Direkt zum Inhalt
Bild: Maskot/Maskot, Getty Images

VDI OWL

Young Engineers >>

Triff die Zukunft.

Herzlich Willkommen

...auf der Seite der Studierenden, der Jungingenieur*innen und Berufseinsteiger*innen des VDI OWL!

 

Mit euch VDI-Mitgliedern aus verschiedenen Studienrichtungen möchten wir:

  • von Kontakten zu Wirtschaft und Industrie profitieren
  • unser theoretisches Wissen in der Praxis zu erproben
  • das Studium praxisnäher gestalten und Hintergründe erfahren
  • mal den Blick über den Tellerrand wagen

Unsere Aktionen:

  • Regelmäßige Stammtische zum Austauschen und Vernetzen
  • Exkursionen und Betriebsbesichtigungen
  • Seminare  - virtuell und in Präsenz

Themen, die uns bewegen:

  • Der Umgang mit Krisen
  • Management und Schlüsselkompetenzen
  • Nachhaltigkeit, 1,5 Grad, zirkuläre Wertschöpfung, Umsetzung der 17 SDGs
  • Digitalisierung - 5G
  • Industrie 4.0

    Meldet euch gern, um mit uns zusammen etwas zu bewirken!

    Fabian - Young Engineer/ FH-Bielefeld

    Simon - VDI OWL Geschäftsstelle

    TERMINE - INFOS - ANMELDUNG

    Wie können wir das 1,5 Grad-Ziel erreichen? - Systemische Sichtweisen auf unsere Zukunft

    Der VDI setzt sich für das 1,5-Grad-Ziel ein als Obergrenze für die globale Temperaturerhöhung vom Beginn der Industrialisierung (Jahr 1850-1900) bis zum Jahr 2100 ein. Was bedeutet das konkret? An welchen „Schrauben“ lohnt es zu drehen? Wie herausfordernd sind die für die 1,5 Grad erforderlichen Änderungen? Und wie steht das in Zusammenhang mit den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen, den 17 SDGs?

    In diesem Workshop erprobt Ihr als Teilnehmende spielerisch in 2 sehr unterschiedlichen Simulationsmodellen die Handlungsmöglichkeiten und deren Wirkungen. Ihr übernehmt darin eine Beraterrolle für die Regierung bzw. kämpft für eure Lobby-Interessen.

    Klimawandel ist für uns aber längst nicht unsere einzige Herausforderung als technisch-wirtschaftliche Zivilisation. Die Nachhaltigkeitsziele verdeutlichen weitere, wichtige Herausforderungen. Und dann noch Corona und Frieden auf Erden. Wie bekommt man das alles „unter einen Hut“? Daran schließen sich ganz konkret Fragen an: In was für einer Welt möchtest du leben und mitwirken? Wo und wie möchtest du (d)eine attraktive Zukunft mitgestalten?

    In diesem Workshop trainierst du dein systemisches Denken, entdeckst Umsetzungsmöglichkeiten für deine berufliche Praxis und lernst andere Young Engineers kennen.


    Geplant ist in Stichworten – geplant, aber vielleicht etwas zu viel für einen Tag. Wir entscheiden gemeinsam, wie wir den Tag nutzen:
     

