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Arbeitskreise

Leitung

Raimund Kalinowski

Ist Deutschland eine Insel? Nutzt es der Umwelt, wenn Umweltauflagen den wirtschaftlichen Betrieb stationärer Schwerölkessel erschweren und deshalb das Schweröl ohne (Umwelt-) Auflagen in Seeschiffen genutzt wird? Was passiert mit dem Schweröl, das ein Dampfer, der in der Nordsee mit Diesel fährt, auf dieser Strecke nicht verbrennt?
 
Biokraftstoffe aus Lebensmitteln
•    Essen wir weniger Brötchen, wenn der Rohstoffpreis pro Brötchen um 0,5 Cent steigt?
•    Da sich aber durch „Biokraftstoffe“ auch Futtermittel verteuern, wird insbesondere Rindfleisch deutlich teurer, sodass der Konsum von Rindfleisch und damit die Anzahl der gehaltenen Rinder sinkt. Rinder gelten wegen der Methanausscheidung als besonders klimaschädigend.
 
Wenn Elektroenergie so umweltfreundlich ist, warum wird dann in stationären Anlagen fossiler Brennstoff verbrannt und E-Automobile transportieren hauptsächlich schwere Batterien?
 
Da die Menge der fossilen Energieträger endlich ist, kann man die Energie (und den damit verbundenen CO2-Ausstoß) nicht „einsparen“, sondern nur umverteilen oder die Verbrennung auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Aber macht es dann Sinn, in Anlagen, die neben CO2 kaum umweltschädliche Stoffe ausstoßen (z.B. moderne KFZ, Brennwertkessel), besonders wenig Treibstoff zu verbrennen und in weniger umweltfreundlichen Anlagen den Großteil zu verfeuern?
 
Müssen Fassaden mit „moderner“ Wärmedämmung „prinzipbedingt“ schimmeln? Ist es sinnvoll, das Schimmeln durch chemische Zusätze zu hemmen oder sollten die Ursachen statt der Symptome im Fokus stehen?
 
Sind Photovoltaik, Solarthermie, Kraftwärmekopplung, Wärmepumpen etc. wirtschaftlich und umweltpolitisch sinnvoll?
 
Jeder (m/w) (auch Nichtingenieure/ Nicht VDI-Mitglieder), der bereit ist ergebnisoffen mitzuarbeiten, ist willkommen! Falls z.B. ein Handwerksbetrieb zusammen mit einem Kunden eine Fragestellung an einem konkreten Projekt, bei dem kein Zeitdruck besteht, behandeln möchte, wird die Begleitung des Projekts gerne als Arbeitsthema erwogen.
 
Die Vorträge des Arbeitskreises werden unter den Veranstaltungen aufgeführt.

Facility Management hat zum Ziel, den kompletten Lebenszyklus eines Gebäudes bzw. einer Immobilie zu begleiten und energetisch, ergonomisch und ökologisch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu optimieren, um die höchstmögliche Wertschöpfung am Arbeitsplatz bzw. des Sachanlagenvermögens zu erreichen.
 
Die integrierte Betrachtungsweise der kaufmännischen, betriebswirtschaftlichen, bauwirtschaftlichen und gebäudetechnischen Disziplinen zur ganzheitlichen Lösung beginnt mit der Planung und Erstellung, setzt sich fort mit dem Betreiben / Nutzen und endet mit der Umrüstung oder dem Abriss.
 
Der Arbeitskreis will Interessierte verschiedener Disziplinen dieser Region für diesen zukunftsträchtigen Markt zusammenführen.
 

Leitung

Dipl.-Ing. Hans-Dieter Hörster

Die VDI-FML gestaltet und organisiert die interdisziplinäre Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch in Fachbereichen und Fachausschüssen. Sie vermittelt durch Tagungen und Seminare Praxiswissen und theoretische Erkenntnisse über die Technik, die Organisation und den Mitarbeitereinsatz in logistischen Systemen und ist Herausgeber von über 300 VDI - Richtlinien. Mehr als 4.000 persönliche Mitglieder werden von ihr betreut.

Mit regionalen Arbeitskreisen in den VDI - Bezirksvereinen ist sie für Fachfragen vor Ort präsent. Alle Arbeitsergebnisse entstehen in ehrenamtlicher Gemeinschaftsarbeit.

Leitung

Prof. Dipl.-Wirtsch.-Ing. M.G. Siegle

Jade Hochschule, Friedrich-Paffrath-Str. 101, 26389 Wilhelmshaven

Die Produktion steht im Zeichen von Innovation und Wandel. Dynamisch und nachhaltig haben sich die Anforderungen von Märkten, Kunden und Gesellschaft verschoben. Für das Produktionsmanagement leiten sich daraus veränderte Aufgaben ab:

So gilt es, neuen Nutzen für Kunden zu schaffen. Denn nicht mehr das einzelne Produkt, sondern sein Nutzen bestimmt langfristig das Kaufinteresse und die Bindung des Kunden. Neue Wertschöpfungspotentiale im Lebenszyklus der Produkte - zum Beispiel durch höhere technische Intelligenz, durch ergänzende Dienstleistungen, durch Serviceangebote - sind zu schaffen und zu steuern.

