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Effiziente und stabile Stromversorgung aus volatilen Quellen erfordert Speicher sehr großer Ladung

Beschreibung

NEUER Termin: 19.10.2020

Bitte beachten Sie, dass es weiterhin noch Änderungen in Termin und Ort geben kann! Eine Mund-Nasenbedeckung ist mitzubringen und anzulegen, alle Teilnehmer müssen registriert werden, auf alle anderen bekannten Hygienevorschriften ist zu achten.

Auf allen zivilen Sektoren, der privaten wie denen der Wirtschaft, stellt sich die Frage, wie die Kapazität der Wind- und Solarkraftanlagen aufgebaut und gleichzeitig die Stromversorgung für die Unternehmen und Haushalte preiswert sichergestellt werden kann.       
Die Grundlastverfügbarkeit dieser volatilen Kraftanlagen liegt für die Solaranlagen bei Null, und die der Windkraftanlagen bei einem Prozent (das bedeutet umgekehrt eine Ausfallwahrscheinlichkeit von 99 % bzw. 100 %.


Die heute gebräuchliche Grundlastverfügbarkeit liegt bei 99,99993 %, der eine Ausfallwahrscheinlichkeit von 51 Minuten in 10 Jahren entspricht. Diese Sicherheit ist gefährdet.


Zur Anpassung der volatilen Anlagen an die Bedürfnisse einer modernen Energiewirtschaft bei möglichst hoher Integration des volatilen Angebotes, und um möglichst sparsam mit den fossilen Ressourcen verfahren zu können, liegt ein Auffüllen der Versorgungslücken im Sinne einer unterbrechungsfreien Stromlieferung durch Solar- und Windkraftanlagen nahe.


Hierzu werden wir einen Vortrag hören von
Hr. Dr. Peter Volkmer mit dem Thema
Effiziente und stabile Stromversorgung aus volatilen Quellen erfordert Speicher sehr großer Ladung.


Mit einer Prognose wird für den Zeitraum bis 2037 zunächst dargestellt, welche Stromspeicherkapazität erforderlich sein wird, um das Stromnetz mit ausschließlich volatilen EE-Strom-Erzeugern stabilisieren zu können.
Angenommen, dass die Stromspeicher eine Leistung von insgesamt mindestens 30 GWel Leistung sowie 52 TWhel  Kapazität aufweisen müssen, kann dies faktisch nur mit einem hinreichend großen Speicher in Verbindung mit dem Erdgasnetz abgedeckt werden.


Hier setzt der Gedanke der Wasserspaltung durch überschüssigen elektrischen Strom und der Speicherung von Wasserstoff und Sauerstoff und deren Nutzung an.
Am Beispiel eines CCPS®-Speicher-Moduls mit 100 MWel Leistung und einer Kapazität von 1 GWhel wird das Verfahren technisch illustriert.


Referenten

Dr. Peter Volkmer

Auf einen Blick

Datum
19.10.2020
Uhrzeit
17:00 - 19:00 Uhr
Organisator
Dresdner Bezirksverein e.V.
AK Energietechnik
Ansprechpartner
bv-dresden@vdi.de
Ort
Hörsaalzentrum der TU Dresden
HSZ/04/H
Bergstraße
01069 Dresden
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