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VDI-Forum | Wirtschaft | Wissenschaft

Das VDI-Forum | Wirtschaft | Wissenschaft wird vom VDI-Landesverband Sachsen-Anhalt traditionell im 1. Halbjahr eines jeden Jahres durchgeführt. Je nach Schwerpunkt, der sich jeweils aktuellen Themen bzgl. innovative Technologien, Unternehmensführung, Infrastrukturanpassung, Fachkräftesicherung, Wirtschaftswachstum u.v.m. widmet, holt sich der VDI-Landesverband als Hauptakteur weitere Fachexperten oder Institutionen mit ins Boot. Die Themen werden durch Vorträge angeschnitten, im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Fachexperten sowie mit dem Publikum diskutiert und teilweise durch eine Ausstellung ergänzt.

(12.) VDI-Forum | Wirtschaft | Wissenschaft 2020 – ABGESAGT

Innovationsfeld Energiewende

Am 11.06.2020 wollten wir unser 12. VDI-Forum | Wirtschaft | Wissenschaft bei regiocom zum wichtigen Thema "Innovationsfeld Energiewende" durchführen, was aufgrund Corona nicht möglich war. Da jedoch die Corona-Epidemie nicht jegliche Überlegungen für die Zukunft lahm legen darf, haben wir die Ausgabe der Mitteldeutschen Mitteilungen 3/2020 dem gleichnamigen Thema gewidmet. Es ist unserer Redaktion gelungen, zahlreiche Beiträge zu akquirieren, die einen Einblick in die vielfältigen technischen Herausforderungen und Möglichkeiten bieten.

11. VDI-Forum | Wirtschaft | Wissenschaft 2019

Automatisiertes Fahren & E-Mobilität – Lösungen der Mobilität von morgen und ihr Einfluss auf die Wertschöpfungsketten der Automobilindustrie

Der Nachmittag des 23.05.2019 stand für die Aktiven und Gäste des 11. VDI-Forums ganz im Zeichen der Mobilität von morgen. Als erstes sah das Programm die Besichtigung der Fertigungsbereiche des Automobilzulieferers thyssenkrupp Presta Schönebeck GmbH, eines unserer Fördernden Unternehmen, vor. Genau die Hälfte der Teilnehmenden nahm dieses Angebot wahr. Mit dem Forum ging es dann im IGZ InnoLife in Schönebeck am Kurpark von Schönebeck/Bad Salzelmen weiter.

Der kurzen Begrüßung durch den Vorsitzenden Prof. Mirko Peglow vor über 110 Teilnehmenden stimmten drei Vorträge auf die von Frau Sandra Ivonne Stieger moderierte Veranstaltung ein. Über »Autonomes Fahren – wie sicher sind wir unterwegs?« sprach Prof. Dr.-Ing. Steffen Müller, Fachgebiet Kraftfahrzeuge an der TU Berlin und Mitglied im VDI-Fachbeirat Sicherheit, Methoden und Prozesse. Hans Remsing, Leiter Kompetenzzentrum Automotive der Deutsche Bank AG, ging im zweiten Vortrag auf »Batterieelektrischer Antrieb – Transformation oder Disruption für die Automobilindustrie?« ein und über »Elektromobilität: Herausforderungen für Automobilzulieferer Sachsen-Anhalts« referierte Herr Sascha Singer, Geschäftsführer der zuvor zur Besichtigung stehenden thyssenkrupp Presta Schönebeck GmbH. Alle drei Referenten machten deutlich, dass Deutschland auf einem guten Weg sei, dass es aber noch etlicher Maßnahmen und Investitionen bedarf, dass die Mobilität von morgen nicht nur unter Forschenden Einzug hält, sondern auch flächendeckend im täglichen Leben ankommen wird. Dazu zählen insbesondere Investitionen in die notwendige flächendeckende Infrastruktur und die Anpassung des Energiesektors, auf den noch immense Herausforderungen zukommen, wenn es heißt »Deutschland ist elektromobil«.

Die Podiumsdiskussion bot im Anschluss an die Vorträge noch die eine oder andere Gelegenheit, die Aussagen der drei Referenten zu vertiefen und darüber hinaus zu erfahren, welche Bedeutung die Politik Sachsen-Anhalts diesem Thema beimisst (Staatssekretär Dr.-Ing. Jürgen Ude im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt), wie die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg sich mit neuen Studiengängen auf die zukünftigen Bedarfe einstellt (Rektor Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan), und inwieweit die Automobilzulieferer Sachsen-Anhalts sich auf die Anforderungen der Märkte einstellen (Clustersprecher mahreg Automotive e.V. Dr.-Ing. Stefan Schünemann).

