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22.06.2015
VDI-Stellungnahme zum Gesetzentwurf
 

Neuregelung des Sächsischen Ingenieur- und Architektenrechts

VDI-Stellungnahme zum Gesetzentwurf zur Neuregelung des Sächsischen Ingenieur- und Architektenrechts (Bild: VDI)

VDI-Stellungnahme zum Gesetzentwurf zur Neuregelung des Sächsischen Ingenieur- und Architektenrechts (Bild: VDI)

Die Ingenieurgesetze der Länder bieten den gesetzlichen Rahmen zur Regulierung des Ingenieurberufs. Sie dienen dem Schutz der Berufsbezeichnung „Ingenieur/in“ und regeln die Anerkennung von im Ausland erworbenen Hochschulabschlüssen. Ihre derzeitige Überarbeitung in den Bundesländern bietet die Chance, die mitunter abweichenden Vorschriften zu harmonisieren. Der VDI wendet sich zusammen mit VDE, 4ING, HRK und KFBT in einer gemeinsamen Stellungnahme gegen den Entwurf des sächsischen Innenministeriums.

 

Ziel der Ingenieurgesetze müssen im Bundesgebiet einheitliche Regelungen sein, die die Bürokratielasten für Ingenieure minimieren, die Mobilität auf dem deutschen Ingenieurarbeitsmarkt auch künftig gewährleisten und unnötige Hemmnisse für die Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen abbauen.

 

Einige Gesetzentwürfe der Bundesländer geben jedoch erheblichen Anlass zur Sorge. Dies gilt zum Beispiel für den „Entwurf für das Gesetz zur Neuregelung des Sächsischen Ingenieur- und Architektenrechts“. Dieser sieht Regelungen vor, die unnötige Bürokratielasten erzeugen, entscheidend von Vorschriften in den anderen Bundesländern abweichen, Risiken für die Qualität der Ingenieurausbildung bergen und damit sowohl den Ingenieuren als auch dem Industriestandort schaden.

 

Der VDI wendet sich daher zusammen mit VDE, 4ING, HRK und KFBT in einer gemeinsamen Stellungnahme gegen den Entwurf des sächsischen Innenministeriums. Die komplette Stellungnahme steht zum kostenfreien Download bereit.


Ihr Ansprechpartner im VDI:

Dirk Manske
Telefon: +49 211 6214-354
Telefax: +49 211 6214-156
E-Mail: manske@vdi.de

Zugehörige Dateien
15-06_Sachsen_Ingenieurgesetz_final.pdf102 Ki