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Technikgeschichte

Wozu eigentlich Technikgeschichte?

Technikgeschichte (Bild: Pixel-Kings PP pixelio.de)
Technikgeschichte (Bild: Pixel-Kings (PP) / pixelio.de) Bild: www.pixelio.de

 

Technikgeschichte als Wissenschaft entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Insbesondere dem späteren VDI-Direktor Conrad Matschoß ist es zu verdanken, dass die Technikgeschichte als Wissenschaftsdisziplin an den Technischen Hochschulen etabliert wurde.

Heute ist sie an vielen Universitäten Teil des geschichtswissenschaftlichen Lehrplans. In aller Welt unterhalten die Ingenieurvereine technikhistorische Fach- und Arbeitsgruppen.Technikhistoriker untersuchen die Genese und Nutzung von technischen Funktionsprinzipien, Artefakten und Verfahren einschließlich ihrer vielfältigen ökonomischen und gesellschaftlichen Bedingungen und Folgen für die Gesellschaft und Umwelt.

In technischen Museen sind Technikhistoriker mitverantwortlich für die professionelle Gestaltung der Ausstellungen. In Unternehmen und Verbänden bewahren und erschließen sie die technikhistorischen Archivalien. An Universitäten sind Technikhistoriker an der Lehrerbildung beteiligt, um die historisch gewachsene Bedeutung der Technik für die moderne Industriegesellschaft zu vermitteln. Auf diesem Wege werden die kommenden Lehrer auf technikhistorische Inhalte im Schulunterricht vorbereitet.Diese Leistungen deutlich zu machen und zu unterstützen, ist die Aufgabe des VDI. Dazu bietet der VDI mehrere Wege an:

Ein Beruf in sechs Jahrtausenden

Geschichte des Ingenieurs

Buch "Geschichte des Ingenieurs"
Buch "Geschichte des Ingenieurs"

 

Ingenieure haben immer schon anspruchsvolle Aufgaben gelöst. Palastanlagen, Systeme der Wasserwirtschaft, Werkzeugbau, und Militärtechnik waren und sind typische Gegenstände für ihre Arbeiten. Ab dem 18. Jahrhundert kamen für die nun auch so genannten Ingenieure die Herausforderungen der Industrialisierung und des informationstechnischen Zeitalters hinzu.

Das Buch führt uns von den frühen Hochkulturen über die Antike und das Mittelalter bis in die Neuzeit. Der Leser erfährt, wie sich der Ingenieurberuf in Deutschland, England und den Vereinigten Staaten vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart entwickelt hat.

Ingenieure von heute werden in die Vergangenheit entführt und erfahren, wie ihre professionellen Vorfahren dachten, handelten und Probleme lösten. Dabei wird auch die Stellung der Ingenieure in der Gesellschaft beleuchtet: Welche Wertschätzung wurde dem Ingenieurberuf entgegengebracht? Wie empfanden die Ingenieure selbst ihre soziale Positionierung?

Herausgegeben und geschrieben von Deutschlands führenden Technikhistorikern ist ein großformatiges, reich illustriertes und flüssig geschriebenes Werk entstanden, dass für Ingenieure und historisch Interessierte gleichermaßen bedeutend ist.

 

Wolfgang König, Walter Kaiser (Hrsg.):
Geschichte des Ingenieurs - Ein Beruf in sechs Jahrtausenden
Hanser-Verlag 2006
352 Seiten, Hardcover
3-446-40484-8

Bezug über den Buchhandel

Kontakt

(Bild: VDI)
Kontakt

Ihre Ansprechpartnerin zum Thema Technikgeschichte
Verein Deutscher Ingenieure e. V.
Fritz Neußer
Telefon: +49 211 6214-205
Telefon: +49 211 6214-148
E-Mail: neusser@vdi.de

Leitung Technikgeschichtliche Jahrestagung:
Dr. Lars Bluma
Deutsches Bergbau-Museum Bochum
Am Bergbaumuseum 28
44791 Bochum
E-Mail: lars.bluma@bergbaumuseum.de
Telefon: +49 234 5877-115
Telefax: +49 234 5877-111
Leiter des Forschungsbereichs Bergbaugeschichte im Deutschen Bergbaumuseum