    • Noch vor dem Workshop-Tag: Briefing für die Rollen in En-Roads
    • Begrüßung und Rahmen
    • Die VUCA-Welt: Grenzen des Wachstums, vom Wasserfall zu agil, Voraussagen beeinflussen die Realität
    • Der Rahmen von Ecopolicy: Frederic Vester, Ökolopoly, 80er Jahre, Kybernetik, aufkommendes Grün-Denken, 1997 als Computerspiel, menschliches Wohlergehen als Leitstern
    • Ecopolicy spielen! Gemeinschaftlich!
    • Auswertung
    • Klima-Quiz
    • Spiel zur Tragik der Allmende
    • Der Rahmen von En-Roads: Pariser Klima-Gipfel, aktueller Stand, Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen, Gegenbewegung, Trägheiten, MIT Sloan: C-ROADS & En-ROADS
    • En-ROADS gemeinsam spielen in unterschiedlichen Rollen
    • Auswertung
    • Klimaanpassung: Der aktuelle Bericht der IPCC Arbeitsgruppe 2
    • Nachhaltigkeit: Effizienz, Kongruenz, Suffizienz. Technische bzw. biologische Kreislaufwirtschaft
    • Nachhaltigkeitsziele: Wo gibt’s Überlappungen? Multisolving. Leitstern Gewinnmaximierung und/oder Wohlergehen der Menschen?
    • In jedem Ende lauert die Chance für etwas Neues!
    • Kleingruppen: Meine Beiträge aus meinem Unternehmen, mein Engagement?
    • Kleingruppen, Ergebnisse im Plenum: In was für einer Welt möchtest du leben und mitwirken? Wo und wie möchtest du (d)eine attraktive Zukunft mitgestalten? Was gibt dir Halt und Zuversicht?
    • Unsere Entscheidung: Wie soll der Kostenbeitrag genutzt werden?
    • Rückblick auf den Tag


    Der Kostenbeitrag, den du für den Workshoptag zahlst, dient letztlich einer Nachhaltigkeitsmaßnahme, über die ihr am Ende des Tages entscheidet. Wollt ihr im Rahmen der Klimawoche Bielefeld Bäume pflanzen oder es an eine klima- und menschenfreundliche Initiative spenden?

    Gestalter & Moderator des Workshops:

    Rainer Pivit, KLARA agil: Physiker, freiberuflicher Berater und Workshopgestalter. Schon seit meinem Studium suche ich Wege, wie Technik, Wissenschaft, Wirtschaft und Demokratie zum Wohlergehen der Menschen und der Natur genutzt werden können.
     

    Kostenbeitrag:

     

    • 15 EUR für Studierende
    • 30 EUR für Nicht-Studierende

     

    Die Veranstaltung findet ab 6 Anmeldungen statt. Maximal 18 Anmeldungen sind möglich.

     

    Zur Anmeldung

    Vergangene Veranstaltungen

    Junli Yan kam aus China nach Deutschland um ein Masterstudium aufzunehmen, welches sie im Juni diesen Jahres erfolgreich abschließen konnte. Über ihre vielseitigen Erfahrungen und Herausforderungen, welche ihr dabei im Studium wie auch im Alltag begegnet sind möchte sie berichten. Geboren und aufgewachsen in China, ist sie neugierig auf die westliche Kultur geworden. Ein Zufall führte sie in den Bereich der Ingenieurwissenschaften, welche sie als sehr interessant empfunden hat. Nach einem Jahr Berufserfahrung in China hat sie sich entschlossen, ein Masterstudium zu beginnen, um ihr Wissen auf dem Gebiet der Industrie 4.0 zu erweitern. Eine Zusage für den Masterstudiengang Production Engineering and Management an der TH-OWL brachte sie nach Ostwestfalen-Lippe, um ihren Traum zu verwirklichen. Um ihre Erfahrungen zu erweitern und ihre Karrierechancen zu verbessern, hat sie mehrere Versuche unternommen, einen Praktikumsplatz zu finden. Dabei stieß sie auf unterschiedliche Hürden, unter anderem die Priorisierung der deutschen Sprache in vielen Unternehmen. Das Eintreten der Pandemie machte die Situation nicht einfacher, jedoch konnte die Zeit genutzt werden, um die eigenen Fähigkeiten weiter auszubauen. Unter anderem trat sie dem VDI bei und besuchte verschiedene Weiterbildungsangebote. Jetzt ist sie bereit für einen Neuanfang nach dem Studium und möchte im Rahmen des Vortrages anderen Menschen von ihren Erfahrungen berichten.

