnehmer ihre unterschiedlichen Sichtweisen und berichteten über verschiedene Erfahrungen. Auch die in Wuppertal definierten Fragen und Herausforderungen bilden die Basis für lösungsorientierte Ansätze bei den VDI Impulsgesprächen im November 2016.

 

 

KMUs: Chancen der Industrie 4.0 für sich nutzen

Sicherlich kann dort, wo das meiste Kapital steckt, die Digitalisierung leichter geplant, getestet und implementiert werden. Doch die kapitalstärksten Unternehmen sind auch meistens die „Dickschiffe“ der Wirtschaft: Unternehmen mit Bedenkenträgern und langen Entscheidungswegen. Kleinstunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen, die sogenannten KMUs, können sich einen größeren Kapitalaufwand zumeist nicht leisten. Allerdings haben KMUs andere Vorteile: Sie sind wendiger, haben kürzere und schnellere Entscheidungswege und mitunter auch weniger Menschen, die sich quer stellen. Manchmal sind KMUs auch mutiger. Leider denken heute noch viele dieser KMUs nur in ihren Schienen. Dabei ist bei der Industrie 4.0 viel Innovationskraft gefordert, manchmal muss man „einfach mal rumspinnen“. Natürlich darf man Spinnereien nicht hinterher rennen, sondern wahrnehmen, selektieren und dann erst umsetzen.

Wie fördere ich meine eigene Innovationskraft?

Wie lässt sich ein erhöhter Kapitalaufwand decken?

 

 

Industrie 4.0 kann die Unternehmensstrategie beeinflussen – muss es aber nicht

Die Perspektiven und Chancen, die die Industrie 4.0 Unternehmen bieten kann, sind sicher vielfältig. Doch sollte sich jedes Unternehmen genauestens überlegen, ob und wie es von der Industrie 4.0 profitieren kann. Als erstes muss ein Ziel definiert und detailliert betrachtet werden: Wie kann ich bei meiner Zielerreichung die digitale Transformation nutzen? Bei der Definition eines Zieles muss natürlich der Wettbewerb im Auge behalten werden. Allerdings sollten sich Unternehmen nicht nur in der eigenen Branche umschauen, ihr Branchendenken überwinden. Eine weitere wichtige Frage: Wie viel Industrie 4.0 wollen unsere Kunden eigentlich? Entscheidend ist, Kundenwünsche zu berücksichtigen und Nachfragen zu befriedigen. Einem Hype hinterher zu rennen, nur um teilzunehmen, ist dagegen sinnlos.

Wie finde ich heraus, ob die Industrie 4.0 neue Perspektiven für mein Unternehmen bietet?

Wo bekomme ich Unterstützung bei der strategischen Ausrichtung?

 

 

Geschäftsmodelle: Die Industrie 4.0 als Systeminnovation

Der Begriff „Industrie 4.0“ wird von einigen Experten kritisiert, denn diese Begrifflichkeit fokussiert sich auf Hersteller und Produzenten. Dabei hat die Industrie 4.0 auch große Auswirkungen auf andere Wirtschaftszweige. In der Industrie 4.0 ändern sich Geschäftsmodelle – und es entstehen neue. Zum Beispiel in der Dienstleistungsbranche: Hersteller sind jetzt noch mehr Dienstleister – und Dienstleister können die Chance ergreifen, neue Geschäftsfelder zu erschließen. Industrie 4.0 ist somit eher als eine Systeminnovation zu begreifen.

Wie können Player in unterschiedlichen Branchen die Industrie 4.0 für sich nutzen?

Kann ich selber Dienstleister sein – oder benötige ich Partner?

 

 

Standardisierung: Normen sind notwendig

Das Ziel der Industrie 4.0 ist es, innovative Produkte und Leistungen zu ermöglichen, indem digitale Technologien mit Produktionstechnologien vereint werden. Doch dazu müssen technische Standards und Normen vorhanden sein, damit die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine, aber vor allem auch zwischen den Maschinen funktioniert. Doch Stand heute fehlt es noch an Schnittstellen, unterschiedliche Gewerke verstehen sich nicht. Ganz besonders ist es dann ein Problem, wenn verschiedene Branchen miteinander verzahnt werden: Man spricht branchenspezifische Dialekte, es gibt keine gemeinsame Sprachregelungen. Die Standardisierung sei ein Flaschenhals, beklagen Experten. Dabei werden nicht nur nationale, sondern internationale Lösungen benötigt.

