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VDI/BTGA 6044 - Entwurf Vermeidung von Schäden in Kaltwasser- und Kühlkreisläufen

Auf einen Blick

Englischer Titel
Prevention of damage in cold and cooling water circuits
Erscheinungsdatum
2022-02
Enddatum der Einspruchsfrist
2022-05-31
Herausgeber
VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik
Autor
VDI-Fachbereich Technische Gebäudeausrüstung
Zugehörige Handbücher
Seitenanzahl
42
Erhältlich in
Deutsch
Kurzreferat

Diese Richtlinie ist anzuwenden im Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) innerhalb von Gebäuden und auf Grundstücken einschließlich für industrielle Anwendungsfälle für Kalt- und Kühlwasserkreisläufe mit einer Umlaufwassertemperatur von < 40 °C. Für korrosionstechnisch geschlossene Kalt- bzw. Kühlwasserkreisläufe, die temporär oder ständig in direkter hydraulischer Verbindung mit Warmwasser-Heizungsanlagen betrieben werden, sind zu beachtende Besonderheiten beschrieben. Erhöhte Anforderungen, wie an die Energieeffizienz und Kosten von Anlagen zur Kühlung von Gebäuden und Prozessen, haben in den letzten Jahren zu immer komplexeren Anlagenkonfigurationen mit einer Vielzahl unterschiedlicher Werkstoffe in den Anlagen geführt. Durch z.B. mikrobiologische Prozesse, ungeeignete Mischinstallationen und Verunreinigungen aus Produktion, Lagerung und Montage, kann es zu Betriebsstörungen (z.B. durch Korrosionsschaden), Effizienzverlusten und aufwendigen Instandsetzungsarbeiten kommen. Die Ursachen für erhöhte Korrosionswahrscheinlichkeit und Ablagerungen liegen häufig in einer unzureichenden Aufbereitung und Behandlung des Füll- bzw. Ergänzungs- und Umlaufwassers. Während des Betriebs kann es zur Veränderung der Wasserbeschaffenheit kommen. Deshalb ist eine Überwachung und Dokumentation der Wasserbeschaffenheit notwendig. Für Neuanlagen werden behandelt: die Planung unter wassertechnischen Gesichtspunkten; die Festlegung von Wasserparametern des Füll- bzw. Ergänzungs- sowie des Umlaufwassers in Abstimmung mit den verwendeten wasserberührten Werkstoffen der Komponenten; das Spülen nach erfolgter Installation im Rahmen der Inbetriebnahme; den Zeitpunkt und Umfang der erstmaligen und wiederkehrenden Wasseruntersuchungen als Teil der Instandhaltungsplanung. Für Bestandsanlagen werden behandelt: die Problemerkennung und Ableitung von Maßnahmen zur Beseitigung von Korrosionsursachen; die Problemerkennung und Ableitung von Maßnahmen zur Beseitigung von Ablagerungsursachen; die Planung und Ausführung von Reinigungsmaßnahmen.

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