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Der VDI OWL als Samen für das Ökosystem Zirkuläre Wertschöpfung

Das Thema Zirkuläre Wertschöpfung hat sich über den VDI OWL hinaus - zusammen mit anderen Partnern der Region - zum TOP-Thema für unseren Industriestandort entwickelt. Dieses Resümee zogen die VDI OWL Mitglieder, die sich aktiv in und außerhalb des VDI OWL für diesen Ansatz engagieren. Auch für die Zukunft versteht sich der VDI OWL als Netzwerk-Plattform für die aktiven Player, der Institutionen und Interessierten, die das Thema Zirkuläre Wertschöpfung in OWL weiter voranbringen wollen.

„Anfangs haben wir den Samen gesetzt, jetzt ist der VDI OWL Nährboden oder Fundament für gemeinsame Aktivitäten mit unseren Netzwerkpartnern für das Ökosystem Zirkuläre Wertschöpfung“, so Fabian Schoden, Vorstand VDI OWL/Social Media. "Darüberhinaus haben wir das Thema über die Grenzen von OWL auf die VDI Landesebene NRW gebracht." Mit Klaus Meyer als VDI NRW Vorsitzenden haben VDI-Mitglieder mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Hochschule aus NRW regionale Ansätze Zirkulärer Wertschöpfung bei den VDI Impulsgesprächen NRW diskutiert.

Neue Denkschule der Zirkulären Wertschöpfung in OWL

Dezember 2018: Eine neue Denkschule der zirkulären Wertschöpfung hat sich 2018 in OWL verbreitet. Die zunehmende Kreislaufwirtschaft ist dem VDI OWL, der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) und dem Regionalbüro Bielefeld der Effizienz-Agentur Nordrhein-Westfalen (EFA NRW) zu verdanken. Sie haben über ihre sechsteilige Reihe „Circular Economy“ mehr als 200 Fachkräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft erreicht. Zur Abschlussveranstaltung der Reihe für 2018 trafen sich jetzt bei WAGO in Minden über 60 Gäste.   

Im Mittelpunkt der Abschlussveranstaltung standen Impulse und Diskussionen zum Thema. Bianka Engelmann, Umwelttechnikingenieurin bei der WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG, sprach über die Erfahrungen und Ergebnisse aus der Lebenszyklusanalyse (Life Cycle Assessment) im Unternehmen. Mario Koch, Geschäftsführer von makoni design, demonstrierte anhand seiner Designer-Klavierhocker, wie der Effizienzgedanke bereits bei der Produktgestaltung greifen kann

Veranstaltungsreihe "Circular Economy" 2018 - mit Kooperationspartnern

Der VDI Ostwestfalen-Lippe, Projektgruppe Zirkuläre Wertschöpfung, und die IHK Ostwestfalen-Lippe luden 2018 gemeinsam mit der Effizienz-Agentur NRW Akteure und Akteurinnen aus Wirtschaft, Hochschule und Zivilgesellschaft zur Veranstaltungsreihe „Mit ressourceneffizienten Produkten zu einer Circular Economy“ ein. Die Reihe informiert, wie Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen in kleinen Schritten sowohl ressourceneffizient als auch wirtschaftlich gestalten können.

Zum Artikel aus den VDI Nachrichten vom 27. April 2018

Circonomy in Lehre und Forschung

Mai 2018: Zur dritten Veranstaltung „Circular Economy in Lehre und Forschung“ kamen rund drei Dutzend Interessierte aus ganz OWL – von Kommunen, Hochschulen, Unternehmen und Verbänden – an den Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik der Fachhochschule (FH) Bielefeld.

Den effizienten Einsatz von Ressourcen, nachhaltiges Wirtschaften, Beratungs- und Fördermöglichkeiten thematisierte eingangs Lisa Venhues, Beraterin der EFA, Kompetenzzentrum für Ressourceneffizienz in NRW. Sie stellte den PIUS-Check für Produktintegrierten Umweltschutz und Beispiele aus der Praxis für klimafreundliche Produkte von der Materialauswahl über das Design bis zur Herstellung vor.

„Wir bieten seit dem Wintersemester 2017/2018 Vorlesungen und Seminare zum Thema zirkuläre Wertschöpfung an, betreuen Projektarbeiten und führen seit Jahren Forschungsprojekte durch“, erklärte Professorin Dr.-Ing. Eva Schwenzfeier-Hellkamp, die an der FH am Forschungsschwerpunkt Intelligente Technische Energie-Systeme (FSP ITES) tätig ist

CirConomy und neue Geschäftsmodelle

März 2018 - Veranstaltungsreihe "Circular Economy" machte mit dem Thema "Neue Geschäftsmodelle" im Gütersloher CER Station: „Grüne“ Geschäftsideen auf die Leinwand bringen

Thema des Workshops war die Entwicklung neuer Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle mit der Methode Business-Model Canvas. Dabei war die Kreativität der rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefragt.
Wer erfolgreiche Geschäftsmodelle entwickeln möchte, braucht den Blick über den Tellerrand, Eingebung, Kreativität, eine Portion Glück – und Struktur. Das Business-Model Canvas (deutsch Leinwand) hat sich zum Mittel der Wahl entwickelt, um neue Geschäftsmodelle und Ideen zu visualisieren und zu testen, ob diese auch unternehmerisch sinnvoll sind. Ungewohnte Fragestellungen bzw. Denkkategorien ermöglichen es den Anwendern, aus bestehenden Denkmustern auszubrechen und neue Ideen zu entwickeln.