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Symposium: Welchen Beitrag müssen die Ingenieurgesetze künftig leisten?

Stärkung von Fachkräfteangebot und Ausbildungsqualität

 

Gemeinsam mit der Ingenieurkammer-Bau NRW ludt der VDI e.V. am Mittwoch, den 16. September 2015 nach Düsseldorf zum Symposium "Stärkung von Fachkräfteangebot und Ausbildungsqualität - Welchen Beitrag müssen die Ingenieurgesetze künftig leisten?" ein. Entscheidungsträger und Multiplikatoren aus Politik, Wirtschaft und Hochschulen diskutieten über die zukünftige Gestaltung der Ingenieurgesetze für den Technikstandort Deutschland.

Symposium "Stärkung von Fachkräfteangebot und Ausbildungsqualität - Welchen Beitrag müssen die Ingenieurgesetze künftig leisten?" (Bild: VDI)
Die Referenten und Panelteilnehmer: Wintermantel, Braun, Gillmann, Marquardt, Wanka, Deppen und Fuchs (v.l.) (Bild: VDI)

Ingenieurinnen und Ingenieure sind ein wichtiger Motor für die technische und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands auf den Weltmärkten. Sie spielen eine zentrale Rolle bei Innovationsprozessen in der Gesellschaft.

Allerdings herrscht in Deutschland Nachwuchsmangel: Unternehmen und Ingenieurbüros können viele offene Stellen für Ingenieure nicht besetzen. Dies führt zu Verzögerungen bei der Entwicklung sowie Herstellung neuer Produkte und damit zu Wertschöpfungsverlusten. Der demographische Wandel wird den Handlungsdruck weiter verstärken.

Um den Ingenieurbedarf unserer Volkswirtschaft decken zu können, bedarf es mehr Absolventen, einer weiterhin hohen Qualität der Ausbildung sowie einer angemessenen Regulierung des Ingenieurberufs und Ingenieurarbeitsmarkts. Den gesetzlichen Rahmen hierfür bilden die Ingenieurgesetze. Sie regeln nicht nur den Schutz der Berufsbezeichnung „Ingenieur/Ingenieurin“, sondern auch die Anerkennung ausländischer Hochschulabschlüsse.

Die Ingenieurgesetze werden derzeit in den Bundesländern überarbeitet. Ziel der Überarbeitung muss sein, bundeseinheitliche Regelungen zu schaffen, welche die Bürokratielasten für Ingenieure minimieren, die Mobilität auf dem deutschen Ingenieurarbeitsmarkt gewährleisten und unnötige Hemmnisse für die Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen abbauen.  

Im Rahmen unserer Veranstaltung werden wir mit Entscheidungsträgern und Multiplikatoren aus Politik, Wirtschaft und Hochschulen darüber diskutieren, wie die Ingenieurgesetze dazu beitragen können, die hohe Qualität der Ingenieurausbildung, die Deckung des Fachkräftebedarfs und damit die Wettbewerbsfähigkeit des Technikstandorts Deutschland zu sichern.

Diskutieren Sie mit uns und setzen Sie Impulse für eine sinnvolle und zielgerichtete Ausgestaltung der Ingenieurgesetze in Deutschland. Verfolgen Sie die Debatte auch bei Twitter unter #Ingenieurgesetze live mit.

 

 

 

Programm

 

15:00 Uhr:

Einlass und Fingerfood

15:30 – 16:30 Uhr:
Begrüßung und Einführung:
Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Präsident des VDI e.V.
Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, Präsident der Ingenieurkammer-Bau NRW

16:30 - 17:45 Uhr:
Panelrunde und Diskussion (unter Einbeziehung des Publikums):
Überarbeitung der Ingenieurgesetze – Worauf kommt es jetzt an?

Panelteilnehmer:

  • Dipl. Wirtsch.-Ing. Ralph Appel, Direktor des VDI e.V.
  • Dr.-Ing. Hubertus Brauer, Vizepräsident Ingenieurkammer-Bau NRW 
  • Dr. Ulrich Cichy, Referatsleiter im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk NRW
  • Prof. Horst Hippler, Präsident Hochschulrektorenkonferenz
  • Gabriele Sommer, Leiterin des Konzernbereichs Personal der TÜV SÜD AG


Moderation: Jan-Martin Wiarda, freiberuflicher Journalist und Moderator   
 
17:45 – 19:00 Uhr:
Networking der Teilnehmer und Gäste bei Flying-Buffet.