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Faszination Technik 2014

Strom erzeugen beim Spazierengehen

Feierlicher Abschluss des Wettbewerbs 2014 in Rodgau

Preisverleihung Faszination Technik 2014
Titelmotiv@jacekchabrasewski|fotolia.de (Bild: Jana Kay, Mainz)
Strom erzeugen beim Spazierengehen
Preisverleihungsfeier 2014 mit dem Landesvorsitzenden Herrn Volkmar Roth und dem Hessischen Kultusminister Professor Dr. R. Alexander Lorz (Bild: Jana Kay, Mainz)
Strom erzeugen beim Spazierengehen
Die Bigband der GBS sorgte für den passenden musikalischen Rahmen der Veranstaltung. (Bild: Jana Kay, Mainz)
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gespannte Erwartung bei den TeilnehmerInnen... (Bild: Jana Kay, Mainz)
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Der Hessische Kultusminister Professor Dr. R. Alexander Lorz und Volkmar Roth, Vorsitzender des VDI in Hessen, verliehen gemeinsam die Auszeichnungen. (Bild: Jana Kay, Mainz)
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Dr. Vock, Schulleiter der Friedrich-Wilhelm-Schule aus Eschwege, nimmt den Sonderpreis für die Schule mit den meisten erfolgreichen Teilnehmern entgegen. 2015 wird die Preisverleihung des Wettbewerbs auf Einladung von Herrn Dr. Vock an der FWS stattfinden. (Bild: Jana Kay, Mainz)
Strom erzeugen beim Spazierengehen

13 Kinder aus ganz Hessen wurden am 13. November 2014 in der Georg-Büchner-Schule in Rodgau von Kultusminister Professor Dr. R. Alexander Lorz und Volkmar Roth, dem hessischen Landesvorsitzenden des VDI, für Ihre Ideen und Erfindungen im Rahmen des Wettbewerbs Faszination Technik ausgezeichnet.

 

Der landesweite Wettbewerb Faszination Technik wird seit einigen Jahren vom Landesverband Hessen des Vereins Deutscher Ingenieure und dem Hessischen Kultusministerium veranstaltet. Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 6, 7 und 8 waren bis zu den Herbstferien aufgerufen sich Gedanken darüber zu machen, wo um sie herum Energie „versteckt“ ist und wie sie sie am besten nutzbar machen könnten. Energie ist überall – doch wie damit umgehen?

 

Die jungen Nachwuchsforscher haben sich mit diesem Thema auseinandergesetzt und verschiedenartigste und beeindruckende Beiträge eingereicht. Umfragen, Gedichte und Erzählungen waren ebenso darunter, wie Bilder, Collagen und Modelle. Eine Jury aus fachkundigen Ingenieuren, Lehrerinnen und Lehrern sowie einer Vertreterin aus dem Kultusministerium sortierte und bewertete alle Einsendungen und wählte die Preisträgerinnen und Preisträger aus.

 

Am 13.11.2014 fand nun in der als MINT-freundlich ausgezeichneten Georg-Büchner-Schule in Rodgau-Jügesheim die Preisverleihung statt. Kultusminister Professor Dr. R. Alexander Lorz verlieh gemeinsam mit dem hessischen VDI-Landesvorsitzenden Volkmar Roth die Preise an die Teilnehmer.

 

Die Preisträger…

…in der Kategorie Bilder:

1. Platz Lea Mertes, Taunusschule Bad Camberg

2. Platz Felix Franz und Johannes Hundeshagen, Friedrich-Wilhelm-Schule, Eschwege

3. Platz Tina Reckelkamm und Julia-Lydia Koch, Brüder-Grimm-Schule, Eschwege

 

…in der Kategorie Texte:

1. Platz Halenur Bark, Georg-Büchner-Schule, Rodgau

2. Platz Moritz Techen, Edith-Stein-Schule, Darmstadt

3. Platz Maria Stützer und Lena Schuchhardt, Brüder-Grimm-Schule, Eschwege

 