Wer ist gefordert, Standards und Normen zu definieren?

Gibt es international bereits Standards und Normen, die adaptiert werden können?

Was kann zum Beispiel der VDI leisten, damit sich Informatiker und Ingenieure besser verstehen?

 

 

Open Innovation: Profitieren, indem man sein Wissen teilt

Ein Unternehmen alleine kann die Industrie 4.0 nicht stemmen. Anders als zum Beispiel in Japan oder den USA gibt es bei deutschen Unternehmen nur selten ein gemeinsames Vorgehen. Die Kultur der ‚Open Innovation‘ wird hierzulande kaum gepflegt. Open Innovation bezeichnet die Öffnung eines Innovationsprozesses, in dem Unternehmen, Kunden, Zulieferer, Forscher aber auch Mitbewerber aktiv an einer gemeinsamen Lösung arbeiten. Die wichtigste Voraussetzung dafür ist, sein Wissen mit anderen zu teilen. Doch diese Kultur des Teilens existiert hierzulande noch nicht, viele Unternehmen stehen großen, offenen Plattformen kritisch gegenüber, die Angst vor dem Ideen-Klau ist groß.

Welche Unternehmen können von Open Innovation profitieren?

Wen kann, wen muss ich in eine gemeinsame Plattform einbinden?

Welche Rolle können Ingenieure in der Open Innovation spielen?

 

Arbeit 4.0: Zufriedenheit schafft Fortschritt

Wer sein Unternehmen fit für die Industrie 4.0 machen will, muss in erster Linie auch seine Belegschaft mitnehmen. Dabei muss realistisch kommuniziert werden; statt Aufklärung gibt es jedoch oft Panikmache. Dabei ist die Industrie 4.0 eine Evolution, keine Revolution. Gleichzeitig können Unternehmer die Industrie 4.0 dazu nutzen, die Arbeit 4.0 so zu gestalten, dass die Mitarbeiter motivierter und selbstbestimmter – und im Endeffekt zufriedener – sind. Die Erfahrung zeigt, dass zuerst an der Basis die individuellen Wünsche der Mitarbeiter erfragt und tradierte Arbeitsmodelle überdacht werden sollten. Gerade die junge Generation sieht im digitalisierten Arbeitsablauf ihre Vorteile. Der Faktor Mensch kann sich in der Industrie 4.0 freier entfalten: Informationen teilen und erhalten, Kooperation und Kommunikation über weite Strecken und eine freiere Gestaltung des Alltags und des Lebens sind die Vorteile, die sich jedem Mitarbeiter bieten können. Nicht zuletzt muss aber klar sein, dass sich nicht die Mitarbeiter für die Technik qualifizieren müssen, sondern sich die Technik für den Menschen qualifiziert.

Wie kann ich die Belegschaft auf dem Weg in die Industrie 4.0 einnehmen?

Welche neuen Arbeitsmodelle entstehen?

Wie können die Entwickler den Faktor Mensch in ihre Ideen mit einbeziehen?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Teilnehmer an den Impulsgesprächen vor Ort des VDI Bergischer Bezirksverein:

 

Dr. Harald Balzer (GKN Sinter Metals Filters GmbH), Dr. Andreas Braasch (IQZ GmbH), Dr. Wilhelm Brunner (A. Mannesmann Maschinenfabrik GmbH), Sabine Degner (Vertriebs- und Interim Management), Guido Grüning (DGB-Stadtverband Wuppertal), Heiko Hansen (Hansen Ingenieure), Dr. Michael Krause (SIKoM Bergische Universität Wuppertal), Alexander Lampe (A!B!C AG), Michael Voos (M94 GmbH); Moderation: Klaus Meyer (VDI Landesverband NRW)

 

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Sommerfest im W-tec: Bergischer BV zeigt Wissenfloater und Green Lion Racing-Rennwagen – Eine salzige Angelegenheit für VDIni- Kinder


Mit dem Green Lion Racing – Rennwagen, den eine Gruppe von Studierenden der Bergischen Universität für den Formula Student-Wettbewerb des VDI gebaut hat, präsentierte sich der Bergische BV auf dem diesjährigen Sommerfest des Technologiezentrum W-tec in Wuppertal. Außerdem war Prof. Dr.-Ing. Helmut Richter mit dem “Wissenfloater” vertreten, einer Internet-Plattform für Lehrfilme über technische Prozesse, die für Informations- und Unterrichtszwecke heruntergeladen werden können. Über 700 000 Zugriffe verzeichnet die Plattform mittlerweile, manche Themen, so Richter, seien schon über 100 000 mal heruntergeladen worden. Der Wissenfloater entsteht in Zusammenarbeit mit der Industrie und wird intensiv in der Lehre eingesetzt, wie Richter durch die Rückmeldungen zahlreicher Kollegen erfahren hat.

