Automatisiertes Fahren

Unsere Verkehrsinfrastruktur ist überlastet. Staus verursachen enorme Umweltverschmutzungen und einen volkswirtschaftlichen Schaden von ca. 25 Mrd. Euro pro Jahr. Der boomende Internethandel beschleunigt den Warentransport immer weiter und durch die zunehmende Urbanisierung wächst die Belastung der Innenstädte und Ballungszentren. Der Öffentliche Personennahverkehr kommt zunehmend an seine Grenzen.

Automatisiertes Fahren kann uns dabei helfen, die o.g. Herausforderungen zu bewältigen, denn es ermöglicht innovative, unkonventionelle Mobilitätskonzepte und bietet vielfältige Chancen, sowohl die Mobilität der Menschen in allen Bevölkerungsgruppen zu verbessern als auch die Effizienz und Umweltverträglichkeit des Gütertransports zu steigern.

Mit seinem aktuellen Fokusthema "Automatisiertes Fahren" will der VDI die zukünftige Bedeutung des automatisierten Fahrens für die Gesellschaft, die Steigerung der Verkehrssicherheit sowie für den Wirtschaftsstandort Deutschland verdeutlichen. 


VDI-Statusreport: „Automatisiertes Fahren“

Das automatisierte Fahren wird einen wesentlichen Baustein unseres zukünftigen Lebens- und Wirtschaftsmodells darstellen. Aufgrund der rasant wachsenden Bedeutung dieser Technologie hat sich der VDI entschlossen, die nicht immer faktenbasierte Debatte um das automatisierte Fahren konstruktiv mitzugestalten und sowohl Chancen und Herausforderungen transparent zu machen.

In seinem Statusreport „Automatisiertes Fahren“ strukturiert der VDI die unterschiedlichen Ansätze und Konzepte der Automatisierung, indem diese aus Nutzerperspektive erläutert werden. Auf dieser Grundlage beleuchtet der VDI die gesellschaftliche Bedeutung, die Potenziale zur Steigerung der Verkehrssicherheit sowie die Chancen für des automatisierten Fahrens für unseren Wirtschaftsstandort.

Den VDI-Statusreport: „Automatisiertes Fahren“ als Download.

Fachbereiche zum Thema automatisiertes Fahren

Die VDI-Gesellschaft Fahrzeug- und Verkehrstechnik (FVT) bietet mit ihren acht Fachbereichen die Heimat für rund 27.000 Ingenieurinnen und Ingenieure der unterschiedlichsten Fachrichtungen rund um die Verkehrsträger Straße, Schiene, Luft und Wasser. In einem aktiven Zusammenspiel mit den Arbeitskreisen der VDI-Bezirksvereine, den Studenten und Jungingenieuren sowie den weiteren VDI-Fachgesellschaften ist die VDI-FVT national und international mit weiteren Kooperationspartnern vernetzt.

Die VDI-FVT hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Wahrnehmung des Ingenieurberufs zu stärken und den VDI als technisch-wissenschaftlichen Meinungsführer in Fachwelt, Politik und Gesellschaft verstärkt zu etablieren. Dabei gilt es, das Zusammenwirken der unterschiedlichen Mobilitätsbereiche zu forcieren und fachliche Impulse zu geben sowie Perspektiven für Querschnittsthemen rund um die Bereiche „Mensch und Mobilität“ sowie „Transportmittel und Infrastruktur“ zu entwickeln.