…in der Kategorie Modelle:

3. Platz Lisa Babik und Karolin Beyer, Friedrich-Wilhelm-Schule, Eschwege

3. Platz Fabio Gätje und Paul Ribitza, Friedrich-Wilhelm-Schule, Eschwege

 

Der VDI ist sehr stolz auf seinen Ingenieurnachwuchs und möchte dessen Engagement mit besonderen Preisen auszeichnen und fördern. Die ersten Plätze waren daher dotiert mit einem Fischertechnik-Modellbaukasten zum Thema Alternative Energien. Für die zweiten und dritten Preise haben sich die ESA in Darmstadt und FERRERO in Stadtallendorf bereit erklärt, den Preisträgerinnen und Preisträgern die Hintergründe der aktuellen Weltraumtechnik sowie die spannende Produktion von Schokolade zu zeigen.

 

Ebenfalls ausgezeichnet mit dem Sonderpreis des Hessischen Kultusministeriums für die Schule mit den meisten erfolgreichen Teilnehmern wurde die Friedrich-Wilhelm-Schule in Eschwege, die beim Wettbewerb 6 der 13 Preisträger stellt. Dr. Vock, Schulleiter der FWS, freute sich sehr über diese Auszeichnung, die die MINT-Aktivitäten an seiner Schule prämierte.

 

Volkmar Roth, der Vorsitzende des VDI in Hessen, zeigte sich ebenfalls sehr erfreut über die Technikbegeisterung der Schülerinnen und Schüler: „Es ist wirklich beeindruckend, auf welche kreativen Ideen die Jugendlichen kommen. Sie gewinnen Energie selbst beim Spazierengehen, sei es in Form der stromerzeugenden Hundeleine oder im Spazierstockgenerator! Auch die Begeisterung, die in vielen Arbeiten zu spüren ist, ist imponierend – die ausführliche Dokumentation der Umfrage zur Energiewende von Halenur Bark aus Rodgau etwa zeugt von großem Engagement bei der Ausarbeitung.“

 

Auch der Hessische Kultusminister Professor R. Alexander. Lorz betonte, „es ist uns ein besonderes Anliegen, Schülerinnen und Schülern vielfältige Zugänge zu technisch-naturwissenschaftlichen Fragestellungen zu eröffnen. Ich bin daher begeistert, über die originellen und überzeugenden Beiträge zu diesem Wettbewerb und bedanke mich auch bei allen Lehrkräften, die unsere Nachwuchsforscher unterstützt haben.“

 

„Die rege Teilnahme von Schülerinnen und Schülern aus der Georg-Büchner-Schule zeigt, dass wir mit unseren umfangreichen Angeboten im Bereich Technik und Naturwissenschaften richtig liegen. Dass nun ausgezeichnet eine Schülerin als Preisträgerin ausgezeichnet wird, freut mich besonders, denn zunehmend mehr Mädchen nehmen die MINT-Angebote wahr.“ sagte der Schulleiter der Georg-Büchner-Schule, Winfried Döring.

 

„Die heutige Preisverleihung zeigt, dass es nach wie vor möglich ist, Schülerinnen und Schüler für Technik zu begeistern“, hob Oliver Quilling, der Landrat des Kreises Offenbach hervor. „Diesen Ansatz des Wettbewerbs halte ich für ungemein wichtig. Gerade in den technischen Berufen und im Ingenieurswesen wird sich nämlich in den kommenden Jahren der Fachkräftemangel dramatisch verschärfen. Hier müssen Politik, Schule und Gesellschaft gegensteuern. Der Schülerwettbewerb ‚Faszination Technik‘  ist ein kleiner Schritt in diese Richtung.“

 

Ganz besonders freute er sich zudem, dass mit Halenur Bark eine Schülerin aus dem Kreis Offenbach den ersten Preis in der Kategorie Texte gewonnen habe. Quilling: „Das ist für mich ein weiteres Indiz dafür, dass die Investitionen, die wir in den letzten Jahren an unseren Schulen getätigt haben, Früchte tragen.“

