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VDI/DVGW 6023 Hygiene in Trinkwasser-Installationen - Anforderungen an Planung, Ausführung, Betrieb und Instandhaltung

Auf einen Blick

Englischer Titel
Hygiene in drinking-water installations - Requirements for planning, execution, operation and maintenance
Erscheinungsdatum
2013-04
Herausgeber
VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik
Autor
VDI-Fachbereich Technische Gebäudeausrüstung
Zugehörige Handbücher
Seitenanzahl
62
Erhältlich in
Deutsch, Englisch
Kurzreferat

Die Richtlinie gilt für alle Trinkwasser-Installationen auf Grundstücken und in Gebäuden; sie soll sinngemäß für alle anderen Trinkwasser-Installationen angewendet werden, insbesondere auch mobile Anlagen, z.B. auf Wasserfahrzeugen. Sie gibt Hinweise für die Planung, Errichtung, Inbetriebnahme, Nutzung, Betriebsweise und Instandhaltung aller Trinkwasser-Installationen. Die Bedeutung der Trinkwasser-Installation für gesundes Wohnen und Arbeiten verlangt eine Verständigung unter allen für Planung, Erstellung, Betrieb und Instandhaltung verantwortlichen Partnern. Die Gesamtverantwortung liegt beim Unternehmer im Sinne der Trinkwasserverordnung (Betreiber oder Inhaber). Hygiene im Sinne dieser Richtlinie ist die Gesamtheit aller Bestrebungen und Maßnahmen zur Verhütung von mittelbaren oder unmittelbaren gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Störungen des Wohlbefindens (Unbehagen) beim einzelnen Nutzer. Ziel der Richtlinie ist es, die einwandfreie Trinkwasserqualität in der Trinkwasser-Installation zu bewahren.

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Preis
138,17 EUR inkl. MwSt.
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FAQ

Antwort:

Gerüchte sind ... Gerüchte. Ich habe nicht die leiseste Ahnung, woher dieses kommen soll. Ich vermute, aus Teeblättern oder Kaffeesatz.
Davon unbeschadet kann ich Ihnen nur sagen, dass die Einsprüche zum Entwurf VDI 6023 Blatt 1 noch nicht bearbeitet sind. Bevor der Ausschuss nicht beschlossen hat, steht nichts fest. Mein Bauchgefühl sagt mir aber, dass eine Absenkung der Kaltwassertemperatur nicht zu erwarten ist. Was bei DIN 1988-200 passieren kann oder nicht, kann ich als VDI-Mitarbeiter nicht beantworten.

Antwort:

Dämmung verzögert den Temperaturausgleich nur. Da aber die Vorgabe ist, *an der Entnahmestelle* 25 °C nicht zu überschreiten, muss folglich rechtzeitig und ausreichend gespült werden. Da kommt das Raumbuch ins Spiel: Auf den Angaben im Raumbuch (Vorschlag dafür siehe aktuellen Entwurf VDI 3810 Blatt 2.) muss der Planer seine Planung aufbauen, und der Betreiber ist verantwortlich dafür, dass der dort beschriebene bestimmungsgemäße Betrieb eingehalten wird.
Nun kann der Bauherr sich natürlich weigern, bestimmte Dinge zu bezahlen, die nach fachmännischer Einschätzung des Planers nötig wären. Dann ist der Planer gut beraten, wenn er den Auftrag zurückgibt, mindestens aber nachweislich (Schriftform!) darauf hingewiesen hat, dass er nicht zur Abweichung von den aaRdT aufgerufen hat, sondern sich dagegen ausgesprochen hat.
Wenn Sie Kritik an den Festlegungen der aaRdT, wie DIN 1988-200 oder eben VDI 6023 üben möchten, darf ich Sie auf die jeweiligen Einspruchsverfahren zu den Entwürfen hinweisen.

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