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Online-Veranstaltung

„Neustart durch Öffentlichkeitsbeteiligung - eine Einführung ins Standortauswahlgesetz", am 27.10.2020

Beschreibung

Herr Dr. Ullrich Smeddinck, vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS), ist promovierter Jurist und Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Forschungsgruppe „Endlagerung als soziotechnisches Projekt“.

Mit seinem Referat  „Neustart durch Öffentlichkeitsbeteiligung - eine Einführung ins Standortauswahlgesetz“  wird insbesondere der Akzent auf die Ausweitung der Öffentlichkeitsbeteiligung gelegt. Der Vortrag führt in die Thematik ein. 
Strom gehört für uns zum Leben wie Licht und Wasser. Aber Strom hat einen Preis, insbesondere wenn Strom auf Kernenergie basiert. Hierdurch entsteht radioaktiver Abfall, für den es in Deutschland bisher keine Endlagerstätte gibt. Aus Vorsorgegründen muss ein Endlager eine Million Jahre standhalten. Eine unbegreifliche Zeitspanne. Politisch steht der Ausstieg aus der Atomenergie längst auf der Agenda. Wohin mit dem hochradioaktiven abgebrannten Brennelementen, die schon da sind und immer noch anfallen.  Frühere Versuche, ein Endlager zu realisieren, scheiterten an gesellschaftlichen Widerständen. Mit dem Standortauswahlgesetz von 2013/2017 haben sich Politik und Gesetzgeber entschlossen mit einem Neustart das Verfahren auf ganz andere Beine zu stellen. Auf Basis dessen wurde im September 2020 durch die Bundesgesellschaft für Endlagerung ein wissenschaftlicher Zwischenbericht über mögliche Teilgebiete veröffentlicht.  https://www.bge.de/de/endlagersuche/standortauswahlverfahren/ 

Referenten

Dr. Ullrich Smeddinck, ITAS

Auf einen Blick

Datum
27.10.2020
Uhrzeit
17:00 - 19:00 Uhr
Organisator
Bezirksverein Berlin-Brandenburg e.V.
AK Besichtigungen
Ort
Online
10117 Berlin
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