 

Der Bürgermeister der Stadt Rodgau, Jürgen Hoffmann, freute sich darüber, dass es gelingt, Schülerinnen und Schüler mit ganz praktischen Fragestellungen für Naturwissenschaften und Technik zu interessieren. "Der Ansatz, den der Wettbewerb verfolgt, ist genau richtig: den Schwerpunkt lösungsorientiert zu setzen, um so fachübergreifendes Denken und Ergebnisse zu erreichen."

 

Die Spannung und Freude war auch auf den Gesichtern der eingeladenen Schülerinnen und Schüler zu sehen, die gemeinsam mit ihren Eltern und Lehrern zu der feierlichen Preisverleihung in Rodgau eingetroffen sind. Auch diejenigen, die ohne einen der Preise wieder nach Hause fahren mussten, konnten sich über eine kleine Aufmerksamkeit zum Trost freuen.

Die Ausschreibung

Die Wettbewerbsidee

Energie ist überall. Ständig. Albert Einstein hat vor über 100 Jahren festgestellt, dass jeder noch so kleine oder große Teil der Welt aus Energie besteht. Doch in welcher Form begegnet sie uns?

Energie kann in winzig kleinen und in riesig großen Mengen vorkommen. Manchmal sind die Mengen sogar so klein, dass wir sie gar nicht bemerken. Energie kommt lautlos und selbstverständlich als Strom aus der Steckdose. Energie ist aber auch in heißem Wasser. Die Energie in Benzin lässt Autos fahren und Flugzeuge fliegen. Energie ist in Schnecken, wenn sie langsam vorwärts kriechen. Energie ist in Schmetterlingen, wenn sie ihre Flügel bewegen.

Surfer nutzen die Energie, die in riesigen Wellen steckt, um auf ihnen zu reiten. Vulkane sind ein Beispiel unfassbar großer natürlicher Energiemengen. Die Natur zeigt ihre Kraft aber auch anders: ein riesiger Tornado verwüstete im Mai ganze Landstriche in den USA.

Energie kann von kurzer oder langer Wirkung sein. Die Energie, die Ihr beim Fahrradfahren als Bewegung spürt, verschwindet ganz schnell, wenn Ihr stark bremst. Der Traubenzucker zwischendurch zeigt nur eine kurze Wirkung. Ein Vulkan ist oft über mehrere hunderttausend Jahre aktiv. Vielfach ist Energie selbstverständlich, aber oft auch unbeachtet und ungenutzt.

Aufgabenstellung

Wo begegnet Dir Energie? Hast Du sie bemerkt? Hast Du eine Idee, wie Du sie verwenden könntest und wofür? Hast Du eine Idee, wie Du die kleinen und großen Energiequellen um Dich herum „anzapfen“ oder „einsammeln“ könntest? Wie könntest Du diese Energie so lange aufheben, bis Du sie brauchst?

Wir möchten sehen, wie kreativ Du bist! Gib Deiner Phantasie und Deinen Ideen freien Raum! Erkläre uns, was Du Dir vorstellst. Wir möchten uns von Deiner Begeisterung und Faszination anstecken lassen.

Du bist der Meinung, Du verstehst nicht genug von Technik? Keine Sorge. Stelle Dir einfach vor, Du würdest Deine Idee Deinen Freunden vorstellen. Dabei steckst Du sie mit Deiner Begeisterung für Technik an. Das alleine zählt!

Teilnahmebedingungen

Du kannst Deine Arbeiten in folgenden Kategorien einreichen (Mehrfachbewerbung möglich):

  • Bilder (etwa Zeichnungen, Drucke, Collagen, Fotos. Format max. DIN A3 mit detaillierter Bildbeschreibung)
  • Texte (z. B. Interviews, Umfragen, Berichte, Geschichten, Gedichte oder Drehbücher, max. 12.000 Zeichen inklusive Leerzeichen)
  • Modelle (Größe max. 40 cm x 40 cm x 40 cm  mit ausführlicher Beschreibung des Modells)
  • Videos (Dauer max. 15 Minuten mit genauer Videobeschreibung.)