    Als Chemie- und Verfahrensingenieurin habe ich täglich viele spannende und interessante neue Aufgabenfelder entdeckt. Der erste Job nach dem Studium war für mich - als Frau Ende 20 - nicht leicht zu finden. Hier sollte man generell seinem Instinkt vertrauen und darf sich nicht ausnutzen lassen. Ist diese Hürde erst einmal genommen, stehen Forschung, Entwicklung, Innovationen und das Eingehen auf Kundenwünsche an der Tagesordnung. Ich war stolz darauf, wenn ein neues Produkt auf den Markt kommt, an dessen Entwicklung ich maßgeblich beteiligt war. Außerdem konnte ich meiner Kreativität freien Lauf lassen, mich regelmäßig weiterentwickeln und ausprobieren. Aber möchte ich das wirklich mein restliches Leben lang machen? Diese Frage stellte ich mir nach ein paar Jahren Tätigkeit als Verfahrensingenieurin. Mein Herz hat ganz klar NEIN gesagt und sich für einen neuen Weg - die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen - entschieden. Jetzt arbeite ich als Lehrerin im Seiteneinstieg für die Fächer Chemie und Mathematik. Der Umweg als Ingenieurin ist für mich dabei die beste Entscheidung gewesen.
     
    M.Sc. Julia Plattfaut, Chemie- und Verfahrensingenieurin, jetzt Hauptschullehrerin im Seiteneinstieg für die Fächer Chemie und Mathematik

    Berufswege - Vom Zeolith zum Radieschen

    Der Blick zurück ist manchmal trügerisch. Da wirkt der Lebenslauf glatt, logisch und unvermeidbar. Aber wenn ich mich darauf besinne, gab es doch die ein oder andere Weggabelung, an der ich Entscheidungen treffen musste:  Industrie oder Landwirtschaft? Konzern oder Kollektiv?  Forschung oder Handwerk? Was kommt wohl als nächstes?

    Guntram Sauermann, Dipl. Ingenieur, Vordiplom an der TU München und Hauptdiplom an der TU Braunschweig

    Marlon Ulbort und Gerhard Herbers erzählen von ihren Erfahrungen als „Ingenieure ohne Grenzen“. Als eine gemeinnützig anerkannte Hilfsorganisation leistet Ingenieure ohne Grenzen seit 2003 internationale Entwicklungszusammenarbeit gemeinsam mit lokalen PartnerInnen mit dem Fokus auf Probleme in den Bereichen Wasser-, Sanitär-, Energieversorgung und Brückenbau.

    Aktuell engagieren sich Marlon und Gerhard mit den Regionalgruppen Bielefeld und Paderborn in Uganda. Konkret geht es um den Umzug einer Schule für Sehbeeinträchtigte, samt Wohngebäude für die SchülerInnen und Lehrkräfte. Das Projekt startete im April. Die Vorarbeiten verliefen so gut, dass eine Erkundungsreise schon für September 2020 geplant war. Doch dann stiegen die Corona-Zahlen weltweit und das weitere Vorgehen wurde unklar:

    „Was können wir tun, wenn niemand aus- oder einreisen darf? Wie funktioniert Entwicklungszusammenarbeit in Zeiten einer Pandemie?“

    Die Ehrenamtlichen mussten neu denken, neue Lösungen erarbeiten, neue Wege und neue Möglichkeiten testen. Marlon und Gerhard erzählen vom Prozess des „Neudenkens“ und welchen Mehrwert sie daraus schöpfen konnten.

    Marlon Ulbort, seit sieben Jahren aktiv bei der Organisation, hat Erfahrungen aus dem Ehrenamt mitnehmen dürfen, die ihn später als Elektroingenieur der 38. deutschen Antarktis-Überwinterung auf der Forschungsstation Neumayer III gut geholfen haben. Herausforderungen anpacken bevor sie zu Krisen wachsen oder bestehende Krisen als Wendepunkte zu nutzen um Spannungsfelder nachhaltig abzubauen, sind Perspektiven die ihn persönlich im Ehrenamt ansprechen. Im Moment bietet sein Engagement einen Ausgleich zu seinem Studium der Optimierung und Simulation an der Fachhochschule Bielefeld.

