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VDI-Gesellschaft Technologies of Life Sciences

30.08.2017
Aufruf zur Mitarbeit Richtlinie VDI 6220 Blatt 1
 

Bionik – Konzeption und Strategie

Überarbeitung der Grundlagen-Richtlinie zur Bionik VDI 6220 Blatt 1 unter Leitung von Frau Prof. Beismann (Mitte), weitere Experten werden gesucht (Bild: Woppowa / VDI)

Überarbeitung der Grundlagen-Richtlinie zur Bionik VDI 6220 Blatt 1 unter Leitung von Frau Prof. Beismann (Mitte), weitere Experten werden gesucht (Bild: Woppowa / VDI)

Für den Richtlinienausschuss VDI 6220 Blatt 1 "Bionik - Konzeption und Strategie, Abgrenzung zwischen bionischen und konventionellen Verfahren/Produkten" werden ehrenamtliche Mitwirkende für die Erarbeitung einer inhaltlichen Aktualisierung gesucht. Die Richtlinie ist im Dezember 2012 als Weißdruck in deutsch/englischer Fassung erschienen und wird alle fünf Jahre aktualisiert. Neue Fertigungsverfahren bieten heute spannende Möglichkeiten der Umsetzung bionischer Ideen in die praktische Anwendung.

 

Die Richtlinie VDI 6220 Blatt 1 gibt einen geeigneten Rahmen für bionisches Arbeiten vor. Die Bionik wird klassifiziert und definiert sowie der Prozesses des bionischen Arbeitens von der Ideenfindung bis zum bionischen Produkt beschrieben. Grenzen und Potenziale, die die Bionik als Innovationssystem oder als Nachhaltigkeitsstrategie betreffen, werden dargestellt.

     
Zusätzlich gibt die Richtlinie einen Überblick über die verschiedenen Anwendungsbereiche und grenzt das bionische Arbeiten von klassischen Formen der Forschung und Entwicklung ab. Wenn ein Entwicklungsprozess gemäß dieser Richtlinie durchlaufen wurde, darf der Prozess oder das Produkt als „bionisch“ bezeichnet werden.

 

Die Richtlinie stellt eine Anleitung und Unterstützung für Entwickler, Konstrukteure, Anwender und Entscheider dar, die sich mit dem bionischen Entwicklungsprozess befassen und die Bionik in ihre Arbeit integrieren möchten. Sie kann überall dort Anwendung finden, wo die belebte Natur ein dem technischen Zielsystem ausreichend ähnliches Vorbild für eine technische Entsprechung hervorgebracht hat.

 
Neue Fertigungsverfahren wie z.B. additive Fertigung, Faserverbundmaterialien, Herstellung von Gradienten-Materialien bieten heute spannende Möglichkeiten der Umsetzung bionischer Ideen in die praktische Anwendung.

 

Interessenten, die an der Überarbeitung der Richtlinie mitarbeiten möchten, werden gebeten, sich bei Frau Dr. Woppowa (woppowa@vdi.de) zu melden. Wir freuen uns über Anmeldungen zur Mitarbeit. Weitere Informationen sind in der VDI-TLS-Geschäftsstelle verfügbar.

    

Ihre Ansprechpartnerin im VDI:
Dr. Ljuba Woppowa
VDI Technologies of Life Sciences (VDI-TLS)
Telefon: +49 211 6214-266
Telefax: +49 211 6214-97314
E-Mail: woppowa@vdi.de  

 

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