 

Teilnehmen können

  • Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 6, 7 und 8 hessischer Schulen
  • Einzelne Schüler oder Zweierteams. Teams aus mehr Schülern sind leider nicht möglich.

 

Du möchtest teilnehmen?

1. Schritt:

Bitte melde Dich online bis Freitag, dem 20. Juni hier an. Wir möchten gerne wissen, ob Du teilnehmen wirst und wenn ja, ob alleine oder zu zweit.

2. Schritt:

Wenn Deine oder Eure Arbeit fertiggestellt ist, fülle bitte das Anmeldeformular auf der Rückseite des Flyers vollständig und leserlich aus und sende es zusammen mit Deinem oder Eurem Beitrag bis zum Montag, den 21. Juli 2014 (Datum des Poststempels) ein.

Die Adresse ist:

VDI Landesverband Hessen

Biebricher Allee 58

65187 Wiesbaden

 

Später eingereichte Arbeiten können nicht berücksichtigt werden. Die eingesandten Arbeiten werden nicht zurückgeschickt, können jedoch im Anschluss an die Preisverleihung mitgenommen werden. Alle Teilnehmer erkennen diese Bedingungen an. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Neugierig geworden? Mach mit!

Hier geht's zum aktuellen Flyer.

Die Online-Anmeldung ist hier möglich.

Informationen für Lehrerinnen und Lehrer

Ausbildungs- und Studiengänge in den MINT-Fächern sind ausgesprochen vielfältig und mit sehr guten Berufsaussichten verbunden. Viele Schulen haben auch bereits auf diese Fächer ein besonderes Augenmerk gelegt und etwa Schwerpunktklassen eingerichtet, um den Begabungen und den Interessen der Schülerinnen und Schüler in diesem Bereich entgegen zu kommen. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die sich zu einer Berufsausbildung oder einem Studium im MINT-Bereich entschließen, könnte allerdings noch höher liegen.

 

Das Hessische Kultusministerium und der Landesverband Hessen des Vereins Deutscher Ingenieure VDI e.V. haben daher gemeinsam den Schülerwettbewerb Faszination Technik ins Leben gerufen, der 2014 bereits zum neunten Mal veranstaltet wird. Im hessischen Bildungsserver sowie im Amtsblatt des Hessischen Kultusministeriums finden Sie hierzu die Empfehlungen des Kultusministeriums. Der Wettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller weiterführenden Schulen der Jahrgangsstufen 6, 7 und 8 hessischer Schulen und hat das Ziel, Interesse an technischen Objekten und Abläufen zu wecken und zur Auseinandersetzung mit Technik zu ermutigen, ohne dass mathematische Formeln oder physikalische Erklärungen benötigt werden. Damit sollen auch Schülerinnen und Schüler erreicht werden, die den Naturwissenschaften und der Technik bisher eher skeptisch gegenüberstehen oder sich die Beschäftigung mit diesen Themen nicht zutrauen.

 

Wünschenswert, aber nicht Bedingung, ist, dass die Schülerinnen und Schüler bei der Anfertigung einer Wettbewerbsarbeit von einer Lehrkraft beraten werden. Wir richten uns dabei vor allem an die Klassen- und FachlehrerInnen der Fächer Physik, Deutsch und Kunst. Aber auch LehrerInnen anderer Fächer dürfen gerne mit ihren Schülerinnen und Schülern teilnehmen.

 

Zur abschließenden Preisverleihung in der Georg-Büchner-Schule in Rodgau-Jügesheim werden dann die Schülerinnen und Schüler mit Ihren Eltern und LehrerInnen eingeladen.