Verschiedene Salze konnten die Kinder der VDIni-Gruppe, gleitet von Dipl.-Chem. Sarah Kempf, kennenlernen. Siefärbten die Salze mit Lebensmittelfarbe ein und stellten Salzstreuer in Regenbogenfarben her.

(Bild: C.Gibiec)
Sommerfest im W-tec: Bergischer BV zeigt Wissenfloater und Green Lion Racing-Rennwagen – Eine salzige Angelegenheit für VDIni- Kinder
(Bild: C.Gibiec)
Sommerfest im W-tec: Bergischer BV zeigt Wissenfloater und Green Lion Racing-Rennwagen – Eine salzige Angelegenheit für VDIni- Kinder
(Bild: C.Gibiec)
Sommerfest im W-tec: Bergischer BV zeigt Wissenfloater und Green Lion Racing-Rennwagen – Eine salzige Angelegenheit für VDIni- Kinder
 

Vortrag beim Bergischen VDI: Brennstoffzellen sind die Energielieferanten der Zukunft – In Wuppertal-Nächstebreck eröffnet demnächst eine Wasserstofftankstelle –

(Bild: J.Rübenhagen)
Vortrag beim Bergischen VDI: Brennstoffzellen sind die Energielieferanten der Zukunft – In Wuppertal-Nächstebreck eröffnet demnächst eine Wasserstofftankstelle –

Über den Stand der Technik in Sachen Brennstoffzelle und Wasserstoff als wichtige Bausteine der Energiewende referierte Dr. Frank Koch, Experte für Brennstoffzellen und Wasserstoff bei der Energieagentur NRW, vor dem Bergischen Bezirksverein im Verein Deutscher Ingenieure VDI. Wasserstoff, so der Experte, ist als Überschuss aus erneuerbaren Energien in großen Mengen speicherbar und am sinnvollsten als Kraftstoff für Brennstoffzellenfahrzeuge einsetzbar.

Zurzeit wird das Tankstellennetz für Wasserstoff sukzessive  ausgebaut. So öffnet Mitte Juni in Wuppertal-Nächstebreck in der Nähe der Ikea-Baustelle die zweite Wasserstofftankstelle in NRW.  Bereits jetzt fahren in Europa 80 mit Wasserstoff betriebene und von der EU geförderte Busse, weitere 140 sollen angeschafft werden.

 In Deutschland stehe man kurz vor der Markteinführung, in  Asien sei man schon wesentlich weiter, betonte Koch. Dort  sei die Entwicklung von Brennstoffzellen frühzeitig gefördert und von den Unternehmen konsequent umgesetzt worden . Die Autobauer Hyundai und Toyota fertigen bereits wasserstoffbetriebene PKWs in Serie, die zu einem Preis von etwa 50 000 bis 80 000 € auf dem Markt sind. Die Erprobung der in NRW geförderten Busse, die  zum Beispiel in Hürth im Regionalverkehr eingesetzt würden, verlaufe sehr zufriedenstellend. „Das Liniennetz der Regionalverkehr Köln GmbH umfasst ein großes Gebiet,“ sagte der Experte, „das wäre mit batteriebetriebenen Fahrzeugen, die häufig nachgeladen werden müssen, gar nicht zu bedienen.“ Auch im Bahnverkehr wird die zukunftsweisende Antriebsart erprobt. Demnächst sollen auf der Strecke von Essen nach Borken zehn mit Wasserstoff betriebene Triebwagen eingesetzt werden.

