Wir verbinden Kompetenz
Verein Deutscher Ingenieure
 
Verein Deutscher Ingenieure > Über uns > VDI vor Ort > Bezirksvereine > Veranstaltungen
Folgen:  FacebookTwitterInstagramXingLinkedInYoutube

Bezirksverein Frankfurt-Darmstadt

Veranstaltungen

Bezirksverein Frankfurt-Darmstadt e.V.
Das Potential von Blockchain in zukünftigen Produktions- und Logistikprozessen
Veranstaltungsdatum: 22.01.2019
Uhrzeit: 16:30
Veranstaltungsort: 63069 Offenbach
Straße: Schumannstrasse 155
Gebäude: FlexLink Systems GmbH
Veranstaltungstyp: Vortrag
Arbeitskreis/ Bezirksgruppe: AK Fördertechnik,Materialfluß,Logistik
Referenten: Referent: Dr. Ralph Reuth, Managing Partner, INNOand GmbH & Co.KG Moderation: Stefan Deuser, Leiter VDI-Arbeitskreis Materialfluss und Logistik, VDI BV Frankfurt-Darmstadt
Informationen zu dieser Veranstaltung:anfordern

Agenda:

16:30 – 17:15 Begrüßung und Einleitung in das Thema Blockchain

17:15 – 18:15 Vortrag von Dr. Ralph Reuth zum Potential der Blockchain-Technologie in Produktions- und Logistikprozessen

18:15 – 19:00 Diskussion zum Thema, mit Networking und einem kleinen Imbiss


Anmeldefrist: 15. 01.2019.

Die Veranstaltung ist auf 40 Teilnehmer begrenzt. Die Zusagen erfolgen in der Reihenfolge der Anmeldungen


Hinter Blockchain verbirgt sich ein neuer Ansatz zur dezentralen, nachvollziehbaren und irreversiblen Verwaltung von Transaktionsdaten wie z.B. Finanztransaktionen, Werte- und Rechteübertragungen, aber auch zur auditsicheren Speicherung qualitätsrelevanter Produktionsdaten. Die Blockchain-Technologie ist in der Lage, eine neue Generation des Internets einzuleiten: nach dem Internet der Dienste und Dinge ein Internet of Trust and Value.

Die Blockchain-Technologie kann als Vertrauens- und Netzwerkinfrastruktur zu einem Wegbereiter für die Industrie 4.0 werden.

Industrie 4.0 steht für eine fortschreitende Vernetzung und Automatisierung von Produktionsprozessen. Voraussetzung für eine Vernetzung ist aber das Vertrauen in die manipulationssichere und nachvollziehbare Abwicklung von Liefer-, Produktions- und Finanztransaktionen. Konkrete Anwendungsfälle ergeben sich unter anderem im flexiblen Supply Chain Management, in der automatisierten Auftragsabwicklung zwischen Maschinen oder der Protokollierung von Daten und Urheberrechten. Während diese Anwendungsfälle existierende Prozesse optimieren, sind auch ganz neue Organisationsformen denkbar. Smart Contracts können dazu genutzt werden, eine Dezentralised Autonomous Organisation (DAO) aufzubauen, die dazu dient, Produktionsnetzwerke zu organisieren und zu steuern. Produktionsmaschinen treten darin mit einer eigenen Identität auf und verkaufen ihre Dienstleistung über Smart Contracts, wickeln die notwendigen Bestellprozesse für Materialien ebenfalls über Smart Contracts ab und bezahlen mit den erworbenen Erlösen Lieferanten und Kredite.


Quelle: Prof. Wolfgang Prinz, PhD, stellvertretender Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT