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„Kurt Beyer (1881-1952) - ein herausragender Vertreter der klassischen Moderne des Ingenieurbaus in Deutschland", am 29.10.2020

Beschreibung

Während Heinrich Müller-Breslau (1851-1925) als Vollender der Klassischen Baustatik im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts gilt, nahm der Dresdner Bauingenieur Prof. Dr.-Ing. Kurt Beyer (1881-1952) mit seiner Monografie „Die Statik im Eisenbetonbau“ in der zweiten Hälfte der Konsolidierungsperiode der Baustatik (1900-1950) die nächste und höhere Stufe im disziplinären Maßstab. Beyers 1927 in erster und 1933/34 in zweiter Auflage veröffentlichtes Buchwerk über Baustatik – von Bauingenieuren respektvoll als „Beyer-Bibel“ bezeichnet – ist eine wissenschaftliche Syntheseleistung ersten Ranges, avancierte zum unübertroffenen Handbuch dieser technikwissenschaftlichen Grundlagendisziplin in ihrer Inventionsphase (1925-1950) und wirkte noch weit in die Innovationsphase (1950-1975) hinein. Diese wissenschaftliche Leistung korrespondiert mit Beyers umfangreichen Erfahrungsschatz im Bereich des Brücken- und Industriebaus.    So kann Kurt Beyer als Vollender der klassischen Moderne der Baustatik in Deutschland bezeichnet werden, die hier als integraler Bestandteil der Klassischen Moderne des Ingenieurbaus begriffen wird. Im Vortrag wird nicht nur dieser Entwicklungsprozess, sondern auch Beyers praktisches Ingenieurschaffen aus Sicht der Biographik sowie der Wissenschafts- und Technikgeschichte auf Basis von Archivalien des Universitätsarchivs der TU Dresden beschrieben, analysiert und dargestellt.  


Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h.  Karl-Eugen Kurrer, VDI Bezirksverein Berlin-Brandenburg

Auf einen Blick

Datum
29.10.2020
Uhrzeit
17:30 - 19:30 Uhr
Organisator
Bezirksverein Berlin-Brandenburg e.V.
AK Technikgeschichte
Ansprechpartner
Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Karl-Eugen Kurrer
Ort
Online
10117 Berlin
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