„Kostenmäßig sind Brennstoffzellen zur Zeit noch nicht konkurrenzfähig,“ sagte Koch. „Das liegt an den notwendigen hohen Investitionen, wird sich aber ändern, wenn die Zellen in großen Stückzahlen hergestellt werden. Langfristig wird der Antrieb mit Wasserstoff deutlich wirtschaftlicher sein als mit Diesel oder Benzin, da fossile Brennstoffe teurer werden und bei der Brennstoffzelle kaum Wartungskosten anfallen.“ Auch im Vergleich zum Batterieantrieb stehe die Brennstoffzelle günstiger da: „Ein Netz von Wasserstofftankstellen aufzubauen ist wesentlich günstiger, als flächendeckend Ladestationen zu schaffen. Außerdem überdauert die Brennstoffzelle auf jeden Fall ein Fahrzeugleben.“

Foto: v.l. Der Leiter des VDI-Arbeitskreises Fahrzeug- und Verkehrstechnik Dipl.-Ing. Joachim Rübenhagen und Wasserstoffexperte Dr. Frank Koch von der Energieagentur NRW

Foto: Christiane Gibiec

Diese Pressemitteilung wurde versandt durch das Büro Christiane Gibiec

(Bild: C.Gibiec)
W-tec-Geschäftsführer Dr. Martin Hebler mit der Ehrenplakette des VDI ausgezeichnet

W-tec-Geschäftsführer Dr. Martin Hebler mit der Ehrenplakette des VDI ausgezeichnet

 

Mit der Ehrenplakette des VDI wurde auf der Jahreshauptversammlung des Bergischen Bezirksvereins der Geschäftsführer des Wuppertaler Technologiezentrums W-tec Dr. Martin Hebler ausgezeichnet. “Martin Hebler hat die Arbeit des Bergischen Bezirksvereins im VDI immer sehr unterstützt,” sagte der BV-Vorsitzende Dipl.-Phys.Ing. Heiko Hansen, der die Ehrung vornahm. Der Bergische BV hat seine Geschäftsstelle im W-tec in unmittelbarer Nähe von vielen Firmen und profitiert außerordentlich von den Netzwerken, die innerhalb des W-tec geknüpft werden. “Dies macht Martin Hebler durch seinen unermüdlichen Einsatz, seinen Ideenreichtum und seine gewinnende Persönlichkeit möglich,” sagte Hansen.

Das W-tec ist mit 20 000 Quadratmetern bewirtschafteter Fläche das größte Technologiezentrum in Deutschland. Es beherbergt mehr als 250 Unternehmen mit über 1000 Arbeitsplätzen, überwiegend im technischen und kaufmännischen Bereich. Seit 13 Jahren benötigt das W-tec keine öffentlichen Betriebskostenzuschüsse mehr und wächst kontinuierlich. Zur Zeit wird ein Komplex mit Hallen und Büroräumen gebaut, in denen kleinere produzierende Firmen unterkommen können. “Es gibt hoch spezialisierte und technisch sehr interessante Unternehmen, die Nachfrage ist bereits jetzt groß,” sagte Hebler.

Workshop der Aktiven Ingenieure zum Thema digitale Fotografie

(Bild: V.Ulrich)
Workshop der Aktiven Ingenieure zum Thema digitale Fotografie

Vom Automatikmodus hin zum manuellen Beherrschen der Kamera: Die Teilnehmer des Foto-Workshops haben die Grundlagen der Fotografie und der Bedienung der eigenen Kamera gelernt.

Fokuspunkt festlegen und das Zusammenspiel aus Blenden, Lichtempfindlichkeit und Verschlusszeiten waren unter anderem die Inhalte. Nach den nun hauptsächlich theoretischen Grundlagen werden wir in der warmen Jahreszeit noch einen weiteren Workshop anbieten, um dies in schöne Bilder umzusetzen.

Vielen Dank an den Fotografen Volker Ulrich und das W-tec!

Treffen der Geschäftsstellenleiter der Bezirksgruppen NRW's

(Bild: A.Zopp)
Treffen der Geschäftsstellenleiter der Bezirksgruppen NRW's

Am 16. Februar 2016 fand das Treffen der Geschäftsstellenleiter der Bezirksgruppen NRW's statt. Auf der Agenda stand u.a. das neue Leitbild 2020, das Jahresthema "Digitale Transformation",  VDI Impulsgespräche NRW und regionale Formate und Veranstaltungen.