    Gerhard Herbers, seit Herbst 2019 bei der Organisation tätig, möchte seine Erfahrung aus Infrastrukturprojekten mit den vielen engagierten Menschen im Ehrenamt direkt teilen. Als Prokurist einer Tochter eines großen europäischen Bauunternehmens schauen die Projekte anders aus als im Ehrenamt. Projekte aus den konkreten Bedürfnissen vor Ort abzuleiten und sich zu Fragen welche ingenieurswissenschaftlichen bzw. praktisch erprobten Handlungsweisen nachhaltig vor Ort wirklich Bestand halten können, sprechen ihn an.

    Für zwei Arbeitgeber gleichzeitig zu arbeiten, konnte ich mir nie vorstellen und dann noch zu einem Themenspektrum, welches mir fremd war. Meine Neugier hat letztlich den Ausschlag gegeben, mich auf die neuen Wege einzulassen. Seinen Horizont zu erweitern bringt persönlichen Gewinn, auch wenn es sich nicht gleich in barer Münze auszahlt. Rückblickend betrachtet bauen die Entwicklungsschritte alle aufeinander auf und haben mir das ermöglicht, was ich heute mit Begeisterung tue.


    Dörthe Knefelkamp, Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH), M.Sc., Global Industry Manager für Building Installation im Bereich Market Management Building & Industry bei WAGO und Mitarbeiterin am Institut für Technische Energie-Systeme, Arbeitsgebiet Circular Economy, Fachhochschule Bielefeld, Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik

    In lockerer Atmosphäre wollen wir uns austauschen über gemeinsame Aktivitäten, Themenwünsche, eigene Ideen, die Ihr vielleicht in unserem Netzwerk umsetzen wollt.

    Studierende und Berufseinsteiger*innen aller Hoschulen in OWL sind zu unserem Nikolaus-Stammtisch herzlich herzlich willkommen, auch eure Kommiliton*innen, die noch kein Mitglied im VDI sind.

    Ganz kurz stellen wir den VDI OWL vor und was gerade - trotz Corona - los ist.

    Unsere Stammtische finden in der Regel alle 2 Monate statt, mal virtuell, mal in Präsenz, wenn möglich.


    Wir freuen uns auf den Austausch mit euch, Spaß und Inspiration.

     

    Ingenieur*innen in Krisenzeiten: Der Umgang mit außergewöhnlichen Situationen

    In dieser Veranstaltungs-Reihe berichten Ingenieurinnen und Ingenieure von ihrem beruflichen Lebensweg im Spannungsfeld von Neugier & Krise, Wagemut & Mutlosigkeit, Gradlinigkeit & Umwegen. Sie erzählen von persönlichen Erfahrungen, wie sie z.B. in Krisen Alternativen genutzt und neue Berufsbilder für sich entdeckt haben. Diese persönlichen Erzählungen können Anregungen sein, als Jungingenieur und Ingenieurin den eigenen Weg zu finden.

    Dabei geht es auch um Erkenntnisse und Fragen wie:

    • Wie haben sich Umwege im Nachhinein als zielführend erwiesen?
    • Wo und bei wem haben Sie Unterstützung gesucht und angenommen?
    • Wie kann ein Netzwerk wie der VDI für junge Ingenieurinnen und Ingenieure in Krisensituationen eine Stütze sein bzw. von den Jungingenieur*innen genutzt werden?

    Für dieses Jahr sind weitere Austausch-Abende in Planung. Möchtest Du von Deinem Umgang mit Krisensituationen berichten, komm gern auf uns zu (bv-owl@vdi.de).

    Wir freuen uns auf einen weiteren Austausch mit Euch und welche Erfahrungen Ihr macht,

    Steffen Wenk (Ideengeber), Fabian Schoden, Dörthe Knefelkamp, Bernd Hettig und Birka von Schmidt

    Fabian SchodenBild: VDI OWL/Katrin Biller
    Ansprechpartner für die FH Bielefeld und den Vorstand VDI OWL

    Fabian Schoden

    Simon BeckerBild: VDI OWL/Katrin Biller
    Ansprechpartner in der Geschäftsstelle

    Simon Becker