Das Stichwort des Life-Cycle-Managements beschreibt diese Aufgabe. Dabei werden Produzenten auch zu Partnern, die Verantwortung für ganze Produktgruppen und alle damit verbundenen Prozesse übernehmen. Rollen verschieben sich, Betreibermodelle entstehen, Kooperationen kommen zustande. Dabei werden Beziehungen enger und vernetzter; zu Kunden wie auch zu Lieferanten.

Produktionsnetzwerke als Wertschöpfungsverbunde bilden sich. Die moderne Informations- und Kommunikationstechnik liefert die Voraussetzung für das Management integrierter Prozesse und vernetzter Strukturen. Auch das Zusammenwirken von Arbeit, Technik und Umwelt ist über das Management der Produktion steuern. Moderne Führungsmethoden und angepasste Automatisierungskonzepte fördern Flexibilität und Kreativität der Mitarbeiter. Gleichzeitig erfordern die ressourcenschonende Produktion und die Idee der Kreislaufwirtschaft ökologisch orientierte Produkt- und Produktionskonzepte.

Management der Produktion ist damit mehr denn je eine ganzheitliche Aufgabe. Sie vernetzt das Zusammenwirken von Entwicklung und Vertrieb, Produktion und Logistik, Arbeit und Technik, Ökonomie und Ökologie, Informations- und Kommunikationstechnik. Ihr Ziel ist letztlich die Fitness der Produktion - auch für zukünftige Zeiten von Innovation und Wandel.

Leitung

Dipl.-Ing. Manfred Knipper

Der Arbeitskreis Qualitätsmanagement dient

  1. zum Austausch von Erfahrungen
  2. zur Unterstützung bei der Einführung entsprechender Managementsysteme
  3. der Entwicklung spezieller Lösungsvorschlägen in der Organisationsentwicklung.

Das Qualitätsmanagement wird als Bestandteil eines Integrierten Managementsystems betrachtet, wobei übergreifende Aspekte berücksichtigt werden.

Leitung

Dipl.-Ing. Manfred Knipper

Der Arbeitsschutz hat die Aufgabe:

  • Mitwirken beim Erstellen und Durchsetzen der unternehmerischen Ziele durch:
  1. gesunde Mitarbeiter.
  2. Sicherstellen, dass die benötigte, eingeplante Fachkraft anwesend und einsetzbar ist.
  3. effiziente Arbeitsvorbereitung auf die Aufgabe und den Mitarbeiter abgestimmt.
  • Präventives, vorbeugendes Handeln durch:
  1. Arbeitsstätten, wo der Mitarbeiter sicher und effizient seine Tätigkeit durchführen kann.
  2. Arbeitsplätze, die auf seine Bedürfnisse zum Erreichen der Aufgabe ausgestattet sind.
  3. Kollegen, die durch Können und Teamgeist zusammenarbeiten.
  • Effektive Unterstützung der Produktion und Werksleitung mit seinen Hilfsabteilungen durch:
  1. Arbeitsschutzstrategien, um das aktuelle Risiko gering zu halten.
  2. Zukunftsorientierte Planungen und Vorgaben.
  3. Hilfe durch Überprüfungen und Weiterentwicklung der Arbeitsschutzziele.
Leitung

Prof. Dipl.-Wirtsch.-Ing. M.G. Siegle

Jade Hochschule, Friedrich-Paffrath-Str. 101, 26389 Wilhelmshaven

Die Ausrichtung der Unternehmen auf Bestandssenkung und Reduzierung der Durchlaufzeiten bei gleichzeitiger Kundenorientierung hat in ihrer Entwicklung zur Kulmination im Konzept des Supply Chain Managements geführt.

Die logistische und organisatorische Zusammenführung der Planung und Auftragsabwicklung über mehrere Unternehmen hinweg wirft jedoch Fragen neuer Dimensionen auf und erfordert ein neues Verständnis der Unternehmensbeziehungen. Die Herausforderungen und Problemfelder, die sich für Unternehmen durch das Management der Supply Chain ergeben, werden durch die Nutzung neuer unternehmensübergreifender Instrumente und Software stark beeinflusst. Durch die Komplexität der zwischenbetrieblichen Beziehungen in globalen, grenzenlosen Unternehmensnetzwerken sind Best-Practice-Analysen möglich und von immanenter Wichtigkeit.

In diesem Arbeitskreis wollen wir aktuelle Entwicklungen des Supply Chain Managements und den Zusammenhang zu angrenzenden Bereichen diskutieren. Der Arbeitskreis wendet sich an Studentinnen und Studenten, die sich für die Produktion, Beschaffung, Organisation, Logistik, Strategie und Vertrieb sowie Informationstechnologien interessieren.