Ein Pferd ist immer noch intelligenter als ein Auto – Delphi-Testwagen wird in Amerika für die Wuppertaler Straßen ausgerüstet

(Bild: Dr. Braasch)
Ein Pferd ist immer noch intelligenter als ein Auto – Delphi-Testwagen wird in Amerika für die Wuppertaler Straßen ausgerüstet

Die Zukunft des autonomen Fahrens beleuchtete eine Vortragsveranstaltung des VDI zusammen mit dem IQZ der Bergischen Universität und Delphi Deutschland GmbH.
Das autonome Autofahren ist auf dem Vormarsch, es wird intensiv erforscht und entwickelt. Bis zur endgültigen Marktreife ist es allerdings noch ein weiter Weg. Dies war Ergebnis eine Vortragsreihe, die der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) in zusammen mit dem Institut für Qualitäts- und Zuverlässigkeitsmanagement (IQZ) der Bergischen Universität und der Firma Delphi Deutschland GmbH mit Sitz in Wuppertal veranstaltete.
Der Autozulieferer Delphi arbeitet schon  seit langem an Assistenzsystemen für Autofahrer und bereitet zur Zeit intensiv den Testlauf eines autonomen Fahrzeuges auf öffentlichen Wuppertaler Straßen vor. Kürzlich wurde das Auto  in die USA geschickt, um dort für die 2016 beginnende Testphase auf Wuppertals Straßen ausgerüstet zu werden.  „Zur Zeit sind wir so weit, dass das Auto selbständig einfache Fahrsituationen meistern kann, im Ernstfall wird aber immer noch der Mensch benötigt,“ sagte Dr. Rainer Denkelmann, Chef-Entwickler bei Delphi. Er prognostizierte, dass bereits in fünf Jahren  sehr viel weitgehendere Assistenzsysteme auf dem Markt seien als zurzeit. Allerdings schätzt der Experte , dass frühestens in 20 Jahren Autos vollkommen autonom fahren können.
Dr.-Ing. Andreas Braasch vom IQZ wies darauf hin, dass  neben den technischen auch viele soziale und ethische Fragen zum autonomen Fahren noch offen sind: „Wie kann ein Auto entscheiden, ob es sich in brenzligen Situationen selbst außer Gefahr bringt oder jemand anderen? Kann ein Auto schuldig werden?“ Die Entwicklung, so Braasch, müsse dahin gehen, dass das Auto mit seiner Umgebung kommunizieren kann und vor allem entscheidungsfähig wird. „Heute ist ein Pferd immer noch intelligenter als ein autonomes Fahrzeug,“ sagte der Experte.
Auch Prof. Dr.-Ing. Anton Kummert , Dekan des Fachbereichs Elektrotechnik der Bergischen Universität betonte, dass das Gehirn dem Computer derzeit noch weit überlegen ist. Rasante Entwicklungen gibt es jedoch bei den Assistenzsystemen, deren Potenziale intensiv erforscht werden. „Unter anderem brauchen wir sehr viel genauere GPS- und andere Ortungssysteme,“ sagte Kummert, „um sicher zu navigieren, sollte die Genauigkeit der Koordinaten mindestens fünf Zentimeter betragen.“
Die Fachleute waren sich einig darin, dass der Weg zum vollständig autonomen Fahren noch weit ist und dass noch viele Fragen beantwortet werden müssen. So zum Beispiel auch die nach der Hacker-Sicherheit der hochgradig computergestützten Systeme,  die ihre Daten in einer Cloud ablegen und auch über diese auch aktualisiert werden.
 
Foto: Ch. Gibiec
BU Von links: Dr. Rainer Denkelmann, DelphiDeutschland GmbH, Prof. Dr.-Ing Anton Kummert, Bergische Universität, Dr.-Ing. Andreas Braasch, IQZ GmbH vor dem Delphi-Testauto, das jetzt sinen Weg nach Amerika angetreten hat
Diese Pressemitteilung wurde versandt durch das Büro Christiane Gibiec

Der AK Technikgeschichte besuchte das Knipex-Firmenmuseum in Wuppertal-Cronenberg

(Bild: Herr Bohne)
Der AK Technikgeschichte besuchte das Knipex-Firmenmuseum in Wuppertal-Cronenberg
(Bild: Herr Bohne)
Der AK Technikgeschichte besuchte das Knipex-Firmenmuseum in Wuppertal-Cronenberg

In vergangene Jahrhunderte konnten die Mitglieder des AK Technikgeschichte im Bergischen Bezirksverein unter der Leitung von Dipl.-Ing. Karl Friedrich Bohne bei einem Besuch des Knipex-Museums in Wuppertal-Cronenberg eintauchen. Auf drei Etagen zeigt der Zangenhersteller Knipex, ein Familienbetrieb in vierter Generation, eine breite Palette an Produkten und Werkstätten aus der “guten alten Zeit”. Die Ausstellung belegt eindrucksvoll die enorme technische Entwicklung seit Mitte des 19. Jahrhunderts und zeigt unter anderem auch die belastenden Arbeitsbedingungen in der Zeit der Frühindustrialisierung. 

