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VDI Young Engineers Karlsruhe zu Gast bei ABB in Mannheim

Am Hauptstandort von ABB in Deutschland erlebten die Teilnehmenden der VDI-Exkursion einen spannenden Tag rund um moderne Antriebs- und Automatisierungstechnik – praxisnah, interaktiv und inspirierend.

Das neue Gebäude in Mannheim bot mit seinen offenen Vorführungsräumen und modernen Arbeitskonzepten den perfekten Rahmen für einen Einblick in die Welt des „New Work“. Nach einer herzlichen Begrüßung und Einführung durch Ute Richter startete die Gruppe in den Motion OEM Hub, wo sich alles um das Thema Antriebstechnik drehte.

Effizienz und Nachhaltigkeit in der Antriebstechnik

Hier wurde deutlich, wie ABB mit intelligenten Lösungen hilft, Energie effizienter zu nutzen und Emissionen zu senken.
Anhand verschiedener Beispiele wurde gezeigt, wie:

  • Frequenzumrichter Motoren immer im optimalen Betriebspunkt halten – anstatt „Vollgas mit Handbremse“ zu fahren, wie es die treffende Metapher erklärte.
  • Die richtige Auswahl des Antriebs den Energieverbrauch senkt, selbst wenn das bedeutet, einen kleineren Motor einzusetzen.
  • Smarte Sensoren den Antriebsstrang überwachen und Daten für Wartung und Auslegung liefern.
  • Durch nachhaltige Materialien, Rücknahme alter Motoren und den Einsatz von Reluktanzmotoren ohne seltene Erden Ressourcenschonung aktiv gelebt wird.

Besonders eindrucksvoll war ein Exponat, bei dem ein Motor mit einer absichtlich eingebauten Unwucht betrieben wurde. Mithilfe eines modernen Controllers, der auch mit C++ programmiert werden kann, gelang es, die Vibrationen aktiv auszugleichen – ein eindrucksvolles Beispiel für innovative Regelungstechnik.

Automation Forum: Von der Feldebene bis in die Leitwarte

Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der ABB-Kantine – bei angenehmer Atmosphäre und Zeit zum Austausch – führte der Weg weiter ins Automation Forum.
Dort erklärten ABB-Mitarbeitende anschaulich, wie Prozess- und Automatisierungstechnik in der Praxis funktioniert – von der Feldebene bis in die Steuerungs- und Leitebene. Besonders Lea, eine Mitarbeiterin aus dem Bereich Automatisierung, vermittelte das Thema praxisnah und verständlich – inklusive des überraschenden Hinweises, dass in manchen Leitwarten tatsächlich noch Röhrenbildschirme im Einsatz sind.

Karrierewege, Einblicke und Networking

In einer anschließenden Kaffeepause stand der persönliche Austausch im Mittelpunkt. Mitarbeitende aus verschiedenen Bereichen erzählten von ihrem Einstieg, Auslandserfahrungen und individuellen Karrierewegen bei ABB. Die Teilnehmenden erhielten wertvolle Einblicke und Tipps – etwa, dass man am meisten „on the job“ lernt und viele Chancen durch Netzwerke und Gespräche entstehen.

Auch das Team Digital stellte sich vor, und beim Besuch des ABB Forschungszentrums erhielten die Young Engineers einen Eindruck davon, wie Innovation bei ABB entsteht – in enger Zusammenarbeit mit Universitäten und Studierenden.

Fazit

Die Exkursion zu ABB war ein voller Erfolg:
Die Teilnehmenden konnten technische Themen hautnah erleben, spannende Einblicke in moderne Arbeitswelten gewinnen und den Enthusiasmus der ABB-Mitarbeitenden spüren. Besonders wertvoll war der persönliche Austausch, der zeigte, wie vielfältig die Wege in der Technik sein können.

Ein herzlicher Dank gilt allen, die diesen Tag möglich gemacht haben – insbesondere den engagierten Mitarbeitenden von ABB, die mit Begeisterung Einblicke in ihre Arbeit gaben.