
Energie- und Umwelttechnik
Der VDI-Fachbereich Energie- und Umwelttechnik begleitet Umwelthemen mit Stellungnahmen und Analysen.
Globale Herausforderungen
Die globalen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte sind groß und dulden keinen Aufschub: Ressourcenschonung, weniger Treibhausgase, Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft, Maßnahmen gegen die Auswirkungen des Klimawandels, weniger Luftschadstoffe, Versorgung mit Nahrungsmitteln und Wasser sowie eine ausreichende Erwerbsarbeit. Der VDI-Fachbereich Energie- und Umwelttechnik begleitet diese Themen mit Stellungnahmen und Analysen rund um den Themenbereich aktiv mit. Er ist Teil der VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt.
Zentrale Fragen stellen sich beispielsweise im Bereich erneuerbarer Energieträger, insbesondere hinsichtlich der weiteren Entwicklung und Anwendung. Zudem steht der Ausbau und die Modernisierung der zentralen und dezentralen Kraft-Wärme-Kopplung im Fokus, um die Strom- und Wärmeversorgung sicherzustellen.
Die unnötige Nutzung von Ressourcen widerspricht grundlegenden ökologischen und ökonomischen Interessen. Mehr noch: Ressourceneffizienz und die effiziente Nutzung der natürlichen Ressourcen sind wesentliche Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Vor diesem Hintergrund stehen die Gesellschaft und auch die Industrie vor enormen Herausforderungen, Ressourcen effizienter zu nutzen. Dazu werden im Fachbereich Energie- und Umwelttechnik neben der Ressourceneffizienz auch Themen des Wirtschaftens in Kreisläufen und der Abfallbehandlung betrachtet.
Wie diese Herausforderungen gelöst werden, wird enormen Einfluss auf globale Umweltbelastungen und den künftigen Energie- und Ressourcenbedarf haben. Das starke Wirtschaftswachstum der Schwellenländer spielt dabei eine wichtige Rolle. Die Grundlage für alle nationalen und internationalen Maßnahmen muss daher ein Energie- und Umweltkonzept sein, das auf den folgenden Säulen beruht: Klima- und Umweltschutz, Versorgungssicherheit, Sozialverträglichkeit, Innovation und Wirtschaftlichkeit.
Der VDI-Fachbereich Energie- und Umwelttechnik dient als zentrale Anlaufstelle für alle im Bereich der Energie- und Umwelttechnik tätigen Personen. Er widmet sich in seinen Ausschüssen dem gesamten Spektrum der Energiewandlung und -anwendung.
Unser Fachbeirat
| Gremium | Vorsitz | Stellvertretung | Mitglieder | |
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| Fachbereich 1 Energie- und Umwelttechnik | Prof. Dr.-Ing. Florian Altendorfner | Dipl.-Ing. Michael Nolden |
Nicht alle Mitglieder haben einer Anzeige im Internet zugestimmt |
Unsere Fachausschüsse
| Gremium | Beschreibung | Vorsitz | Stellvertretung | Mitglieder | |
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| FA Energiespeicher |
Im Bereich der Energiespeicher wurde in den letzten Jahren sehr viel Entwicklungsarbeit geleistet, was sich in einer Vielzahl an verfügbaren Technologien auf dem Markt und einer ebenso großen Vielzahl an Technologien in der Entwicklung widerspiegelt. Die Förderprogramme der Bundesministerien unterstreichen die Relevanz von Energiespeichern in der Diskussion über den Umbau des Energieversorgungssystems. Der Fachausschuss „Energiespeicher“ begleitet die Entwicklung der Nutzung von Energiespeichern. Als neutrales Fachgremium informiert er die interessierte Öffentlichkeit und Politik sachlich in Bezug auf Bedarf, Stand der Technik, Entwicklungsperspektiven, Eignung und Akzeptanz von Energiespeichern sowie Anwendungsgebiete von Energiespeichern. Das Gremium behandelt neben technischen, ökonomischen und ökologischen auch energiewirtschaftliche, industrie- und wirtschaftspolitische sowie soziale Aspekte der Nutzung von Energiespeichern in Deutschland, Europa und perspektivisch weltweit. Während in der ersten Phase nach Gründung des Ausschusses (2016-2018) die Analyse der verschiedenen Energiespeichertechnologien im Vordergrund stand und der VDI-Statusreport Energiespeicher erarbeitet wurde, steht für die zweite Phase des Ausschusses (11/2018-10/2021) zuerst einmal die Rolle von Energiespeichern im Fokus. Hierzu wird in den Jahren 2019/2020 der ökonomische, ökologische und systemische Wert von Energiespeichern in verschiedenen Anwendungen untersucht. Schwerpunkte sind hier Deutschland und ausgewählte Anwendungen in Exportländern. Die Untersuchungen sollen sowohl der Bewertung von Energiespeichern und Anwendungen dienen als auch Hemmnisse aufzeigen, die vor allem ökonomischer, technischer oder rechtlicher Natur sein können. Kürzlich sind auch umfangreiche Aktivitäten im Kontext Power2X aufgenommen worden.
