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Bezirksverein Frankfurt-Darmstadt

Science Camps

Die reine Lust am Experimentieren
Energie-Science Camp für Grundschulkinder


„Nicht nur zuschauen, selber experimentieren!“ – nach diesem Motto befassen sich beim Energie-Science Camp 16 Kinder fünf Tage lang mit Themen rund um Strom und Wärme, erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Experimentieren, bauen, messen und staunen: Die Begeisterung der Kinder für Technik ist riesig, wenn sie selbst „anpacken“ dürfen, ihr Interesse hellwach, wenn alle Sinne angesprochen werden. Zum Beispiel, wenn die Jungforscher den Strom fließen „hören“, den sie mit einer Zitronenbatterie erzeugen, oder in ein Würstchen beißen, das sie in der selbst gebauten Kochkiste erhitzt haben.

Kinder für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern, ist das wichtigste Ziel der Science Camps für Grundschulkinder. In dieser Altersgruppe ist der natürliche Forscherdrang besonders groß, ein Angebot in den meisten Grundschulen dagegen kaum vorhanden. Die Camps stellen eine hochwertige, ganztägige Schülerbetreuung in den Ferien dar – auch hier steht bislang ein großer Bedarf einem geringen Angebot gegenüber. Darüber hinaus stärken die Arbeit in der Gruppe und das gemeinsame Ferienerlebnis das soziale Miteinander der Kinder.

Ganztägige und intensive Betreuung

Im Energie-Science Camp betreuen ein Ingenieur oder Naturwissenschaftler, eine pädagogisch erfahrene und eine weitere Kraft maximal 16 Kinder. Die flexible zeitliche Gestaltung der Camps ermöglicht jedem Kind, sich in „seinem“ Tempo mit den Versuchen zu befassen, sie zu wiederholen, auszuprobieren oder mit weiteren Materialien das Thema zu vertiefen. Im Vordergrund steht der Spaß, sowohl beim Experimentieren als auch beim Spielen, wenn die Kinder sich austoben, Fußball spielen, Sandburgen bauen und Freundschaften schließen.

Technische und naturwissenschaftliche Inhalte

Das Energie-Science Camp startet mit dem gemeinsamen Bau eines großen Hauses für die Stofftiere Karlchen und Trixi. Nach und nach statten die Kinder dieses mit selbst gebastelten Lampen und anderen Elektrogeräten aus. Im Lauf der Woche vollziehen sie nach, wie der Strom von den verschiedenen Kraftwerken ins Haus und in die Steckdose gelangt. Das Thema regenerative Energien wird entsprechend der Jahreszeit und der Wetterverhältnisse variiert. Zum Abschluss der gemeinsamen Woche präsentieren die Kinder ihren Eltern, was sie im Science Camp erlebt haben. Auch für diese heißt es dann: „Nicht zuschauen, sondern selber experimentieren.“ Anleitung bekommen sie von ihren Kindern.

Engagement des VDI Bezirksvereins

Seit dem Pilotprojekt des Rhein-Main-Science Camps 2005 unterstützt der VDI-Bezirksverein Frankfurt-Darmstadt die Energie-Science Camps, zunächst als Sponsor heute als Mitveranstalter. Aufgrund des großen Erfolgs bei Kindern und Eltern finanziert der Bezirksverein im Jahr 2006 zusätzlich ein Angebot zum Thema Bionik (= Biologie + Technik). Hier bauen die Jungforscher unter anderem eine Farbstoff-Solarzelle und finden heraus, warum ein Flugzeug fliegt. Aus dem Bionik-Science Camp stammt auch die Idee der „Erfinderkiste“: Die Kinder bekommen eine Aufgabe, für die sie mit vorgegebenen Materialien eine kreative Lösung finden sollen. Dieses Prinzip war so erfolgreich, dass für das nächste Jahr ein „Erfinder-Science Camp“ in Planung ist. Dieses wird sich erstmals an Fünft- und Sechstklässler richten.

Die Veranstalter

Veranstalter der Science Camps ist das Unternehmen two4science mit Sitz in Darmstadt und Gießen. two4science wurde im Jahr 2004 von den promovierten Chemikerinnen und Wissenschaftsjournalistinnen Andrea Gruß und Ute Hänsler gegründet. Für das Konzept der Science Camps erhielten diese im September 2005 den ersten Platz des Innovationswettbewerbs „Esprit gewinnt“ auf der Unternehmerinnenmesse „move it“.

info@science-camp.de

http://www.science-camp.de