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Online-Veranstaltung

Produktpiraterie und Unternehmensschutz

Beschreibung

Laut Bundeskriminalamt wird jedes zweite Unternehmen in seiner Existenz bedroht. Schwerwiegende Angriffe auf die Unternehmensdaten nehmen dabei kontinuierlich zu. Allein die digitalen Bedrohungen verursachen nach Schätzungen des Wirtschaftsschutz München einen Gesamtschaden in Höhe von ca. 100 Milliarden Euro in Deutschland. Die Tendenz ist steigend, da die Auswirkungen von künstlicher Intelligenz als eine große Unsicherheit für das Bedrohungs- u. Risikomanagement einzustufen sind. Daher ist es umso wichtiger, Bedrohungsanalysen und Schutzkonzepte, auch Personalentwicklung und Verträge in Unternehmen auszuarbeiten und umzusetzen.

Insbesondere für den Bereich der Produktpiraterie gewinnen ständig neue Ereignisse und Verursachungen an Bedeutung. Hierzu sind für den Datenabfluss und die Erkennung von Zusammenhängen auf dem gesamten Produktlebenszyklus und dessen Informations- und Materialfluss sowie den angrenzenden Netzverzweigungen anzuführen: Die Bedeutung von Ideen und Geschäftsmodellen, Projekten und Verträgen, Sensibilisierung/Personalentwicklung und Personalverantwortung, Vertriebswegen und Lieferketten sowie die Entsorgung und der Gebäudeschutz.

Die Schadensgröße dazu bewegt sich seit Jahren in der Größenordnung jährlich mit ca. 50 Milliarden Euro. Je nach Betrachtung der Überschneidungen aus Technikprodukten, Konsumentenmarkt oder immaterielle Schäden sowie Cyberspionage und Sabotageaktivitäten variiert diese Schadensangabe. Die Bedeutung in diesem Gefährdungsbereich liegt in hohem Maße in der Veränderung der Potentialanteile, welche ständig ermittelt und fortgeschrieben werden sollten. Nach Meldungen des Landeskriminalamts Baden-Württemberg können Attacken und deren Identifizierung nicht selten bis zu 300 Tage andauern und verursachen somit unvorhersehbare hohe Kosten bei der Schadensbekämpfung.

Des Weiteren nimmt auch die Cyberkriminalität seit Beginn der Coronapandemie zu. Gemäß der Bitkom-Research bieten in erster Linie qualifizierte Mitarbeiter und IT-Sicherheitsspezialisten den besten Schutz vor Cyberattacken und gewährleisten somit einen sicheren Datenverkehr. Die größten Kosten entstehen durch Ermittlungs- und Ersatzmaßnahmen, Rechtsstreitigkeiten, Patentrechtsverletzungen, Ausfall bzw. Diebstahl oder Schädigung von Produktionssystemen sowie Umsatzeinbußen bei Plagiaten und Wettbewerbsvorteilen. Um dem entgegenzuwirken, möchte die VDI einen Beitrag leisten.

  • Begrüßung und Einführung | Dr.-Ing. Eugen Öhlschläger, KoPira-Arbeitskreisleiter
  • Cyberangriffe – Strategische, taktische und operative Empfehlungen für den Ernstfall | M.Sc. Moriz Michael Huber, Geschäftsführer und Sprecher der smartSEC GmbH Wernau
  • Innovatives Intellectual Property Management | M.Sc. Michel Scholtysik, Heinz Nixdorf Institut, HNI, Universität Paderborn, Prof. Dr. Ing. Roman Dumitrescu, Advanced System Engineering
  • Geschäftsgeheimnisgesetz - Handlungsbedarf und Vereinbarungen | RA Daniel van Gerenstein, LL.M., stellv. Leiter Recht, Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V., VDMA Frankfurt

Die Datenschutzbestimmungen können Sie hier eingesehen und ausgedruckt werden.

Auf einen Blick

Datum
12.10.2021
Uhrzeit
15:00 - 18:00 Uhr
Organisation
Karlsruher Bezirksverein
Ansprechperson
Dr.-Ing. Eugen Öhlschläger
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