 

Fib-Frauen besichtigten die Großbaustelle Döppersberg in Wuppertal

Fib-Frauen besichtigten die Großbaustelle Döppersberg in Wuppertal

Das Wetter spielte nicht mit, trotzdem ließen sich ein Dutzend VDI-Mitglieder nicht abhalten, zusammen mit dem AK Frauen im Ingenieurberuf (fib) die Baustelle Döppersberg im Zentrum von Wuppertal zu besichtigten. Regen fiel auf das  Areal, das mit rund 60 000 m² Gesamtfläche eines der größten innerstädtischen Bauprojekte in Deutschland sein dürfte. 2014 wurde es begonnen, 2018 sollen alle Maßnahmen beendet sein.

Die Projektleiterin der Stadt Wuppertal Dipl.-Ing. Martina Langer führte die VDIler über die Baustelle, die das Zentrum von Wuppertal-Elberfeld nachhaltig verändern wird, und nannte beeindruckende Zahlen:  Für die Absenkung der B7 werden zurzeit rund 3000 Meter Bohrpfähle  und 1200 Meter Daueranker verbaut, die Erdarbeiten liegen bei rund 100 000 m³. Hinzu kommen 25 400 m² Asphaltfahrbahn und 8 600 m² Pflasterarbeiten. Der zweite Schwerpunkt, der Bau eines Parkdecks und einer Einkaufsmall , verschlingt rund 6 200m³ Beton nur für die Fundamente.

Die Kosten werden zurzeit auf gut 140 Millionen Euro veranschlagt und liegen im Plan, wie Langer erklärte.. Zu den umfangreichen Maßnahmen gehören die Verlegung des Busbahnhofes, die Tieferlegung der B 7, die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes, der Bau eines neuen Parkdecks für den Hauptbahnhof und ein großes Geschäftshaus, das von einem Investor betrieben werden soll. Bisher wurden schon 70 000 m³ Erde ausgehoben, damit hat die Baustelle ihren tiefsten Punkt erreicht. Um die Arbeiten zügig und störungsfrei voranzutreiben, wurde der Verkehrsknotenpunkt Döppersberg für den Autoverkehr gesperrt, eine Maßnahme, die in Wuppertal lange umstritten war, sich jetzt aber- von einigen neuralgischen Punkten abgesehen - erstaunlich gut bewährt. Die B7 soll 2017 wieder befahrbar sein. Die AK-Vorsitzende Sabine Grinda wird nächstes Jahr einen weiteren Termin organisieren, um die Fortschritte der Baustelle in Augenschein zu nehmen. Außerdem wurde eine Wette abgeschlossen: Wenn die Baustelle termingerecht fertig wird, werden die VDIler einen ausgeben, andernfalls wird die Bauingenieurin zu einem Gläschen einladen.

Die Zahlen auf einen Blick:

Die Baustelle umfasst im Ganzen ca. 60.000m². Darin sind alleine für die Erneuerung der Straßenflächen 35.000m², 7200m² Plätze, 7100m² Busbahnhof und 2700m² Verkaufsfläche in der Bahnhofsmall enthalten.

Absenkung der B7 /Bahnhofstraße:

-          Stützmauer entlang der B7: ca. 3.000 m Bohrpfähle DN90, 1.700 m2 Vorsatzschale, 1.200 m Daueranker

-          Brückenbauwerke:  400m2 Spannbetonüberbau, 1.400 m2 Stahlbetonüberbau,  4.700 m3 Konstruktionsbeton (Widerlager und Stützwände)

-          In Summe  100.000 m3 Erdarbeiten

-          4.000 m3 Massivabbruch

-          25.400 m2 Asphaltfahrbahn

-          8.600 m2 Pflasterarbeiten

 

Parkdeck / Mall:

-          Erdarbeiten:

-           ca. 32.500 m³ Boden lösen, laden, entsorgen BK 3-5, Zulagen für BK 6 und 7

-          ca. 3.100 m³ Asphaltaufbruch der Plätze ausbauen, laden und entsorgen

-          ca. 2.900 m³ Bauwerksanfüllung einschl. Lieferung.

