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Bildung, Beruf, Arbeitsmarkt

VDI-WoMentorING

Vom Mentoring zum starken Netzwerk

Das VDI-WoMentorING richtet sich an junge Ingenieurinnen in den ersten fünf Berufsjahren. Ziel ist es sie durch ein One-to-One-Mentoring und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm auf ihrem Karriereweg zu unterstützen. Doch was bleibt nach dem Programm? Wir haben mit ehemaligen Teilnehmerinnen gesprochen und sie haben uns erzählt, warum sich die Teilnahme lohnt und sie bis heute davon profitieren. Ihre Erfahrung ist: aus einem Mentoring kann ein Netzwerk fürs Leben entstehen.

Bild: VDI

Anke Gasten, Sonja Braun, Laura Thiessen und Carolin Sigrist lernten sich zufällig in der ersten Runde des VDI-WoMentorING als Teilnehmerinnen kennen. Aus der gemeinsamen Erfahrung entstand ein enger Austausch, der bis heute anhält. Was als zufällige Peergroup begann, ist zu einem stabilen beruflichen Netzwerk gewachsen, das alle vier nicht mehr missen möchten.

Unterschiedliche Wege, gemeinsame Ziele

Alle nahmen aus ganz unterschiedlicher Motivation heraus am Programm teil. Anke hatte das Gefühl, dass es ihr an Sichtbarkeit fehlt, sie „wollte gerne Tipps und Tricks mitnehmen, um sichtbarer zu werden." Für Carolin stand die Neugier im Vordergrund und Sonja Braun hatte klare Karriereziele vor Augen: „Mich hat motiviert, dass ich langfristig Verantwortung für größere Bauprojekte übernehmen möchte – mit einem tiefen Verständnis für alle technischen, organisatorischen und wirtschaftlichen Zusammenhänge."

Was habt ihr persönlich aus der Mentoring-Zeit mitgenommen, was bis heute wirkt?

Carolin Sigrist: “Beeindruckt hat mich, dass in einem überwiegend digitalen Mentoring-Programm innerhalb kurzer Zeit sehr großes Vertrauen entstehen kann. Das ist sehr aufschlussreich, wenn man an die Zusammenarbeit in internationalen Teams denkt."

Erkenntnisse, die bis heute wirken

Was die Teilnehmerinnen aus dem Programm mitnahmen, prägt sie noch heute. Anke Gasten hatte eine wichtige Erkenntnis: „Sichtbarkeit lässt sich aktiv beeinflussen und war bei mir sogar schon da, obwohl ich es anders empfunden habe. Und auch: Es gibt so viele technische Berufe, in denen Ingenieurinnen arbeiten – alle auf ihre eigene Art spannend und inspirierend."

Bei Sonja wirkte besonders ein Vortrag über die Anpassungsmechanismen und Machtspiele in männerdominierten Strukturen aus dem Rahmenprogramm nach. Hier erinnert sich Sonja an die entscheidende Frage der Referentin: „Wollen wir wie Männer führen oder wollen wir etwas verändern? Diese Frage begleitet mich seither und prägt meine Haltung im Berufsleben."

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Bewerbungsschluss ist der 15. Oktober 2025.

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Wie hat sich euer beruflicher oder persönlicher Weg seitdem entwickelt und welchenAnteil hatte daran das VDI-WoMentorING?

Sonja Braun: “Ich habe gelernt, wie kraftvoll es ist, wenn Frauen einander unterstützen und fördern – und wie sehr wir alle davon profitieren, wenn das nicht nur in Mentoring-Programmen, sondern auch im beruflichen Alltag gelebt wird. Frauen sollten sich offen begegnen, sich gegenseitig stärken und miteinander statt gegeneinander arbeiten."

Einfach machen. Freu dich auf eine große Verbundenheit innerhalb der Gruppe und zugleich kontroverse Diskussionen

Carolin Sigrist

Traut euch – es macht wirklich viel Spaß, und das entstandene Netzwerk ist Gold wert!

Anke Gasten

Ein Netzwerk aus Zufall und Vertrauen

Das Besondere an ihrem Netzwerk: „Die Gruppenzusammensetzung war reiner Zufall, aber durch das ehrliche gegenseitige Interesse an den Themen und Meinungen aller entstand schnell Vertrauen – und ein kleines Netzwerk, das bis heute besteht", erklärt Carolin Sigrist.

Anke Gasten betont wie gut sie sich trotz aller Unterschiede von Anfang an verstanden haben: „Seitdem tauschen wir uns einmal im Monat abends zu einem festen Termin über berufliche und private Themen aus. Dies bedeutet mir sehr viel und holt mich oft aus meinem Alltagstrott raus."

Was diesen Austausch so wertvoll macht? „Wir kommen alle aus ganz unterschiedlichen beruflichen Bereichen – mit keinem dieser Berufsbilder hätte ich sonst Berührungspunkte", so Anke Gasten. Sie profitieren sehr von ihren Unterschieden und machen trotz der verschiedenen Anforderungen auch ganz ähnliche Erfahrungen. Carolin ergänzt: „Anders als im direkten Umfeld bietet der Austausch eine gewisse Distanz, die unvoreingenommenes Feedback ermöglicht. Das macht ihn besonders bereichernd.“ 

Wie hat sich euer beruflicher oder persönlicher Weg seitdem entwickelt und welchen Anteil hatte daran das VDI-WoMentorING?

Anke Gasten: “Ich bin persönlich gestärkt aus der Elternzeit zurück ins Berufsleben gestartet, und das VDI-WoMentorING hat mich dabei begleitet. Darüber hinaus ist unsere Peergruppe bis heute bestehen geblieben.”

Klare Empfehlung für die nächste Runde 

Alle vier sind sich einig: Eine Bewerbung für das VDI-WoMentorING lohnt sich. Sonja Braun betont die Vielfalt: „Auf jeden Fall bewerben, das Programm ist so vielfältig das man immer etwas mitnimmt. Egal ob an einem Seminar, ob die Peergroup oder die Mentorin."

Interview: Gudrun Huneke

Ansprechpartnerin im VDI:
Nina Schulz
Tel.: +49 211 6214-691
E-Mail: schulz_n@vdi.de