Das Podium (v.l.): Dr.-Ing. Stefan Schünemann, Clustersprecher mahreg Automotive e.V.; Prof. Dr.-Ing. Steffen Müller, Fachgebiet Kraftfahrzeuge an der TU Berlin und Mitglied im VDI-Fachbeirat Sicherheit, Methoden und Prozesse; Hans Remsing, Leiter Kompetenzzentrum Automotive der Deutsche Bank AG; Sandra Yvonne Stieger, Moderatorin; Staatssekretär Dr.-Ing. Jürgen Ude, Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt; Sascha Singer, Geschäftsführer thyssenkrupp Presta Schönebeck GmbH; und Prof. Dr. Jens Strackeljan, Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Das abschließende Get-together mit leckerem Imbiss für jeden Geschmack bot bei herrlichem Wetter im Außenbereich des IGZ InnoLife Gelegenheit zum intensiven Diskutieren, was im Rahmen der Podiumsdiskussion etwas zu kurz gekommen war. Daneben bot das Angebot »E-Fahrzeuge hautnah« die Möglichkeit, einen Blick unter die Motorhaube von E-Fahrzeugen zu werfen und eine Probefahrt zu machen. Alle Mutigen oder Neugierigen, ob Mann oder Frau, die entweder selbst gefahren oder mitgefahren sind, waren begeistert. Für dieses Angebot standen Fachberater mit E-Fahrzeugen von drei deutschen Marken von Magdeburger Autohäusern zur Verfügung: Smart – Katrin Roloff, Stern Auto GmbH Center Magdeburg (Förderndes Unternehmen), AUDI – Nico Müller, Voets Autozentrum GmbH Magdeburg-Süd, und BMW – Steffen Reimann und Dennis Tjaden, Schubert Motors GmbH, Magdeburg.

Insgesamt gab es sehr gutes Feedback für die rundum gelungene Veranstaltung, auch Dank aller an der Organisation und Durchführung aktiv Beteiligten, eines an allen Angeboten interessierten Publikums sowie eines angenehmen Ambientes des IGZ InnoLifes Schönebeck. Dass das Thema den Nerv getroffen haben muss, zeigte auch der am 25.05.2019 erschienene halbseitige Artikel im Wirtschaftsteil der Magdeburger Volksstimme.

10. VDI-Forum | Wirtschaft | Wissenschaft am 31. Mai 2018

Ingenieurforum 2018 | Unternehmensnachfolge

Extrem warm war es im Gartensaal und im Foyer und auch auf der Terrasse des Gesellschaftshauses Magdeburg am 31. Mai 2018, drinnen wie draußen. Das hat die fast 100 Teilnehmer nicht davon abgehalten, ihrer Anmeldung entsprechend teilzunehmen. Sicher hat dies nicht am angekündigten Imbiss, sondern am angesetzten Thema »Unternehmensnachfolge« gelegen.

Vorweggenommen werden kann, egal ob Nachfolge aus der eigenen Familie. aus dem Kreis der leitenden Mitarbeiter oder von außen, es sollte möglichst mit einem Zeitraum von mindestens fünf Jahren gerechnet werden, bis das Unternehmen komplett mit allen Rechten, allen Pflichten, organisatorisch, finanziell usw. übergeben ist.

Zur Einstimmung auf das Thema folgte ein Bericht über die Unternehmensnachfolge bei der ÖHMI AG als Best Practice-Beispiel. Der Übergebende Vorstand, Dr. Peter Transfeld, heute Geschäftsführer der ÖHMI Innovation GmbH, berichtete, wie er die Übergabe der ÖHMI AG an seinen jüngeren Sohn, Dr. Carsten Transfeld, Schritt für Schritt vorbereitet und realisiert hat. Der heutige Vorstand Dr. Carsten Transfeld setzte die Beschreibung der Übergabe schließlich fort. Den beiden ist es gelungen, eine harmonische und »geräuschlose« Übergabe hinzubekommen. Früher beriet der studierte Jurist Dr. Carsten Transfeld seinen Vater in Rechtsfragen. Heute berät Dr. Peter Transfeld seinen Sohn in technischen Fragen. Daneben führt er zwei kleine Tochterunternehmen innerhalb der Firmengruppe, wodurch ihm das oft bestehende Problem des Loslassens nicht so schwer fällt, wie er abschließend selbst betonte.