-          Betonarbeiten:

-           ca. 6.200 m³ Beton der Fundamente und Bodenplatten einschl. Schalung

-           ca. 3.950 m² Stahlbetoninnen- und Außenwände einschl. Schalung d=25cm – 40 cm

-          ca. 16.150 m² Stahlbetondecken einschl. Schalung d = 40cm – 80 cm, einschl. Vouten

-          ca. 450 m Stahlbetonstützen rechteckiger u. runder Querschnitt, verschiedene Abmessungen

ca. 2.700 t Betonstahl, BSt 500 S und BSt 500 M und ca. 82 t Baustahl – Formstahl

Mitgliederversammlung 2015

onDie Mitgliederversammlung des Bergischen Bezirksvereins im VDI hat am vergangenen Dienstag dem 05.05.2015 in bei HAKO Sport und Event stattgefunden. Hier einige Impressionen.

 Bilder : M. Magnusson

 

 

(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
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Mitgliederversammlung 2015
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Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
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Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015
(Bild: M.Magnusson)
Mitgliederversammlung 2015

Vorstandswechsel im Bergischen VDI – Dipl.-Ing Heiko Hansen übernimmt das Ruder

(Bild: Foto C.Gibiec)
Vorstandswechsel im Bergischen VDI – Dipl.-Ing Heiko Hansen übernimmt das Ruder



Mit dem 48jährigen Ingenieur Heiko Hansen hat der Bergische Bezirksverein im Verein Deutscher Ingenieure (VDI) einen neuen Vorsitzenden. Hansen löst den Geschäftsführer der A. Mannesmann Maschinenfabrik in Remscheid Dr. Wilhelm Brunner ab, der den größten technisch-wissenschaftlichen Verein der Region sechs Jahre führte und jetzt als stellvertretender Vorsitzender fungiert.

Als eine seiner wichtigsten Aufgaben sieht Hansen, Kinder und Jugendliche für Technik zu begeistern. „Der Bergische BV engagiert sich seit langem in dem VDIni-Club Bergisches Land und bei den VDI-Zukunftspiloten,“ so Hansen, „hier können Kinder und Jugendliche gemeinsam viel über Technik lernen und vor allem praktische Erfahrungen machen.“

Ein zweiter Schwerpunkt Hansens ist der technische und digitale Wandel unter dem Stichwort Industrie 4.0. „In diesem Prozess sind die Ingenieurinnen und Ingenieure wichtige Gestalter, die verantwortungsbewusst die Welt von morgen planen,“ sagt Hansen.  Sein Anliegen ist auch, die vielfältigen Kooperationen des VDI mit der Bergischen Universität und den Bergischen Institutionen weiter zu pflegen und zu vertiefen.

Hansen betreibt das Ingenieurbüro Hansen-Ingenieure im Technologienzentrum W-tec, das 2005 den Wuppertaler Wirtschaftspreis in der Kategorie „Start-Up des Jahres“  gewann. Im VDI leitet Hansen seit zehn Jahren den Arbeitskreis Bautechnik.

Mit Optimismus sein Licht leuchten lassen

Mit Optimismus sein Licht leuchten lassen
Mit Optimismus sein Licht leuchten lassen

 

Frauen tun sich oft schwer mit der Selbstvermarktung. Ein fib-Workshop in Wuppertal  vermittelte Tipps und Tricks für die Praxis

 