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Prof. Dr.-Ing. Florian Altendorfner | Dr.-Ing. Peter Stenzel |
Nicht alle Mitglieder haben einer Anzeige im Internet zugestimmt |
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| FA Kraftwerkstechnik |
Der Fachausschuss Kraftwerkstechnik im Fachbereich „Energietechnik“ setzt sich für eine wirtschaftliche, umweltverträgliche und sichere Energieversorgung mit thermischen Kraftwerken ein. Fossil befeuerten Kraftwerken kommt eine besondere Bedeutung zu. Sie können mit Unterstützung von KWK-, Wasserkraftanlagen und Biomassekraftwerken, Speichertechnologien sowie Lastmanagementsystemen die fluktuierende Einspeisung von Wind- und Sonnenenergie ausgleichen und das erforderliche Leistungsgleichgewicht von Angebot und Nachfrage jederzeit sicherstellen. Trotz abnehmendem Anteil der fossil befeuerten Kraftwerke an der Gesamtstrombereitstellung ist dieser Lastausgleich nicht vollständig ohne diese Kraftwerke zu leisten. Dezentrale Energieanlagen wie BHKW können einen Teil des Lastausgleichs übernehmen. Wie hoch ihr Anteil dabei sein wird, hängt sowohl von den energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen als auch vom umfassenden Ausbau der Strom- und Wärmenetze ab.
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Dr.-Ing. Walter Tromm | Dr.-Ing. Oliver Then |
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| FA Mikro-KWK |
Ziel des VDI-Fachausschusses ist es, die Nutzung der Mikro-KWK-Anlagen zu fördern und so eine umweltverträgliche und ressourcenschonende Energieversorgung zu ermöglichen. Dabei steht die neutrale, technisch-wissenschaftliche Information der Öffentlichkeit über den Einsatz von Mikro-KWK-Anlagen im Vordergrund. Der Fachausschuss unterstützt die Entwicklung, Demonstration, Markteinführung und kommerzielle Anwendung der Mikro-KWK-Technologie. Der Fachausschuss "Mikro-Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (Mikro-KWK) setzt sich mit allen Mikro-KWK-Technologien, von der Entwicklung, Demonstration bis hin zur Anwendung und optimierten Betriebsweise auseinander. Mikro-KWK-Anlagen sind Anlagen, die mit Stirlingmotoren, Brennstoffzellen, Dampfmotoren oder Verbrennungsmotoren gleichzeitig Elektrizität und Wärme bei einer Brennstoffleistung bis zu 70 kW in Anlehnung an die Gasgeräterichtlinie erzeugen. Der Fachausschuss engagiert sich auf den Gebieten Aufbau und Wirkungsweise der Anlagen und ihrer Komponenten, Umweltschutzaspekte, Klimarelevanz, Wirtschaftlichkeit und Effizienz, Einsatzbereiche und Anwendungsbeispiele mit Betriebsanforderungen und -erfahrungen, energiepolitische und -wirtschaftliche Rahmenbedingungen, Integration in vorhandene Energieversorgungsstrukturen sowie der Unterstützung von F&E-Maßnahmen.
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Dipl.-Ing. Andreas Bachor | Dipl.-Ing. (FH) Andre Merz |
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| FA Nachhaltiges Wirtschaften | - | Architekt Bernd Köhler | Dr.-Ing. Stephan Kabasci |
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| FA Thermodynamik |
Der Fachausschuss Thermodynamik bereitet das Thermodynamik-Kolloquium vor und gestaltet die Fachtagung "Fortschrittliche Energiewandlung und -anwendung". Er ist zudem aktiv bei der Mitgestaltung von VDI-Richtlinien sowie in der internationalen Wasserdampfforschung (IAPWS) tätig.
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Prof. Dr.-Ing. Gerd Maurer | Prof. Wolfgang Wagner |
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| FA Thermodynamik |
Der Fachausschuss Thermodynamik bereitet das Thermodynamik-Kolloquium vor und gestaltet die Fachtagung "Fortschrittliche Energiewandlung und -anwendung". Er ist zudem aktiv bei der Mitgestaltung von VDI-Richtlinien sowie in der internationalen Wasserdampfforschung (IAPWS) tätig.
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Prof. Dr.-Ing. André Bardow | Prof. Dr.-Ing. Jadran Vrabec |
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| FA Wärme- und Kälteschutz VDI 2055 |
Nicht nur Gebäude, sondern auch technische Anlagen müssen mit ausreichenden Wärme- oder Kältedämmungen ausgestattet sein. Die Dämmung von betriebstechnischen Anlagen in der Industrie und in der Technischen Gebäudeausrüstung leistet einen wichtigen Beitrag zur Senkung des Energieverbrauchs und zur Minderung von Treibhausgasemissionen. Die Richtlinienreihe VDI 2055 unterstützt die Planung durch Berechnungsunterlagen zur Auslegung von Dämmungen, gibt Hinweise zum Nachweis der zugesicherten Eigenschaften von Dämmstoffen und Dämmsystemen.
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Dipl.-Ing. Univ. Roland Schreiner | Dipl.-Ing. Andreas Regel |
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| Fachausschuss Energie- und Umweltmanagement | - | Dr.-Ing. Jochen Lambauer | Carina Lotz |
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| Fachausschuss Informationstechnik |
Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) sowie Informations- und Betriebsmanagementsysteme bilden die Grundlage für die Digitalisierung der Energieinfrastruktur. Durch die dezentrale Energieerzeugung im Rahmen der Energiewende besteht aufgrund der Vielzahl an Anlagen und Datenpunkten die Notwendigkeit, diese Daten systematisch zu erfassen, zu übertragen und auszuwerten. Auf Basis umfangreicher Datengrundlagen können so Auswertungen vorgenommen werden, die es erlauben das Energiesystem mit gezielten Regeleingriffen jederzeit stabil zu halten. Der Fachausschuss betreibt Regelsetzung im Bereich der Betriebsmanagementsysteme sowohl in der konventionellen aus auch in der regenerativen Energieerzeugung. Darüber hinaus arbeiten die Expert*innen an Fragestellungen in Bezug auf intelligente Messsysteme / Smart Meter als auch als auch auf die Nutzung künstlicher Intelligenz in der Energiewirtschaft.
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Dr. rer. nat. Michael Brand | - |
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| Fachausschuss Ressourceneffizienz |
Die Ressourceneffizienz stellt eine große Herausforderung und eine wichtige Aufgabe für Ingenieurinnen und Ingenieure dar. Das gebündelte technologische Wissen auf diesem Gebiet ermöglicht es, mit begrenzten natürlichen Ressourcen effizient umzugehen. Innovative Ingenieurlösungen können einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil für den Standort Deutschland schaffen. Mit den VDI-Richtlinien zur Ressourceneffizienz werden sowohl die Primärenergieverbräuche als auch die eingesetzten Stoffe und Rohstoffe sowie die beanspruchten Umweltgüter und Senken in einem einheitlichen methodischen Bewertungsrahmen zusammengefasst. Einen Überblick über die Hintergründe und Ziele des VDI-Richtlinienkonzepts Ressourceneffizienz gibt die „VDI-Agenda Ressourceneffizienz – VDI-Richtlinien zur Zielerreichung“. Der Fachausschuss für die strategische Ausrichtung und Positionierung des VDI zum Thema Ressourceneffizienz für die Fachöffentlichkeit, die Politik und Entscheidungsträger für eine gemeinsame VDI-Stimme nach außen sowie die Erarbeitung von Publikationen zum Thema Ressourceneffizienz zuständig. Auf dieser Grundlage sollen weitere VDI-Richtlinien als Branchenleitfäden insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen erarbeitet werden, um sie bei der Umsetzung von Konzepten zur Ressourceneffizienz zu unterstützen.
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Prof. Dr. Mario Schmidt | Architekt Bernd Köhler |
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| FA-Verbrennungskraftmaschinenanlagen |
Die wichtigsten Aufgaben des Gremiums sind die neutrale, technisch-wissenschaftliche Information der Öffentlichkeit über den Einsatz von Blockheizkraftwerken, Wärmepumpen mit Verbrennungsmotoren, Gasturbinen sowie die Erarbeitung von Richtlinien in diesem Bereich. Der Fokus liegt auf den naturwissenschaftlich-technischen Grundlagen, den Begriffsbestimmungen, den Komponenten und Systemen, dem Aufbau und der Wirkungsweise der Anlagen, Umweltschutzaspekten, der Wirtschaftlichkeit, den technisch und wirtschaftlich nutzbaren Potenzialen sowie Einsatzbereichen und Anwendungsbeispielen mit Betriebsanforderungen und -erfahrungen.
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Dr.-Ing. Markus Umierski | Dipl.-Ing. (FH) Frank Grewe |
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Dr.-Ing. Jochen Theloke
- +49 211 6214-369
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