In der sich anschließenden Podiumsdiskussion betonte Staatssekretär Dr.-Ing. Jürgen Ude, dass es wichtig sei, dass Sachsen-Anhalts Unternehmen möglichst nicht von Konzernen aufgekauft werden, da sonst der Bezug der neuen Leitung zum Land verloren gehen würde. Marc Melzer und Nils Sandvoß vertraten die Finanzierer und wiesen insbesondere darauf hin, als an einer Abgabe interessierter Unternehmer unbedingt rechtzeitig mit dem Thema zu beginnen. Frau Susanne Eva Dörrwand, IHK Magdeburg, im Podium als Vertreterin des Netzwerks Unternehmensnachfolge Sachsen-Anhalt, erläuterte die Rolle des Netzwerks, das sich als Mittler und Berater sieht. Die Strukturen im Land würden stehen, die Rahmenbedingungen müssten verbessert werden, wobei Bürokratieabbau helfen könnte, junge Menschen für eine Nachfolge als berufliche Selbstständigkeit zu begeistern. Sehr positiv fände sie das Bestreben in Sachsen-Anhalt, das Fach »Unternehmertum« in die Lehrpläne aufzunehmen. Die drei nachgefolgten Unternehmensleiter unter den Podiumsteilnehmern, Dipl.-Ing. Rüdiger Behrens, Dr. Carsten Transfeld und Prof. Mirko Peglow, bejahten die Frage der Moderatorin, ob Sie den Schritt der Übernahme der Unternehmensleitung wieder gehen würden. Es wurde jedoch der Wunsch geäußert, dass die sicher schon guten Programme des Landes zur Unterstützung des Vorgangs Unternehmensnachfolge an der einen und anderen Stelle nicht so starr sein sollten, sondern an die jeweilige Situation auch anpassbar sein müssten. Mit diesen Wünschen, was zu tun ist, schloss die Podiumsdiskussion. »Es ist sicher ein Thema, das ständig am Leben erhalten werden müsse«, so die Moderatorin.

Anschließend nutzte der VDI-Magdeburger BV das gut besuchte Forum, um traditionell seine VDI-Förderpreise 2018 für heraus ragende Leistungen an junge Ingenieure und Naturwissenschaftler zu vergeben.

Um das im Laufe der Podiumsdiskussion Angesprochene aufzugreifen und zu vertiefen, standen für Interessierte im Rahmen des Get-together Experten als Ansprechpartner zur weiteren Beratung zur Verfügung. Bei den Vertretern möchten wir uns als Veranstalter herzlich bedanken, da sie das Forum durch ihr Beratungsangebot nutzbringend unterstützt und ergänzt haben. Unser Dank gilt:

  • Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt GmbH | Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH
  • BUSA Beratervereinigung Unternehmensnachfolge Sachsen-Anhalt e.V.
  • Deutsche Bank AG Sachsen-Anhalt
  • Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt
  • Investitionsbank Sachsen-Anhalt
  • Netzwerk Unternehmensnachfolge Sachsen-Anhalt
  • RKW Sachsen-Anhalt GmbH
  • Sparkasse Magdeburg

Auch wenn der Andrang an den Ständen der Experten noch größer hätte sein dürfen, so haben wir vermitteln können, welche Netzwerkpartner beratend, finanzierend oder vermittelnd zur Verfügung stehen würden.

Das Forum fand seinen Ausklang bei einem leckeren Grillbuffet und erfrischenden Getränken auf der Terrasse des Gesellschaftshauses mit Blick in den Klosterbergegarten. Viele nutzten die Gelegenheit für das eine oder andere Gespräch. Wir als Veranstalter freuen uns, dass wir mit dem Thema unseres Forums offensichtlich wieder den Nerv der Unternehmen getroffen haben, was uns das positive Feedback bewiesen hat. Schließlich ist es wichtig, eine möglichst übergangslose Unternehmensnachfolge zu schaffen, um den Bestand an Unternehmen in unserem Bundesland zu sichern. Das sichert auch den Erhalt der Arbeitsplätze und unseren gemeinsamen Wohlstand.

 

9. VDI-Forum | Wirtschaft | Wissenschaft am 15. Juni 2017

Ingenieurforum 2017 | Digitalisierung und IT-Sicherheit für kleine und mittlere Unternehmen

Im 9. Jahr beschritt der VDI-Landesverband mit seinem VDI-Forum | Wirtschaft | Wissenschaft am 15. Juni 2017 neue Wege und er sollte Erfolg damit haben. Schon während des Forums äußerten Teilnehmer, dass es ihnen sehr gefallen würde und es erreichte uns sogar ein schriftliches Feedback, in dem es heißt: »… ich möchte zu einer sehr gelungenen Veranstaltung mit interessanten Vorträgen wie auch Diskussionen gratulieren.« – Wir haben also alles richtig gemacht!