Erfolgreiche Selbstvermarktung im Betrieb – wie werde ich besser wahrgenommen“ war das Thema eines Workshops der Frauen im Ingenieurberuf (fib)im Bergischen Bezirksverein. Ausgehend von der Erkenntnis, dass gute Leistungen allein nicht ausreichen, um sich gewinnbringend im Unternehmen zu positionieren, gab Christiane Flüter-Hoffmann vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln Tipps zur besseren Selbstvermarktung und leitete eine Reihe von Übungen an. Angefangen über die Gremien, an denen man im Unternehmen teilnimmt, über die Wirkung von Gestik, Mimik und Blickkontakt bis hin zum perfekten Smalltalk reflektieren die Teilnehmerinnen ihre Möglichkeiten, sich in ein gutes Licht zu rücken. „Man sollte jede Gelegenheit wahrnehmen, um seine Stärken zu präsentieren,  zum Beispiel ein Lob vom Kunden nach Rücksprache an die Chefetage weiterleiten,“ lautete ein Rat Flüter-Hoffmanns. Sei es die Präsenz bei wichtigen Veranstaltungen, ein guter Kontakt zu Kollegen oder zum Pförtner, ein Beitrag für die Mitarbeiterzeitung – die Möglichkeiten, wahrgenommen zu werden und eine gute Figur zu machen, sind vielfältig. Vorsicht ist in subtilen Bereichen , etwa der Kommunikation, geboten: Ein gewinnendes Lächeln sollte nicht stereotyp wirken, ein Blickkontakt nicht zum Anstarren werden. Trainieren sollte man sich auch darin, die Reaktion des Gegenübers richtig zu interpretieren und ablehnende Signale – zum Beispiel einen gesenkten Blick -  ernst zu nehmen .  Eine bewusste Strategie, die Teilnahme an Mentoring-Programmen im Betrieb, der Ausbau der eigenen Netzwerke sind ebenso wichtig wie zum Beispiel ein Training der eigenen Stimme. „Selbstmarketing sollte allerdings nicht mit Schaumschlägerei verwechselt werden,“ warnte Flüter-Hofmann, „es geht nicht darum, sich besser darzustellen als man ist. Gerade Frauen neigen jedoch dazu, ihr Licht unter den Scheffel zu stellen, und dagegen sollten sie anarbeiten.“ Erfolge sind nicht ad hoc zu erwarten, man braucht einen langen Atem und sollte sein Handeln als kontinuierlichen Verbesserungsprozess begreifen, bei dem auch Misserfolge zu verkraften sind. „Bewahren Sie vor allem Ihren Optimismus und ein heiteres Gemüt,“ sagte Flüter-Hoffmann, „wer von innen strahlt, wirkt auch positiv auf seine Mitmenschen“.

Besuch bei der Lebenshilfe Wuppertal 13. Juni 2014

Über 300.000 Menschen mit Behinderung arbeiten in Deutschland an mehr als 2.500 Produktionsstätten. Eine davon ist die Lebenshilfe Wuppertal, die rund 400 Arbeitsplätze zur Verfügung stellt. Dazu kommen rund 120 Arbeitsplätze für das Fachpersonal. Dass die Lebenshilfe ein attraktiver Partner für Industrie und Gewerbe ist, davon überzeugte sich der AK Produktionstechnik des Bergischen BV im VDI unter der Leitung von Dr. Wilhelm Brunner bei einer Besichtigung der Einrichtung in Wuppertal-Cronenberg.

 

Neben einer Holzwerkstatt gehören Verpacken, Sortieren, Montieren, Entfetten und Konservieren von Metallteilen zum Kerngeschäft der Lebenshilfe. Hinzu kommt das Einschrumpfen von beispielsweise Marmeladengläsern, Briefumschlägen oder 3 D-Puzzles. In der Hochfrequenz-Schweissabteilung werden aus PVC-Flachfolien  Zeugnishefter, Chip-/Scheckkartenhüllen in allen Größen oder Tischflipcharts hergestellt.

 

(Bild: C.Gibiec)
Besuch bei der Lebenshilfe Wuppertal 13. Juni 2014
(Bild: C.Gibiec)
Besuch bei der Lebenshilfe Wuppertal 13. Juni 2014
(Bild: C.Gibiec)
Besuch bei der Lebenshilfe Wuppertal 13. Juni 2014

Ei Ei Ei - VDIni Experimentalvortrag

Ei Ei Ei - VDIni Experimentalvortrag
Ei Ei Ei - VDIni Experimentalvortrag
Ei Ei Ei - VDIni Experimentalvortrag
Ei Ei Ei - VDIni Experimentalvortrag
Ei Ei Ei - VDIni Experimentalvortrag
 

144. Mitgliederversammlung

Bilder der 144. Mitgliederversammlung des Bergischen BV am 05.05.2014

144. Mitgliederversammlung
144. Mitgliederversammlung
144. Mitgliederversammlung