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in Kooperation mit dem Forum Industriekultur e.V. - INDUSTRIEKULTUR vor Ort | Führung Muna bei Lehre

Beschreibung

Muna-Rundgang als Zeichen gegen das VergessenTreffpunkt: Haupteingang Muna-Gelände
Mit dem rund 90minütigen Rundgang über das Gelände der ehemaligen Heeresmunitionsanstalt Lehre (Muna) soll an die Geschehnisse zwischen 1933 und 1945 erinnert werden. Der ehemalige Ratsherr Uwe Otte beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit der Muna-Geschichte, er wird berichten, welche Funktion die heute noch stehenden Gebäude vor rund 80 Jahren hatten.Die Muna Lehre lieferte beispielsweise große Mengen Munition für den Überfall auf Polen am 1. September 1939. Bei den Munas handelte es sich um staatliche Rüstungsbetriebe, deren Aufgabe es war, Kampfmittel und Munition zusammenzusetzen und zu lagern. Auf dem rund 200 Hektar großen Muna-Gelände entstanden etwa 140 Gebäude – darunter 92 Bunker. Damit war die Muna zu jener Zeit flächenmäßig größer als der Ort Lehre.In der Muna waren mehrere Hundert Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter im Einsatz, darunter bis zu 400 sowjetische Kriegsgefangene und etwa 100 sowjetische Frauen. Mindestens 19 sowjetische Kriegsgefangene überlebten die Zwangsarbeit nicht.Anfahrt: Treffpunkt ist die Einfahrt zur Muna. Diese befindet sich im Kampstüh an der Kreisstraße nach Boimstorf, rund einen Kilometer hinter Lehre. Der Mahnort Muna ist innerörtlich ausgeschildert.Leitung: Uwe Otte
Anmeldung zwingend hier.

Vortragende

Uwe Otte

Auf einen Blick

Datum
13.04.2024
Uhrzeit
14:30 - 16:00 Uhr
Organisation
Braunschweiger Bezirksverein e.V.
AK Technikgeschichte
Ansprechperson
Marc Halupczok
Ort
Heeresmunitionsanstalt Lehre
Boimstorfer Straße
38165 Lehre
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