Jetzt aber erst einmal von vorn. Ein erstes großes Lob gilt natürlich der sehr attraktiven Location, die dank der schnellen Zusage des Hausherrn Clemens Gutmann mit dem Lichthof der regiocom GmbH und seiner ungewöhnlichen aber um so erfreulicheren Bedingung, den Sekt und Wein sponsern zu wollen, gefunden war.

Mit dem aufgerufenen Thema »Digitalisierung und IT-Sicherheit für kleine und mittlere Unternehmen« verfolgten wir das Ziel, den Teilnehmern Informationen zu vermitteln, was mit Blick auf die Digitalisierung und IT-Sicherheit zu tun ist, von wem sie fachliche Unterstützung und evtl. finanzielle Hilfe erwarten können, wie es andere bereits in Angriff genommen haben, was passiert, wenn man nicht aktiv wird, etc.

Der VDI-Landesverband Sachsen-Anhalt hatte sich zur Planung des Forums mit der IMG Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH und mit dem Verband der IT- und Multimediaindustrie Sachsen-Anhalt e. V. (VITM) kompetente Partner ins Boot geholt. Das von uns vorgestellte Konzept fand Zustimmung und so kam es dann auch: drei interessante Vorträge stimmten auf das Thema ein, mit der anschließende Podiumsdiskussion wurde die Thematik mit Fachexperten und dem Publikum weiterführend diskutiert und eine kleine Fachausstellung bot eine Vertiefung mit speziellen Lösungen.

Dass das Thema ankam, konnte man den regen Diskussionen vor, zwischen und nach den Programmpunkten entnehmen. Die rd. 100 Anwesenden gehörten also zu denen, die verstanden haben, dass Digitalisierung und IT-Sicherheit für jede Unternehmensgröße von Interesse sein sollte, denn um am Markt langfristig bestehen zu können, muss sich jeder immer mehr mit seinen Geschäftsprozessen der Digitalisierung stellen.

Da mit zunehmender Digitalisierung und Vernetzung mit Kunden und Auftraggebern gleichzeitig auch die Anforderungen an die IT-Sicherheit steigen und immer häufiger Cyberkriminelle und -spione im weltweiten Netz unterwegs sind, sollte für jeden auch die IT-Sicherheit ein Thema sein.

 

Vorträge

Die Vorträge des 9. Forums widmeten sich im einzelnen folgenden Themen:

  • Alles muss raus – die Cloud als Digitalisierungstreiber für KMU
    Dipl.-Ing. Marco Langhof | Geschäftsführer der Teleport GmbH | Vorstandsvorsitzender des Verbandes der IT- und Multimediaindustrie Sachsen-Anhalt e.V. (VITM)
  • Datenlecks und IT-Angriff e – Livedemo
    Pierre Tempel | Geschäftsführer der netphase Ltd.
  • Cybercrime und Cyberspionage in Sachsen-Anhalt – ein Lagebild und aktuelle Fälle
    Andreas Hoch | Wirtschaftsschutz, Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt

 

Podiumsdiskussion

Im Podium stellten sich neben den Referenten Marco Langhof und Andreas Hoch folgende Personen den Fragen der Moderatorin Sandra Yvonne Stieger:

  • Staatssekretär Thomas Wünsch | Ministerium für Wirtschaft , Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt
  • Patrick Peters | Leiter IT-Systemtechnik und Standardsoftware der POLIFILM EXTRUSION GmbH
  • Dr. Sandro Wefel | Cyber-Security-Verbund LSA | Institut für Informatik der MLU Halle
  • Hon.-Prof. Dr.-Ing. Mirko Peglow | Vorsitzen der des VDI-Landesverbands Sachsen-Anhalt | Geschäftsführer der IPT Pergande GmbH

 

Ausstellung

Die Ausstellung gestalteten folgende Unternehmen und Institutionen:

  • Fraunhofer IFF, Dr.-Ing. Nico Zobel mit dem Assistenzsystem für Instandhaltung
  • HS Harz, netlab, CyberSec-Verbund LSA, Wernigerode/Halle/Magdeburg, Prof. Dr. Hermann Strack | Falk Schmidsberger über Security-Anwendungen, Infrastrukturen und Prozess-Integration
  • ifak e.V., Magdeburg, Klaus Theuerkauf mit der IT-Sicherheitsüberwachung mit dem ICS-Monitor
  • IT-Consult Halle GmbH, Halle, Olaf Ueberschär mit IT-Sicherheits- und Datenschutzberatung, SecureCloud+ – sicherer Onlinespeicher, dem TÜV-geprüften TIER III Rechenzentrum, Service IT+ – Betreuung kompletter IT-Infrastrukturen
  • Jacob & Jacob GmbH, Magdeburg, René Jacob | Heiko Michalik über Cyber-Risiko: Die unsichtbare Gefahr – Cyber- und Haftpflichtexperten beraten

 

8. VDI-Forum | Wirtschaft | Wissenschaft am 8. Juni 2016

Ingenieurforum 2016 | Medizintechnik – Wie Mediziner und Ingenieure zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen.

Am 08.06.2016 fand im Gesellschaftshaus Magdeburg das 8. VDI-Forum | Wirtschaft | Wissenschaft zum Thema »Medizintechnik – Wie Mediziner und Ingenieure zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen« statt, zu dem der VDI-Landesverband Sachsen-Anhalt und der Cluster Medizin- und Gesundheitstechnik Sachsen-Anhalt Gäste aus Politik, Medizin, Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam eingeladen hatten.

Die Teilnehmer erwartete ein interessanter Gedanken- und Erfahrungsaustausch zwischen renommierten Medizinern der Medizinischen Fakultät der OVGU, Experten aus der Medizintechnik und dem Ehrengast, Staatssekretär Prof. Dr. Willingmann im Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft unseres Landes.

Alle Mediziner im Podium waren sich einig, dass wir schon heute der aktuellen Medizintechnik, wie z.B. Herz- und Gehirnschrittmacher, Nierenersatztherapie zur Blutwäsche durch die Dialyse, Implantate in der Orthopädie, die Verlängerung unseres Lebens zu verdanken haben, und dass Medizintechnik sogar in der Lage ist, Medikamente zu ersetzen bzw. einzusparen. Und an dieser Stelle darf die Technik nicht vergessen werden, die werdenden Eltern heute die unsichtbare Welt ihres erwarteten Nachwuchses sichtbar macht, was bei den heutigen Großeltern noch undenkbar war.

All diese Technik ist der Zusammenarbeit von Medizinern mit Ingenieuren zu verdanken. Sie haben schon lange Wege und Möglichkeiten gefunden, eine gemeinsame Sprache zu finden, denn sie kennen sich und haben Kenntnis von ihren jeweiligen Kompetenzen. Das eigentliche Problem für eher kleine Unternehmen der Medizintechnikbranche, wie wir sie nun mal in Sachsen-Anhalt haben, liegt in den hohen Kosten für die sehr langwierigen Zulassungsverfahren. Zudem ist es für sie sehr schwer, gegen die großen bekannten Unternehmen anzukommen, die natürlich auch über ganz andere finanzielle Hintergründe verfügen und sich schon lange auf dem Markt etablieren  konnten. Hier sieht Staatssekretär Willingmann eine Chance für Projekte wie das »Stimulate« an der OVGU, bei dem die Zusammenarbeit von Medizinern und Medizintechnikern bereits hervorragend klappt und die bereits bemerkenswerte Ergebnisse hervorgebracht haben.

 

Podiumsdiskussion

Moderation (i.)
Sandra Yvonne Stieger, Geschäftsführerin Magdeburg Marketing Kongress und Tourismus GmbH

Podium (2.v.l.n.r.)

Dipl.-Ing. Matthias Weber, Geschäftsführer HASOMED GmbH

Prof. Dr. Michael Görtler, Geschäftsführender Oberarzt der Universitätsklinik für Neurologie | Medizinische Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Prof. Dr. Rüdiger C. Braun-Dullaeus, Direktor der Universitätsklinik für Kardiologie und Angiologie | Medizinische Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Hon.-Prof. Dr.-Ing. Mirko Peglow, Vorsitzender des VDI-Landesverbands Sachsen-Anhalt

Prof. Dr. Armin Willingmann, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt

Prof. Dr. Georg Rose, Institut für Medizintechnik der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Dr.-Ing. Frank Fleischer, Cluster Medizin- und Gesundheitstechnik Sachsen-Anhalt

Prof. Dr. Peter R. Mertens, Direktor der Universitätsklinik für Nieren- und Hochdruck-krankheiten, Diabetologie und Endokrinologie | Medizinische Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg